Leichtathletikgemeinschaft Bamberg - Freude an Bewegung!

Deutsche Hochschulmeisterschaft: Leo Schramm zweimal Bronze

Foto: C. Schramm

In Duisburg fanden zum dritten Mal in Folge die deutschen Hochschulmeisterschaften in der Leichtathletik statt. Temperaturen um 10 Grad, Wind, Regen und zeitweise Hagelschauer wechselten sich mit sonnigen Momenten beim Kräftevergleich der 60 gemeldeten Universitäten ab. Über 100 Meter und 200 Meter der Männer trat Leo Schramm (Universität Bamberg) an. Seinen 100-Meter-Vorlauf gewann er bei kühlem Regen und 2,4 Meter Gegenwind in 11,04 Sekunden. Im Endlauf packte er sein Sprintpotential aus und gewann in 10,89 Sekunden die Bronzemedaille. Gold ging an Kiani Mustaqeem von der Uni Duisburg-Essen in 10,75 Sekunden. Über die 200 Meter waren Zeitendläufe ausgeschrieben. Auf Grund seiner guten Meldeleistung wurde er in den schnellsten Lauf gesetzt. Am Start in das Stadionoval zeigte er eine gelungene Beschleunigungsphase und Ausgangs der Kurve lag Leo Schramm noch leicht in Führung, doch leider konnte er sein hohes Tempo nicht durchhalten. In 21,95 Sekunden kam er als Dritter ins Ziel, was in der Gesamtabrechnung aller Zeitendläufe Platz drei bedeutete. Damit hatte er in Duisburg seine zweite Bronzemedaille gewonnen und freute sich nach mehreren Endlaufteilnahmen bei Hochschulmeisterschaften in den letzten Jahren über seine ersten Einzelmedaillen bei einer nationalen Meisterschaft. Trainingskollege Max Schaffrath (Universität Bamberg) qualifizierte sich in 11,79 Sekunden für den 100 Meter B-Endlauf genau wie Leni Knoblach (Universität Bamberg) die bei Hagelschauer 13,82 Sekunden (B-Endlauf 13,70 Sekunden) lief. Für beide war es das erste Mal, dass sie ein B-Finale bei einer deutschen Hochschulmeisterschaft erreicht haben. CS

39. Internationales Ludwig-Jall-Sportfest

Foto: Claus Habermann

Beim 39. Internationalen Ludwig-Jall-Sportfest in München gab es trotz wechselnder Wetterverhältnisse ansprechende Leistungen für Athleten aus Bamberg. Simone Schramm (LG Bamberg) startete in zwei Wurfwettbewerben. Im Diskuswettbewerb schlug ihr 1 Kilo schwerer Hochleistungsdiskus trotz Wind und Regen bei 40,25 Meter auf. Damit gewann sie zum ersten Mal bei einem internationalen Wettbewerb. Im Kugelstoßwettkampf mit der komplexen Drehstoßtechnik lieferte sie Saisonbestleistung mit 12,45 Meter und Platz 4 ab. Samuel Düsel testete seine Sprintqualitäten: 11,58 Sekunden über die 100 Meter und 51,33 Sekunden auf dem 400 Meter Stadionoval nahm er mit nach Hause. Ebenfalls über die 400 Meter testete Para-Leistungssportler Maximilian Ley (Böhnlein Sports Bamberg) seine Sprintausdauer. Eigentlich auf den Mittelstrecken zu Hause arbeitet er gerade an seiner Grundschnelligkeit. Er kam in 69,21 Sekunden in Ziel. CS

Qualifikationen für bayerische Meisterschaften abgehakt

Foto: Claus Habermann

Bei ihrem Sieg in Konz im Saar-Mosel Stadion holte sich Eva Jansohn (Frauen) die Qualifikation für die Landesmeisterschaften über 1500 Meter in 4:39,86 Sekunden. Beim Bayerntop Leichtathletik-Meeting in Germering hinderte der unangenehme Gegenwind von bis zu 1,7 Meter Thalia Raab (WU18) und Charlotte Krause (WU18) nicht ihre Fahrkarten für die Landesmeisterschaften einzufahren. Raab die letztjährige bayerische Vizemeisterin der W15 lief die 100 Meter in 12,82 Sekunden und Kause zeigte mit 12,74 Sekunden (100 Meter) und 26,36 Sekunden (200 Meter) neue persönliche Bestleistungen. Im Dreisprung hakte Maren Schütz (WU18) mit 9,51 Meter die Qualifikation ab. Etwas Pech hatte Katja Chernyi (Frauen) im Hochsprung. Sie scheiterte knapp an den 1,72 Meter, der Qualifikation für die deutschen U23 Meisterschaften und kehrte mit 1,70 Meter nach Bamberg zurück. Simone Schramm (Frauen) nahm den Wettkampf als Trainingseinheit an. 11,43 Meter im Kugelstoß und 40,44 im Diskuswurf ihre Leistungsüberprüfung und Marlon Lehner MU20 verpasste mit 1,74 Meter im Hochsprung die Bayernqualifikation knapp.

