Leichtathletikgemeinschaft Bamberg - Freude an Bewegung!

Wir haben uns engagiert: Die Trainer/innen von 1972 bis 2022

Fast 40 Personen haben sich in den letzten 50 Jahren in der Vorstandschaft der LG Bamberg eingebracht. Ein herzlicher Dank an alle.

Die Liste kann hier eingesehen werden.

CS

Wir haben uns engagiert: Die Vorstandschaft von 1972 bis 2022

Fast 40 Personen haben sich in den letzten 50 Jahren in der Vorstandschaft der LG Bamberg eingebracht. Ein herzlicher Dank an alle.

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LG Bamberg feiert 50jähriges Bestehen auf der Altenburg

Foto: Sina Schraudner

FESTAKT: Vor 50 Jahren vereinigten sich der 1. FC und der Post-SV zur Leichtathletikgemeinschaft Bamberg und machten die Individualisten-Sportart zu einer Erfolgsgeschichte.

Bamberg — 1972 war eine Zeit des Aufbruchs. In Bonn regierte Kanzler Willy Brandt, Bata Illic sang mit „Michaela“ einen Nummer-Eins-Hit, München fieberte den Olympischen Sommerspielen entgegen und das Fernsehen übertrug sie erstmals in Farbe. Leichtathletik erfuhr damals einen Boom. Die Erfolge von Heide Rosendahl und Ulrike Meyfarth lösten ein Run auf die Sportart aus. „Überall schossen die Leichtathletikclubs aus dem Boden“, erinnert sich Reinhard Köchl vom Bayerischen Leichtathletikverband in seiner Rede zum 50. Jubiläum der Leichtathletikgemeinschaft (LG) Bamberg auf der Altenburg. Denn auch in der Domstadt erfuhren die Leichtathletikabteilungen der Vereine damals eine nicht gekannte Euphorie, ähnlich wie sie jetzt die wieder im Münchner Olympiastadion ausgetragene Europameisterschaft weckt. Konkurrenz aus den eigenen Reihen Allerdings konkurrierten die Vereine damals gegeneinander, warben einander die besten Sportler ab. Und auch die Funktionäre waren sich nicht grün. Der damaligeBundestagsabgeordnete Paul Röhner (CSU) musste zwischen Walter Sträßner vom 1. FC Bamberg und Ewald Mehringer vom Post-SV vermitteln. Schließlich rauften sich die beiden Abteilungsleiter zusammen und Röhner übernahm von 1972 bis 1995 das Präsidentenamt der fusionierten neuen Leichtathletikgemeinschaft, der sich ein Jahrspäter die Leichtathletikabteilungen des VFL Jahn und in den 1980er Jahren die des MTV Bamberg, des TSV Hirschaid und später dann die des SV Waizendorf anschließen. „Einst Feinde und Neider, heute hilfsbereite Freunde“, berichtete der Fränkische Tag zweieinhalb Jahre später. „Sie wechselten nicht ihre Vereine, sondern die Meinung über die andere Seite und das Trikot. Bambergs Leichtathletik tat am 1. Januar 1972 einen großen Schritt voran.“ Ein großer Schritt für den Sport Wie groß dieser Schritt war, zeigt sich gleich 1973, als laut FT mit 14 bayerischen Meistern und dem Gewinn des Bayerncups der Jugend und der Männer „die beste und spektakulärste Saison der Bamberger Leichtathletik-Geschichte“ zu verzeichnen war. Vereint wurde seither trainiert und vereint gekämpft. Die meist auf eine Disziplin spezialisierten Trainer betreuten nun im Team alle Athleten gemeinsam, die LG wurde zu einem Schwergewicht der bayerischen Leichtathletik, was bis heute so geblieben ist. „Sie sind der Leuchtturm in Nordbayern gleich nach der LAC Quelle Fürth“, lobt BLV-Vizepräsident Köchl. Auch Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) nennt die LG Bamberg eine „Erfolgsgeschichte, von der die Sportstadt Bamberg insgesamt profitiert“ habe. Der seit 2009 amtierende LG-Präsident, Alt-Bürgermeister Werner Hipelius, erinnert an die Anfänge und daran, wie wichtig es gewesen sei, durch die Startgemeinschaft bessere Bedingungen für die Leichtathletik zu schaffen. Dass die hier heute ziemlich gut sind, findet auch Europas derzeit schnellste Frau Gina Lückenkemper, die bei der EM Gold über 100 Meter holte.Bamberg habe daran „einen ganz großen Anteil“, sprach die 25-Jährige kurz nach ihrem Triumph ins ARD-Mikrofon. Die Domstadt, in der ihr Lebensgefährte lebt, ist der Westfälin zur zweiten Heimat geworden. Im Fuchs-Park-Stadion und beim Joggen am Main-Donau-Kanal habe sie sich auf die EM vorbereitet. Aus den 14 Meistertiteln zu Beginn wurden in fünf Jahrzehnten 3900 oberfränkische, über 500 bayerische und 104 deutsche Titel. Mit 600 Mitgliedern eine echte Größe Rund 1300 Mädchen und Jungen, Frauen und Männer gingen seitherfür die LG an den Start. Mit rund 600 Mitgliedern, davon 194 Startpassinhabern, ist sie einer der größten Freizeitgruppen der Stadt. Ein Förderverein hilft mit finanzieller Unterstützung, denn Training, Betreuung und die Fahrten zu den Wettkämpfen sind kostspielig. Leichtathletik gilt zwar als Sport der Individualisten, doch in der LG werde Gemeinschaft groß geschrieben, meinten Claudia Schramm und Sabine Loch in einem humoristi[1]schen Beitrag. Wie groß, zeige diese Zahl: „Aus der LG gingen zehn Ehen mit mindestens 15 Kindern und 25 Enkeln hervor“. Einer der Überfliegerathleten, die auch musikalisch Hochleistungen vollbringen, ist Falk Krause, der das Geburtstagsfest an der Oboe gemeinsam mit einer Harfenistin umrahmte. Krause war mehrmaliger DDR-Studentenmeister im Sprint, zwei Jahre vor dem Mauerfallreiste er aus der DDR aus und fand in Bamberg seine neue berufliche Heimat als Musiker und in der LG seine sportliche. Besonders lang anhaltend war der Applaus für den Trainer und Pressewart der LG, Siegfried C. Matschke, der mehrere Nachwuchsgenerationen prägte und im FT weiter unter dem Kürzel „scm“ über deren Erfolge berichtet. Einen „Menschenformer“ nannte ihn Sportwart und Jubiläumsorganisator Carlo Schramm. „Was wäre das größte Talent ohne den Feinschliff eines Trainers wie Du“. Geehrt wurden des Weiteren für ihr jahrzehntelanges Engagement Schriftführer Alfred Kotissek, Trainer und Sportwart Rainer Schell, Speerwerfer und Ex-Lehrer Helmut Hoh, Werner Mönius, Athleten Sabine und Uwe Loch sowie die „LG-Urgesteine“ Heinrich Porsch und Birgit Löffler Röder, die erst kürzlich im Dreisprung den Titel als deutsche Seniorenmeisterin holte. Etliche Ehrungen Für den Stadtverband für Sport gratulierte dann Vorsitzender Wolfgang Reichmann: „Wir erinnern uns an die großartigen Leistungen eines erstmals unter elf Sekunden laufenden Jürgen Schlachter über 100 Meter und an seinen Konkurrenten Ewald Mehringer, die 4x100-Meter-Staffel mit Adi Geyer, Detlef Palt, Herbert Neubauer und Rainer Heckmann, an die Mittelstreckler Dietmar Kremer, Uto Düthorn und Stefan Leitherer, die Langstreckler Karl-Ulrich Freitag und Mario Wernsdörfer, den Hochspringer Gustav Geipel, der 2,16 Meter übersprang, an die Weitspringer Wolfgang Kohn und Baptist Loch, oder die Werfer Walter Sträßner, Helmut Porsch, Walter Hoh und Heinz-Georg Bloß. Aber auch an Multitalent Ulrike Jakob, Sprinterin Christine Meixner, Hürdenläuferin Irina Matschke und die Deutsche Jugendmeisterin über 100 Meter Hürden, Naomi Krebs. Herbert Mackert

