Leichtathletikgemeinschaft Bamberg - Freude an Bewegung!

Oberfränkische Meisterschaften 10.000m am 9.10. im Fuchspark-Stadion

Foto: C. Schramm

Am Freitagabend, 9.10. finden im Fuchspark-Stadion die oberfränkische 10.000m Meisterschaften statt. Teilnahmeberechtig Starter/innen aus Oberfranken.

Alle wichtigen Informationen in der Ausschreibung.

Die Veranstaltung findet unter jeweils aktuellen Coronabestimmungen statt. CS

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Läuferinnen bei den Bayerischen Hindernismeisterschaften ganz oben

Foto: Claus Habermann

Am letzten Wochenende fanden erstmals die Bayerischen Hindernismeisterschaften für die Schüler- und Schülerinnen-Klasse in Ingolstadt statt. Von der LG Bamberg stellten sich die Zwillinge Anna und Julia Barth sowie Jule Lindner dieser Herausforderung und starteten über die Strecke 1500m-Hindernis. Die Höhe der Hindernisse ist mit 76,2 cm übrigens exakt die Gleiche wie die bei den erwachsenen Frauen. Das Bamberger Trio erreichte in der Altersklasse W14  einen Dreifach-Sieg. Es gewann Anna Barth in ausgezeichneten 5:17,84 Minuten vor ihrer Zwillingsschwester Julia, die sich mit 5:22,80 Minuten ganz knapp vor Jule Lindner, die 5:22,82 Minuten erreichte, behaupten konnte. Die drei Läuferinnen waren damit auch schneller als die komplette ältere Altersklasse W15. Mit den erreichten Laufzeiten setzte sich das Trio auch an die Spitze der Deutschen Bestenliste in ihrer Altersklasse für diese Strecke. Für die Zwillinge Anna und Julia Barth war es in diesem Jahr übrigens schon der dritte Doppelsieg bei Bayerischen Leichtathletikmeisterschaften. Es besteht jetzt die Hoffnung, dass nächstes Jahr auch wieder Deutsche Schülermeisterschaften statt finden können, den mit diesen Laufleistungen wäre das Bamberg Trio da auch ganz vorne dabei. TK

Dreimal Gold bei bayerischer Meisterschaft in Erding

Foto: Helena Weiß

Unter strengen Hygieneregeln fanden die Bayerischen Leichtathletikmeisterschaften der Altersklassen U23 und U16 in Erding statt. Die Läuferinnen und Läufer der LG Bamberg boten eine beeindruckende Vorstellung während der Zweitagesveranstaltung.

In der U23 starteten mit Leo Schramm und Anna-Lena Genz die einzigen Athleten aus Bamberg. Eine faustdicke Überraschung lieferte dabei Leo Schramm in seinem dritten 400 Meter Einzelrennen seiner Laufbahn ab. Taktisch klug laufend rollte der Lehramtsstudent das favorisierte Teilnehmerfeld von hinten auf und wurde in 50,08 Sekunden, mit über einer Sekunde Vorsprung Bayerischer Meister.  In die Medaillenränge lief auch die erfahrene 400 Meter Läuferin Anna-Lena Genz von der LG Bamberg. In einem kämpferisch spannenden Rennen sicherte sie sich auf den letzten Meter die Bronzemedaille in 59,95 Sekunden. Im 800 Meter Lauf der W14 starteten gleich drei Bamberger Läuferinnen. Emma Lindner hatte hierbei von Beginn an das Ziel, das Rennen nicht nur zu gewinnen, sondern gleichzeitig auch einen neuen oberfränkischen Rekord aufzustellen. Dies gelang ihr mit einem imponierenden und unangefochtenen Start-Ziel-Sieg in 2:17,56 Minuten. Ihre Schwester Jule sicherte sich im Schlussspurt mit 2:20,13 Minuten den Bronzerang. Da aber die vor ihr liegende Liah Gerich aus Neuburg nachträglich disqualifiziert wurde, rückte Jule Lindner schließlich noch einen Platz nach vorne und konnte sich über die Silbermedaille  freuen. Theresa Andersch blieb hinter den eigenen Erwartungen, absolvierte aber mit 2:27,36 Minuten und Rang 8 noch ein sehr ordentliches Rennen. Über 2000 Meter dominierten die Barth Zwillinge das Feld der U14 deutlich. Weit ab vom Verfolgerfeld waren die Geschwister selbst ihre größten Konkurrentinnen in der Jagd um den Titel. Anna Barth ließ ihre Schwester Julia 1800 Meter das Tempo bestimmen. Auf den letzten 200 Metern setzte Anna beherzt zum Schlussspurt an und überholte ihre Schwester. Anna Barth gewann mit hochklassigen 6:36,11 Minuten vor Julia Barth in 6:37,66 Minuten. Die Drittplatzierte Friederike Bertsch aus Ismaning kam erst 25 Sekunden später ins Ziel.

In der W15 lief Anna Betz ein mutiges Rennen über 2000 Meter. Lange hielt sich die Bambergerin auf Platz drei. Erst kurz vor dem Ziel unterlag Anna im Endspurt Hanna Müller aus Regensburg und kam mit 7:08,86 Minuten auf Platz vier ins Ziel.