Oberfränkische Meisterinnen über die 4x100 Meter wurde die WU18 Staffel der LG Bamberg in Katzwang. In der Besetzung Valentina Brückner, Frieda Ulrich, Thalia Raab und Charlotte Krause verpasste das Quartett bei seinem Sieg nur knapp die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften in 50,04 Sekunden. Zu starker Wind von 2,1 Meter verhinderte die Anerkennung der 100 Meter Leistungen von Thalia Raab (12,59 Sekunden), Frieda Ulrich (13,01 Sekunden) und Valentina Brückner (13,37 Sekunden). Stella Urban (W15) siegte über die 100 Meter in 13,73 Sekunden im Rahmenwettbewerb. In Kitzingen holte sich Christina Betz (WU20) ihre Qualifikationsleistung für die bayerischen Meisterschaften über 400 Meter Hürden bei ihrem Sieg in 1:09,11 Sekunden und in Veitsbronn gewannen Suki Goldhofer (W10) LG Bamberg in 2:55,68 Sekunden sowie Emma Schott (W11) SC Memmelsdorf in 2:45,92 Minuten ihre 800 Meter Rennen. CS

Oberfränkische Blockmeisterschaften und Sportfeste

Foto: EDU/Christoph Reichwein

Bei den oberfränkischen Blockwettkämpfen in Hof gab es Gold für Antonia Hillebrand (W12) im Block Wurf und Ida Lotte Aßmann (W14) im Block Sprint/Sprung. Mit 2086 Punkten hat sie auch die B-Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaften geschafft. Silber holte sich Eva Polzer (W14) im Block Wurf, auch sie schafft mit 1923 Punkten die B-Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaften. Die 100 Meter lief sie an diesem Wettkampftag in 13,55 Sekunden und hat damit die A-Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaften erreicht. Bronze erreichten Nico Lahner (M15) im Block Sprint/Sprung, genau wie Aleksa Curcic (M15) Block Lauf sowie Anna Vandenbogaerde (W12) Sprint/Sprung und Mathilda Dürrbeck (W12) Block Wurf. Weitere Qualifikationen für bayerische Meisterschaften lieferten Lara Meixner (WU18) über 100 Meter mit 13,47 Sekunden sowie Verena Di Luciano, die bayerische W30 Sprintmeisterin des vergangenen Jahres in 13,43 Sekunden in Zirndorf ab. Das Gleiche erreichten in Eschenbach auch Thalia Raab (WU18) im Weitsprung mit 5,03 Meter und Valentina Brückner (WU18) über 100 Meter in 13,43 Sekunden. Ebenfalls für die Bayerischen Meisterschaften kann Nils Urbanik (Männer) planen, er holte sich seine Qualifikation über 400 Meter Hürden in Donauwörth in 59,73 Sekunden. Bei den deutschen Hochschulmeisterschaften lief er für die Uni Erlagen auf Platz 8 in 60,29 Sekunden. CS

Jule Lindner - neuer oberfränkischer Rekord über 3000 Meter Hindernis - 9:46.08 Minuten

Marco Sahm, Tobias Teuscher, Roland Wild deutsche Berglaufmeister M50/60

Foto: R. Wild

Nachdem die Masters der LG Bamberg wegen hartnäckiger Verletzung seit eineinhalb Jahren nicht gemeinsam antreten konnten, starteten die drei bei der Deutschen Berglaufmeisterschaft in Breitungen/Thüringen. Auf 13 Kilometern mussten 750 Höhenmeter bis zum Turm des Pleßberg überwunden werden. Eine Besonderheit der Strecke ist die sogenannte „Hirschwand“ mit bis zu 40% Steigung und 1 Kilometer Länge. Oben angekommen, geht es auf einem Waldweg steil bergab, um anschließend die „Hirschwand“ ein zweites Mal zu bezwingen. Als Gesamtschnellster und deutscher Meister der Männer erreichte Tobias Ulbrich (LG Region Landshut) nach 50:37min. das Ziel. Hanna Gröber (LAV Stadtwerke Tübingen/57:37min.) holte den Titel bei den Frauen. Von der LG Bamberg gelang Marco Sahm (M50) ein perfektes Rennen. Mit der Zeit von 1:02:35 Std. gewann er die lang verdiente Bronzemedaille. Marcos zweite Einzelmedaille in der Leichtathletik überhaupt. Eine zuverlässig gute Leistung lieferte Tobias Teuscher in 1:05:47 Std. als 4. der M55. Roland Wild (1:06:11Std/6.M55) kam sieben Sekunden hinter dem schnellsten Altersklassenläufer des SSC Hanau Rodenbach, der stärksten Konkurrenz um den Mannschaftstitel, ins Ziel. In dem Moment konnten die drei Masters der LG Bamberg schon fast sicher sein, die Goldmedaille als Deutscher Meister in der Mannschaftswertung M50-M60 gewonnen zu haben. RLA