Gold und Silber für Birgit Löffler-Röder bei DM Senioren in Erding

Foto: B. Löffler-Röder

Die Deutschen Senioren-Meisterschaften in der Leichtathletik waren ins oberbayerische Erding vergeben. „Eine runde Sache“, freute sich Dr. Birgit Löffler-Röder (W55), die Grande Dame der Bamberger Leichtathletik als mehrfache Deutsche Meisterin. In ihren Lieblings-Disziplinen Dreisprung und Hürdensprint brachte sie wiederum Gold- und Silbermedaille (9,20 m und 14,70 Sekunden) nach Hause. Durfte man die Regenschauer nach der Sommerhitze noch durchaus zum Wellness-Paket des Wettkampfs zählen, so dämpften 10 Grad Außentemperatur und Gegenwind die Leistung deutlich. Claudia Schramm, ebenfalls der Klasse W55 zugehörig erreichte im Speerwurf als Achte (21,97 m) das Finale. SCM

EYOF – erster internationale Wettkampf für Emma und Jule Lindner  

Foto: Lindner

In der letzten Juliwoche fand in Banska Bystrika, (Slowakei) das European Youth Olympic Festival (EYOF) statt. Das EYOF ist ein Wettbewerb, bei den Jugendliche aus ganz Europa in 10 verschiedenen Sportarten zusammenkommen, um ihre Leistungen zeigen zu können. Vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) wurden insgesamt 15 Athleten im Bereich Leichtathletik nominiert, darunter die zwei Sportlerinnen Jule und Emma Lindner von der LG Bamberg. Voraussetzung für diese Nominierung war zum einen die Erfüllung der Qualifikationszeit gemäß Nominierungsrichtlinie des DLV, sowie die Teilnahme an der internationalen U-18 Gala in Walldorf am 18 Juni, bei der dann nur der beste Athlet des Jahrgangs 2006 aus ganz Deutschland in der jeweiligen Disziplin zur Nominierung vorgeschlagen wurde. Weiter ...

 

LG-Kurier 2021

Foto: C. Schramm

Der gedruckte LG-Kurier 2021 ist erschienen.

Die neue Ausgabe gibts bei euren Trainern/innen.

Wie immer steht auch wieder eine Onlineversion zur Verfügung.

An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Mitarbeiter/innen die zum Gelingen der 84 Seiten starken Ausgabe beigetragen haben.

Ein Dank auch an die vielen Inserenten, die die Erscheinung dieses Jahr ermöglicht haben!

CS

LG-Kurier 2021
LG Kurier 2021.pdf
PDF-Dokument [11.1 MB]

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