Über eine Bronzemedaille freute sich Lucie Geier vom TSV Ebensfeld. Im Weitsprung der W14 landete sie mit einem technisch sauberen Sprung auf 5,26 Meter, nur zwei Zentimeter hinter der Zweitplatzierten aus Dinkelsbühl.

Nils Urbanik erzielte mit 11,72 Sekunden über 80m Hürden eine tolle neue Bestzeit und erreichte damit den 7. Platz im Endlauf der M15.  CS/HW

Naomi Krebs deutsche Meisterin über 100 m Hürden U18

Foto: Nadine Beßler

Am vergangenen Wochenende wurden die deutschen Jugendmeister der Leichtathletik in Heilbronn ermittelt. Im Rahmen der „late season“ konnten die Meisterschaften unter erhöhten Hygienebestimmungen abgehalten werden. Abgesehen von Athleten, Kampfrichtern und Betreuern war das Stadion vergleichsweise verlassen vorzufinden, was auch für die Athleten eine besondere Wettkampfsituation darstellte. Dennoch konnten interessierte Leichtathletikfans die Veranstaltung über einen Livestream mitverfolgen.

Die LG Bamberg wurde in Heilbronn von der Hürdenspezialistin Naomi Krebs (WU18) vertreten. Die Bundeskaderathletin konnte bisher auf eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen zurückblicken. Nachdem Bayern mitunter eines der letzten Bundesländer gewesen ist, in dem ein regulärer Sportbetrieb nach Corona möglich war, hieß es verlorene Trainingseinheiten aufzuholen. Speziell im Kraft- und Technikbereich musste die Gymnasiastin wieder zu alter Stärke zurückfinden. Auch verliefen die ersten Wettkämpfe gegen starke Konkurrenz eher ernüchternd. Hier konnte Naomi Krebs stets im ersten Streckenabschnitt überzeugen, blieb über die letzten Hürden jedoch immer hängen und musste sich geschlagen geben. Nach einem weiteren Trainingsblock und sehr guten Trainingsleistungen überzeugte die Leichtathletin zuletzt in Gilching mit einer deutschen Jahresbestleistung über 100m Hürden in 13,63 Sekunden.

Die deutschen Jugendmeisterschaften versprachen ein weiteres spannendes Kräftemessen der schnellsten Hürdensprinterinnen im Jugendbereich. Naomi Krebs trat bereits früh am Morgen im ersten von insgesamt drei Vorläufen an den Start. Bereits das Aufwärmen stellte die Hürdensprinterin vor eine ungewohnte Situation, da dies nur auf Rasen und ohne Spikes möglich war. Dennoch bewies die Athletin der LG Bamberg starke Nerven, zeigte ein technisch sauberes Rennen und qualifizierte sich als Vorlaufschnellste für den Endlauf (13,85 Sek.). Als Zeitschnellste wurde Naomi Krebs auf Bahn vier im Endlauf platziert, eingerahmt von den zwei stärksten Konkurrentinnen: Hawa Jalloh (Wiesbadener LV) und Viola John (LG Stadtwerke München). Bereits am Start verschaffte sich die Athletin des Wiesbadener LVs einen kleinen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. Hürde für Hürde holten die zwei Herausforderinnen diesen Vorsprung jedoch wieder rein. Die Bamberger Hürdenspezialistin bewies auch in diesem Kopf-an-Kopf-Rennen einen starken Siegeswillen und überzeugte mit ihrer neu gewonnen Sprinthärte über die letzten Hürden. Hier schaffte es Naomi Krebs eine schnellere Hürdenüberquerung auf die Bahn zu bringen und setzte sich an die Spitze des Feldes. Lediglich über der letzten Hürde blieb die Sprinterin etwas hängen, wobei ihr Viola John wieder gefährlich nahe herankam. Nach einem beherzten Schlusssprint entschied das Zielfoto jedoch klar für einen Sieg der Bamberger Athletin in 13,65 Sekunden (Viola John in 13,67 Sek. und Hawa Jalloh in 13,79 Sek.).

Als weitere Athletin der LG Bamberg hatte sich die Speerwerferin Anna Güthlein (WU20) für die deutschen Meisterschaften qualifiziert, konnte jedoch verletzungsbedingt leider nicht antreten.

Nadine Beßler

Neue Bestleistungen für Mia Güthlein

Foto: Uwe Schwarzbach

Nachdem sich die erst 13 jährige LG Bamberg Athletin Mia Güthlein bei den heimischen oberfränkischen Meisterschaften in Bamberg mit 36,17m im Speerwurf (500g) auf Anhieb für die bayerischen Meisterschaften der U16 qualifizierte, folgten bei den mittel- und unterfränkischen Meisterschaften weitere erfreuliche Bestleistungen. Im unterfränkischen Höchberg stellte die Gymnasiastin mit 1,49m im Hochsprung (Platz 1 W13) eine neue persönliche Bestleistung auf und zeigte noch deutlich Luft nach oben. In Zirndorf startete Mia in ihrer Altersklasse mit dem 400g schweren Speer und baute auch hier ihre persönliche Bestleistung auf 37,55m (Platz 1) aus. Mit diesen Leistungen gehört die Athletin zur bayerischen Spitze ihrer Altersklasse. SG