Bayerische Langstaffelmeisterschaft - 6 Medaillen

Foto: C. Schramm

In Rödental fanden bei angenehmen Temperaturen die hervorragend organisierten Bayerischen Langstaffel-Meisterschaften in der Leichtathletik statt. Als vor über 50 Jahren drei Bamberger Leichtathletikabteilungen sich zusammenschlossen, war eines ihrer Hauptargumente, starke Staffeln aufstellen zu können. Die Gründungsväter der LG Bamberg hätten sich durch die Ausbeute bei dieser Landesmeisterschaft in ihrer Entscheidung bestätigt gefühlt. Zwar gab es diesmal keine Goldmedaille zu vermelden, da einige Leistungsträgerinnen in den USA trainieren, aber von den acht Staffeln aus Bamberg, die am Start waren, konnten sechs Edelmetall erringen.

Zu Beginn der Veranstaltung stand die 4x400 Meter mixed Staffel der Männer/Frauen an. Samuel Düsel lief die erste Stadionrunde zügig und übergab an dritter Stelle liegend an Theresa Andersch. Die Mittelstrecklerin gab alles und reichte den Staffelstab an Leo Schramm weiter. Er näherte sich zwar dem Führungsduo aus Forchheim und Gräfelfing an, doch konnte nicht überholen. Schlussläuferin Frieda Ulrich lief eine starke Schlussrunde und finnischte in 3:42,74 Sekunden. Damit wurde das Quartett aus Bamberg hinter Forchheim (3:39,97) und Gräfelfing (3:40,17) Bronzemedaillengewinner und qualifizierte sich für die Deutschen Meisterschaften in Celle. Gleich dreimal Silber gab es für die 4x400 Meter Staffeln aus Bamberg. Den Anfang machten die Damen mit Startläuferin Frieda Ulrich zweieinhalb Stunden nach ihrem Lauf in der Mixed-Staffel. An zweiter Stelle liegend übergab sie an Katja Chernyi der Süddeutsche Vizemeisterin im Hochsprung der Frauen. Dies spricht für den Teamgeist in der LG Bamberg und einer breiten konditionellen Basis einer der besten deutschen Hochspringerinnen. Mittelstrecklerin Sara Weichert, die extra aus München anreiste, baute den zweiten Platz aus und Christina Betz, die schon einen 800 Meter Staffellauf in den Beinen hatte, lief sicher die Silbermedaille in der Frauenklasse in 4:12.95 Minuten vor dem LAZ Würzburg nach Hause. Teamgeist brachte auch die 4x400 Meter Männerstaffel ein. Startläufer war der letztjährige bayerische 80 Meter Hürdenmeister in der M15 Andrej Curcic, der zum ersten Mal in seiner Karriere das Stadionoval durchlief. An Platz vier liegend übergab er auf Julius Brückner der ebenfalls sein Debüt auf der Strecke ablieferte. Seine Spezialstrecke sind eigentlich die 100 Meter, doch teilte er sein Rennen intelligent ein und überholte die vor ihm laufenden Teams der StG Neustadt/Bayreuth und der LG Donau-Ries. Samuel Düsel baute den Vorsprung aus und Leo Schramm konnte in lockeren 49 Sekunden die Silbermedaille für sein Team ins Ziel in 3:29,62 Minuten bringen. Ebenfalls Silber errangen Nils Urbanik, Linus Fischer-Dederra, Johnathan Wager und Andreas Güßregen mit der 4x400 Meter der MU23. Im übersichtlichen Teilnehmerfeld galt es den zweiten Platz aus dem letzten Jahr in 3:43,50 Minuten abzusichern. Erneut fuhren sie mit Silber nach Hause. Zwei weitere Silbermedaillen gab es für die hoch motivierten Mittelstrecklerinnen. Noch völlig außer Atem von ihrem 400 Meter mixed Start lief Therea Andersch die 3x800 Meter Staffel der Frauen an und reihte sich in der Spitzengruppe der Starterinnen ein. Marie Hauer sicherte den zweiten Platz ab und Sara Weichert brachte eine weitere Silbermedaille in 7:19,03 Minuten hinter der Mannschaft der LG Stadtwerke München nach Bamberg. Zum Abschluss der Veranstaltung stand noch die 3x1000 Meter Staffel der MU23 an. Erneut starteten Nils Urbanik, Jonathan Wagner sowie Andreas Güßregen. In 9:11,48 Minuten holten sie sich eine weitere Vizemeisterschaft.  Die positive Bilanz für die LG Bamberg rundeten zwei vierte Plätze ab. Die 4x400 Meter Staffeln der WU20 liefen in der Besetzung Linda Klaumünzer, Margarete Hampe, Matilda Obando und Marie Hauer 4:35,67 Minuten und die 3x800 Meter Staffel der WU20 mit Linda Klaumünzer, Christina Betz und Margarete Hampe in 7:48,30 Minuten.

Im Rahmenwettbewerb der Veranstaltung siegte Valentin Wunder über 800 Meter in der M10 in 2:43,30 Minuten. CS

LG-Kurier 2025

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