Deutsche Jahresbestleistung und oberfränkischer Rekord über 100 m Hürden

Foto: P. Krebs

Im Rahmen der Vorbereitung auf die deutschen Jugendmeisterschaften Anfang September stand für Naomi Krebs (U18) noch eine finale Leistungsbestimmung über 100m Hürden an. Schon die Trainingszeiten der Hürdenspezialistin der LG Bamberg waren vielversprechend, sodass ein erneutes Duell mit Viola John (LG Stadtwerke München und ebenfalls deutscher Nachwuchskader) Spannung versprach. Beide Hürdensprinterinnen traten im direkten Vergleich auf benachbarten Bahnen an den Start. Naomi Krebs, die in den letzten Rennen stets mit einem schnellen Start punkten konnte, hatte am vergangenen Wochenende eine langsamere Reaktionszeit, sodass sie sich noch über die ersten Hürden der Münchner Konkurrentin geschlagen geben musste. Vom Ehrgeiz gepackt, überzeugte die Bundeskaderathletin mit einer schnelleren Hürdenüberquerung und ihrer neu erlangte Stärke im Zwischenhürdensprint. Hürde um Hürde machte die Leichtathletin wertvolle Hundertstel Sekunden wett und entschied das Rennen mit 13,63 Sekunden klar für sich. Naomi Krebs wurde dafür mit der deutschen Jahresbestleistung belohnt und verbesserte auch ihren eigenen oberfränkischen Rekord.

Marie Van de Ven (U18) stellte sich im Rahmen des Gilchinger Sprintmeetings einer neuen Herausforderung: den 400m Hürden. Schon im Training zeigte Marie Van de Ven, dass sie auch bei Beinwechsel mit viel Willensstärke einen kontinuierlichen Rythmus laufen konnte. Auch in ihrem ersten Rennen mit starker Konkurrenz ließ sich die Athletin der LG Bamberg nicht beirren und erzielte eine Zeit von 77.77 Sekunden. NB

Nordbayerische Vizemeisterschaft im Siebenkampf

Foto: C. Schramm

In Wendelstein bei Roth fanden die nordbayerischen Mehrkampfmeisterschaften der Leichtathletik statt. Einzige Teilnehmerin aus Oberfranken bei sommerlichen Temperaturen war Simone Schramm von der LG Bamberg. Sie war angetreten um ihre alte Siebenkampfbestleistung (3867 Punkte) zu verbessern. Nach zwei Tagen, in einem hochklassigen Wettbewerb, lieferte sie 4464 Punkte ab und verpasste die Qualifikation zur Deutschen Mehrkampfmeisterschaft nur knapp um 36 Punkte. Damit wurde sie nordbayerische Vizemeisterin in der Frauenklasse. Ihre Leistungen im Einzelnen: 100 Meter Hürden 16,05 Sekunden, Hochsprung 1,53 Meter, Kugelstoß 12,60 Meter, 200 Meter 28,38 Sekunden, Weitsprung 5,08 Meter, Speerwurf 43,24 Meter, 800 Meter 2:47,69 Sekunden. CS

Schnell unterwegs bei den landesoffenen Volkfestwettkämpfen

Foto: Claus Habermann

Bei den landesoffenen Volksfestwettkämpfen in Dachau traf sich ein teilnehmer- und leistungsstarkes Starterfeld über die Sprintstrecke. Sechs bzw. sieben Zeitendläufe waren angesetzt. Über 100 Meter lief Leo Schramm auf Platz sieben in ausbaufähigen 11,42 Sekunden. Über die 200 Meter zeigt er dann sein Können. Neue persönliche Bestzeit in 22,51 Sekunden und Platz vier trotz instabilem Startblock und dem Verlust von zwei Nägeln samt Gewinde aus den Sprintspikes. CS

Gelungene Oberfränkische Meisterschaften im Fuchspark-Stadion

Foto: Uwe Schwarzbach

Mit den Oberfränkischen Meisterschaften der Männer/Frauen/U20/U18/U16 in Bamberg hat die Leichtathletik auch in Oberfranken ihren Wettkampfbetrieb wieder aufgenommen. Die Zweitagesveranstaltung war geprägt durch die hygienetechnischen Bestimmungen und einer Reihe hervorragender Ergebnisse. Außerdem stellte das Wetter mit hochsommerlicher Hitze und Gewitter die Teilnehmer/innen vor körperliche Herausforderungen. Drei oberfränkische Rekorde und eine Vielzahl an Qualifikationsleistungen für überregionale Meisterschaften standen am Ende der Veranstaltung im Ergebnisprotokoll. Die Athleten/innen aus dem Raum Bamberg konnten dabei eine umfangreihe Titelsammlung präsentieren. 37 mal Gold, 22 mal Silber und 16 mal Bronze blieben in der Reihen der LG Bamberg.

Eines der vielen Highlights waren die 100 Meter der Männer. Hier duellierten sich Moritz Hecht (LG Forchheim) und Leo Schramm von der LG Bamberg. Selbst das Zielfoto schaffte keine Klarheit darüber, wer schließlich die Nase vorne hatte. So gab es in 11,21 Sekunden zwei Sieger. Über 200 Meter sprintete Florian Leibbrand in 23,29 Sekunden zur Vizemeisterschaft vor Felix Schörner (24,28 Sekunden). Silber und eine neue Bestzeit gab es für Leo Schramm über 400 Meter in 50,48 Sekunden. Dritter über die Stadionrunde wurde Samuel Düsel in 52,41 Sekunden. Vizemeister wurde Marco Sahm über die 5000 Meter in 16:53,64 vor Thorsten Lang von der LG Bamberg. Zehnkämpfer Victor Schmieder zeigte sein Können und siegte über die 110 Meter Hürden (15,71 Sekunden), im Hochsprung (1,70 Meter) und im Speerwurf (47,80 Meter). Mit Marcus Brandt blieben zwei weitere Titel in der Domstadt. 43,33 Meter flog sein 2 Kilo schwerer Diskus und die 7,26 Kilo schwere Kugel schlug bei 12,72 Meter auf. Die 800 Meter gewann Julian Wecera.

In der Frauenklasse lieferte Simone Schramm ein kleines Feuerwerk außergewöhnlicher Leistungen bei ihren sechs Titelgewinnen ab. Sie siegte über die 100 Meter Hürden in 16,38 Sekunden, im Hochsprung (1,45 Meter), im Dreisprung (11,13 Meter) und zeigte in den Wurfdisziplinen Kugelstoß (12,74 Meter), Speerwurf (42,37 Meter) und Diskuswurf (37,27 Meter) bayerische Topleistungen. Dazu kam noch ihr zweiter Platz im Weitsprung mit 5,41 Meter. Eine gute Vorbereitung für den Mehrkampf. Trainingskameradin Christina Holzner wurde jeweils Vizemeisterin mit 12,28 Meter im Kugelstoß und 30,69 Meter im Diskuswurf genau wie Teamkollegin Rebecca Leicht im Hochsprung. Silber gab es ebenfalls für Eva Saffer im Dreisprung mit 10,66 Meter

Über die 200 Meter siegte Lisa Koßmann in 26,17 Sekunden. Zuvor wurde sie Vizemeisterin in 12,72 Sekunden über die 100 Meter. Sara Weichert nutzte die Meisterschaft für einen Doppelstart und gewann ohne ernsthafte Konkurrenz über 800m in 2:25,79 Minuten und die 400 Meter in 59,76 Sekunden. Der 5000 Meter Titel bei den Frauen ging nach Kemmern. Margrit Elfers blieb unter der 20 Minutenmarke in 19:03,76 Minuten.

Dünn besetzt waren die Altersklassen der U20. Simon Ochmann brillierte über 5000 Meter mit 16:26,52 Minuten und gewann damit nicht nur seine Altersklassenwertung der M U20, sondern war auch schneller als der Sieger in der Männerklasse. Valentin Goller verpasste bei seinem Sieg über 800m in 2:08,25 Minuten nur knapp die Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft. In der WU20 siegte Sydney Hollering von der LG Fichtelgebirge mit neuem oberfränkischen Rekord im Speerwurf mit 48,87 Meter. Zweite wurde Anna Güthlein mit neuer persönlicher Bestleistung von 44,92 Meter. Den Weitsprungtitel holte Jana Kraus mit 4,76 Metern nach Bamberg.

In der WU18 startete DLV-Kaderathletin Naomi Krebs. Die Gymnasiastin vom Eichendorff-Gymnasium gewann die 100 Meter in 12,75 Sekunden sowie die 100 Meter Hürden in 14,50 Sekunden. Trotz der überlegenen Siege war die ehrgeizige Naomi noch nicht zufrieden und möchte sich zur Bayerischen Meisterschaft deutlich steigern. Marie Van de Ven belegte mit 13,46 Sekunden den zweiten Platz über 100 Meter und gewann die  200 Meter in 28,02 Sekunden. Auf bayerischem Niveau bewegte sich Lilli Pfattheicher im Hochsprung. Bei ihrem Sieg schraubte sie ihre neue Bestleistung auf 1,63 Meter. Einziger Starter der LG Bamberg in der MU18 war Lars Raffel. Er wurde Vizemeister im Diskuswurf mit 33,53 Metern.

In der Altersklasse M15 sammelte Nils Urbanik Titel. Er gewann in 12,61 Sekunden die 100 Meter vor Julius Lehner. Zusätzlich sicherte sich Nils über 300 Meter (42,04 Sekunden), 80 Meter Hürden (12,24 Sekunden) und im Weitsprung mit 5,21 Meter den ersten Platz. Johannes Wehnert erlief sich über 800 Meter mit 2:21,66 Minuten den oberfränkischen Meistertitel. Das Topergebnis in der Altersklasse lieferte jedoch Max Hübner vom UAC Kulmbach ab. Im Speerwurf stellte er einen neuen oberfränkischen Rekord mit 60,91 Meter auf, vier Zentimeter unter der bayerischen Rekordmarke.

In der W15 konnte sich Anna Betz über 2000 Meter mit 7:00,18 Minuten über eine Saisonbestleistung und den ersten Platz freuen. Leonie Neundorfer sicherte sich mit übersprungen 1,43 Meter den Sieg im Hochsprung. Vizemeisterin im Diskuswurf wurde Lea Kithier (23,89 Meter) genau wie Charlotte Weininger (7,82 Meter) im Kugelstoß.

Herausragende Leistungen gab es auch bei den 14-jährigen Jungen und Mädchen.

Ein Ausrufezeichen setzte Fabius Schmitt im Weitsprung der M14. Fünf seiner Versuche landeten jenseits des oberfränkischen Rekords aus dem Jahr 2002, den er bei seinem Meistersprung um 23 Zentimeter auf 6,50 Meter verbesserte. Die 100 Meter gewann er in schönen 11,76 Sekunden. Andreas Noell landete mit 28,58 Meter im Speerwurf auf dem zweiten Platz.

In gewohnter Manier dominierten die Barth-Zwillinge den 2000 Meter Lauf der W14. Julia Barth leistete ständige Führungsarbeit, wurde aber von ihrer Schwester Anna Barth im Schlussspurt überholt. Denkbar knapp ging der Titel mit 6:36,34 Minuten an Anna Barth, dicht gefolgt von Julia mit 6:36,94 Minuten, Jule Lindner wurde Dritte in 6:59,04 Minuten.

Mia Güthlein gewann mit feinen 36,17 Meter den Speerwurf. Emma Lindner sprintete über 100 Meter in 13,27 Sekunden zum Titel. Vereinskollegin Leni Knoblach wurde mit 13,52 Sekunden Dritte. Weitere Meisterehren sammelte die erfolgsverwöhnte Emma Lindner im Hochsprung mit 1,56 Meter und über 800 Meter in 2:21,06 Minuten. Ihre Trainingspartnerin Theresa Andersch lief hier mit 2:24,72 Minuten als Zweite eine neue Bestzeit. Lucie Geier vom TSV Ebensfeld lieferte starke Sprungleistungen bei ihren Siegen in der W14 ab. 5,31 Meter im Weitsprung und 10,84 Meter im Dreisprung (W15) waren bei dieser Coronameisterschaft das Maß der Dinge.

Weitere Ergebnisse: M: 3. Florian Leibbrand 100 m 11,54 sec, 7. Günter Stumpf TSV Scheßlitz 5000 m 27:24,42 min, 2. Victor Schmieder Kugel 11,48 m und 2. Diskus 33,11 m, Christian Baumgartl 2. Speerwurf 40,37 m und 3. Diskuswurf 29,09 m, M15: Lehner Julius 2. 100 m 13,50 sec, 3. Weitsprung 4,60 m, M14: Laurenz Strätz 3. 2000 m 12:14,70 min, Frauen: Laura Würstlein 2. 5000 m 21:32,50 min., Eva Saffer 3. Weitsprung 4,80 m, Ute Weininger 3. Kugel 10,70 m, 3. Diskus 24,59 m, Dominique Sauer 3. Speer 33,12 m, WU20: Louisa Rittmaier 3. Weit 4,00 m, WU18: Alina Götz 2. 400 m 71,20 sec, W15: Charlotte Weininger Hochsprung 3. 1,35m, 3. Diskus 18,27 m,  CS/HW

Oberfränkische Meisterschaften am 1./2. August im Fuchspark-Stadion

Foto: C. Schramm

Herzlichen Dank an alle Helfer/innen und Kampfrichter/innen. Ohne Euch hätte es 2020 keine Oberfränkischen Meisterschaften gegeben! Die Athleten/innen habe  es auch mit hervorragenden Leistungen gedankt.

 

ERGEBNISSE:

CS

Brendah Kebeya bricht eigenen Rekord

Foto: Claus Habermann

Am 01.08.2020 fand im Münchner Dantestadion die Munich Callenge III statt.

Ein starkes Teilnehmerfeld mit der Möglichkeit von gemischten Laufeinteilungen lockte die Bamberger Spitzenläuferin Brendah Kebeya zur Callenge. Insgesamt gab es zwei Läufe über 5000m, wobei Brendah als einzige Frau am schnelleren Lauf der Männer teilnahm. Den ersten Kilometer absolvierte die Bambergerin mit 3:11 min. genau nach Plan und leistete die Führungsarbeit der Verfolgergruppe. Dies in Kombination mit den hohen Temperaturen und böigem Wind kostete viel Kraft. Deshalb musste sie sich etwas zurückfallen lassen, war aber am  Ende aufgrund der Bedingungen mit der Zeit von 16:24,95 min. aber  durchaus zufrieden.  Mit ihrer Siegerzeit  setzte sie sich nicht nur über eine Minute von der Zweitplatzierten Maria Kerres aus Regensburg ab, sondern unterbot auch ihren eigenen oberfränkischen Rekord aus dem Jahr 2018 um gut 25 Sekunden. Da die Bambergerin erst vor Kurzem in die eigentliche Saisonvorbereitung eingestiegen ist, zeigte sie sich optimistisch, den Rekord noch weiter verbessern zu können, vielleicht sogar unter die magische Grenze von 16 Minuten. HW

Bamberger Werferinnen back on track

Die Wochenendreise nach Sachsen und Thüringen,  genauer nach Chemnitz und in die Speerwurfhochburg Jena, hat sich für zwei Wurftalente der LG Bamberg , die Geschwister Anna und Mia Güthlein, wahrlich gelohnt.

Die Nachwuchsathletin Mia Güthlein entschied den Diskuswurfwettkampf in ihrer Altersklasse mit 10 Meter Vorsprung vor ihren Konkurrentinnen aus dem Erzgebirge klar für sich. Ihre persönliche Bestweite überwarf sie gleich in ihrem ersten Nachcorona-Wettkampf um 5 Meter (29,05m). Im Speerwurf startete die 12 jährige Gymnasiastin bei den ein Jahr älteren Mädchen und schloss mit dem 500 Gramm schweren Speer ohne Einbußen an ihre 400 Gramm Weite des letzten Jahres an. In dem älteren Teilnehmerfeld belegte sie mit 29,86m den hervorragenden zweiten Platz .

Die frisch gebackene Abiturientin Anna Güthlein, die das erste Jahr mit dem 600 Gramm schweren Speer in der Altersklasse U20 antreten muss, stellte sich nach Corona-Trainingspause und Abiturstress im Jenaer Wurfzentrum Oberaue der starken Konkurrenz aus Leipzig und Jena. Die erste Standortbestimmung nach der Trainingspause entschied die  Kaderathletin mit soliden 42m für sich.

Auch Marie Van de Ven (U18) nahm den weiten Weg nach Hauzeberg auf sich, um sich mit der bayerischen Sprintkonkurrenz zu messen. Sie absolvierte erstmals die 200m Strecke, zeigte besonders im letzten Streckenteil Standvermögen und erreichte eine Zeit von 28,84 Sek. Auch über 100m erzielte Marie eine neue persönliche Bestleistung von 13,77 Sek im Endlauf.

In Erding bot sich am vergangenen Wochenende eine weitere Gelegenheit Wettkampferfahrungen zu sammeln. Lars Raffel (U18) konnte im Diskuswurf überzeugen: Er erzielte mit 36,54m eine neue persönliche Bestweite mit dem 1,5kg Diskus und qualifizierte sich somit für die bayerischen Meisterschaften.

Fabius Schmitt (M14) startete zum ersten Mal nach der Corona Pause über die 100m Sprintdistanz. Er entschied den starken Lauf bereits nach den ersten Metern klar für sich und bot der ältern Konkurrenz die Stirn. Ebenfalls bot er dem starken Gegenwind die Stirn, in Hinblick dessen seine neue persönliche Bestleistung von 11,92 Sek. sehr vielversprechend zu bewerten ist.

Anna Güthlein (WU20) stellte sich erneut der Konkurrenz im Speerwurf, siegte in ihrer Altersklasse, aber konnte mit 40,65m nicht ganz an die Leistungen des vorherigen Wochenendes anknüpfen.

SG / NB

Oberfränkischen Rekord und starke Zeiten in Regensburg gelaufen

Foto: Claus Habermann

Nach der langen „Corona-Wettkampfpause“ richtete die LG Regensburg am vergangenen Samstag, als einer der ersten Vereine in Deutschland  Mittel – und Langstreckenrennen auf der Bahn aus, bei denen die Läuferinnen und Läufer der LG Bamberg ihre ausgezeichnete Form unter Beweis stellen konnten.

Im Vorprogramm des Mittsommerlaufs starteten Emma Lindner und Sara Weichert über 800m. Die 13-jährige Emma lief im ersten Rennen und imponierte mit einem mutigen Start-Ziel-Sieg, der mit einer Bestzeit von 2:18,37 min. und Platz 1 in der W14 belohnt wurde. Damit liegt sie nur noch eine gute halbe Sekunde über dem oberfränkischen Rekord von Karin Eller (1980), der dieses Jahr auch noch fallen dürfte. Wenig später ging Trainingskollegin Sara an den Start. Die erfahrene Läuferin ließ die ersten 600m Tanja Majer aus Ulm das Tempo machen und übernahm 200m vor dem Ziel die Führung, welche sie mit einem beherzten Schlussspurt auch nicht mehr hergab. Mit der neuen persönlichen  Bestzeit von 2:14,35 min. wurde sie in der Gesamtwertung der Frauen 2.

Anschließend starteten die restlichen Vereinskolleginnen der U16 gemeinsam in einem stark besetzten Feld über 2000m. Julia Barth führte das Feld sofort an und sorgte das gesamte Rennen für das richtige Tempo. Leider wurde sie im Schlussspurt knapp von Franziska Drexler aus Passau überholt und konnte somit „nur“ den 2. Platz in der W14 belegen. Ihre permanente Führungsarbeit wurde aber mit einer Zeit von 6:34,63 min. und einem neuen oberfränkischen Rekord belohnt. Es ärgerte Julia sehr, dass der neue bayerische Rekord mit 6:33,83 min. an Drexler ging. Diesen möchte sie ihrer Konkurrentin bei der Bayerischen Meisterschaft unbedingt streitig machen. Ebenfalls einen starken Wettkampf machten ihre Trainingspartnerinnen. Julias Schwester, Anna Barth, bestätigte mit 6:44,03 min. ihre sehr gute Bestzeit aus dem Vorjahr und konnte sich damit über Rang 3 freuen. Jule Linder (6:52,39 min.) und Theresa Andersch (6:53,97 min.) liefen von Beginn an im Duett ein engagiertes Rennen. Sie unterboten mit ihren neuen Bestzeiten die Kadernorm deutlich und belegten damit Platz 4 und 5 in der W14. Anna Betz machte eine zu starke Vorbelastung aus der Woche zu schaffen. Auf der letzten Stadionrunde fehlten ihr die Reserven. Trotzdem gelang ihr mit 7:20,64 und Rang 6 in der W15 noch ein ordentlicher Lauf.

Bei dem Hauptprogramm des Mittsommerlaufs gab es vier separate 10000m-Rennen mit jeweils 25 Läufern, im letzten, dem Eliterennen, war Mario Wernsdörfer mit von der Partie. Vom Start weg führte er bis Kilometer 8 durchgehend die zweite Verfolgergruppe des Feldes an. Diese schrumpfte im Laufe des Rennens von sechs auf lediglich zwei. Der Bamberger zog enorm gleichmäßig seine Runden und hatte einen Schnitt von 2:58 min. auf 1000m. Kurz vor Schluss musste er seinen letzten Mitstreiter der Verfolger noch ziehen lassen, wurde aber nicht langsamer und kam als insgesamt Zehnter in 29:40,36 min. ins Ziel. Somit stellte Wernsdörfer nicht nur eine neue persönliche Bestzeit auf, sondern lief das erste Mal unter die magische 30 Minuten Marke und erzielte damit die zweitschnellste jemals von einem Bamberger gelaufene Zeit über diese Distanz. Lediglich Karl-Ulrich Freitag, der oberfränkische Rekordhalter, war vor 46 Jahren noch schneller. Das Rennen gewann Simon Boch aus Regensburg in 29:06,38 min, der aktuell die Deutsche Bestenliste anführt. HW

Wernsdörfer rennt unter 30 Minuten

Nach der langen „Corona-Wettkampfpause“ richtete die LG Regensburg, als einer der ersten Vereine in Deutschland, auch Langstreckenrennen auf der Bahn aus. So gab es in Regensburg 4 separate 10000m-Rennen mit jeweils 25 Läufer. Im letzten, dem Eliteeennen, startete auch Mario Wernsdörfer. Der für die LG Bamberg startende Athlet wollte die Chance nutzen, um in den sehr stark besetzten Feld eine neue Bestzeit aufzustellen. Vom Start weg, bildete sich vorne eine 8-köpfige Spitzengruppe, welche für Wernsdörfer zu schnell war. So führte er von Beginn bis KM 8 durchgehend die zweite Gruppe an. Diese schrumpfte im Laufe des Rennen von sechs auf lediglich einen Verfolger. Der Bamberger zog mit einer unglaublichen Präzision seine Runden und hatte einen Schnitt von 2:58 min pro Km. Kurz vor Schluss musste er seinen letzten Verfolger noch ziehen lassen, wurde aber nicht langsamer und kam als insgesamt 10ter in 29:40,36 min ins Ziel. Somit stellte Wernsdörfer nicht nur eine neue persönliche Bestzeit auf, lief das erste mal unter der magischen 30 Minuten Marke sondern rannte die zweitschnellste jemals von einem Bamberger gelaufen Zeit über diese Distanz. Lediglich Karl-Ulrich Freitag, der oberfränkische Rekordhalter, war vor 46 Jahre noch schneller. Das Rennen gewann Simon Boch aus Regensburg in 29:06. Er führt aktuell die Deutsche Bestenliste an. MW

Verspäteter aber erfolgreicher Saisonauftakt

Foto: P. Krebs

Verspätet, aber hochmotiviert absolvierten einige Athletinnen und Athleten der LG Bamberg am vergangenen Wochenende ihre ersten Wettkämpfe nach dem Lockdown. Sie starteten bei Sportfesten in München, Regensburg und Eschenbach.   

Naomi Krebs (U18) zeigte über 100m Hürden im Münchner Dante-Stadion, dass sie der Konkurrenz die Stirn bieten kann. So konnte Naomi ihrer Konkurrentin Viola John (LG Stadtwerke München) im ersten Teil ihres Rennens wertvolle Zentimeter entkommen, blieb allerdings an der letzten Hürde hängen und büßte einige Zehntel ein und erreichte dennoch bei Gegenwind  beachtliche 14,09 Sekunden. Bei der gleichen Veranstaltung startete die Mittelstrecklerin Sara Weichert über 400m. Sie lief mit 59,14 Sekunden persönliche Bestzeit.

In Regensburg bei der 3000m Telis-Challenge war als einziger Bamberger Simon Ochmann am Start. Der U20-Athlet erreichte über die 3000m-Distanz in 9:15,22 Minuten auch persönliche Bestzeit und nahm damit auch Kontakt zur Bayerischen Spitze in seiner Altersklasse auf.     

Fabius Schmitt (U16) startete in Eschenbach in seiner Spezialdisziplin Weitsprung in die Wettkampfsaison. Trotz schweren Beinen kämpfte er sich tapfer durch den Wettkampf, verschenkte jedoch wertvolle Zentimeter am Brett. Mit gemessenen 6,27m und gut 30cm Abstand zum Brett zeigte Fabius erneut, dass er hier noch viel Potential hat. TK/NB

Corona - eingeschränkter Trainingsbeginn im Stadion

Ab Montag, 11. Mai, ist wieder das Leichtathletiktraining im Freien in Bayern erlaubt. Es müssen jedoch die strikten Regelungen des Innenministeriums/Bayerischen Leichtathletik-Verband ( Richtlinien zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs ) eingehalten werden.

Davon ist auch das Fuchspark-Stadion betroffen. Anhand dieser Vorgaben wurde ein vorläufiger Belegungsplan erstellt. Höchste Priorität hat dabei der Infektionsschutz. Deshalb ist es leider nicht möglich, wie gewohnt zu trainierten. Außerdem können nicht alle LG´ler bzw. Trainingsgruppen das Stadion nutzen.

LG´ler die das Stadion nutzen dürfen müssen sich an die oben angesprochenen Regelungen halten. Jeder muss sich in eine Anwesenheitsliste eintragen, die Trainingsgruppe darf höchstens fünf Personen (inklusive Trainer/in) umfassen, der Mindestabstand der Gruppen beträgt 30 Meter und jeder Disziplin ist ein gesonderter Bereich im Stadion zugewiesen. Maximal dürfen vier bis fünf Kleingruppen anwesend sein. Weitere Vorgaben findet ihr in den oben genannten Richtlinien. CS

Kramp-Run in Gaustadt mit Oberfränkischen Meisterschaften im Straßenlauf über 10km - LG Bamberg mit 6 Titeln

Foto: C. Schramm

Traditionell fand das erste große Lauf-Event in der Region, der Straßenlauf über 10km in Gaustadt, der jetzt mit neuem Sponsor Kramp-Run heißt, am zweiten Sonntag im März statt. Dieses Jahr wurden dabei gleichzeitig die Oberfränkischen Meisterschaften über die 10km-Distanz auf der Straße mit ausgetragen.

Die LG Bamberg war zwar nicht in Bestbesetzung vertreten, dennoch konnten am Schluss sechs Oberfränkischen Meisterschaften und auch einige Klassensiege verbucht werden. Den Gesamtlauf gewann Felix Hentschel in der ausgezeichneten Gesamtzeit von 31:13 Minuten. Auf den sehr guten dritten Platz kam Christopher Nowak in neuer Bestzeit von 33:33 Minuten. Christopher hatte sich das Rennen hervorragend eingeteilt und konnte erst ganz am Schluss auf der langen Zielgeraden am bis dahin vor ihm liegenden Jürgen Wittmann vom TV 1848 Coburg vorbei spurten. Christopher wurde dann nicht nur mit der neuen Bestzeit belohnt, sondern auch mit dem Oberfränkischen Meistertitel, denn der Gesamt-Erste Felix Hentschel hatte nicht rechtzeitig für die Oberfränkische Meisterschaft gemeldet und der Gesamtzweite war nicht aus Oberfranken. Brendah Kebaya sah diesen Lauf als Trainingslauf für kommende größere Wettkämpfe und lief mit 35:03 Minuten erwartungsgemäß keine Bestzeit, wurde aber damit trotzdem mit deutlichem Vorsprung Gesamterste bei den Frauen und damit auch Oberfränkische Meisterin. Klassensiege und Oberfränkische Meistertitel gab es dann noch für Marco Sahm in der Altersklasse (AK) M45 in 35:20 Minuten und für Roland Wild in der AK M50 in 35:28 Minuten. Christian Bareiß, der Ehemann von Brendah, wurde in der AK M45 Zweiter.

In der Mannschafts-Wertung wurde das Männer-Team der LG Bamberg in der Besetzung Chris Nowak, Marco Sahm und Roland Wild ebenfalls Oberfränkischer Meister. Chris Nowak kam damit auf insgesamt drei Oberfränkische Meistertitel, da er auch noch in der AK M35 Erster wurde. Das Frauen-Team erlief sich in der Besetzung Brendah Kebaya, Laura Würstlein und Nina Zeitler den Zweiten Platz hinter dem SC Kemmern.

Im vorher ausgetragen Hobbylauf über 5km waren noch einige Nachwuchsläuferinnen und -läufer am Start. Hier gab es keine Klassenwertung, sondern es zählte nur der Gesamteinlauf. Simon Ochmann, der noch zu AK U20 gehört, wurde hier Gesamt-Erster in neuer persönlicher Bestzeit über 5km in 16:42 Minuten. In der Damenklasse waren Theresa Andersch und Anna Betz am Start, beide gehören noch der AK U16 an. Theresa setzte sich mit einem unwiderstehlichen Endspurt als Gesamterste bei den Frauen in 20:37 Minuten knapp gegen ihre Teamkameradin Anna durch, die 20:39 Minuten erreichte. tk

Abgesagt: Oberfränkische Meisterschaften Langstaffeln 3000 m/5000 m

Leider müssen wir auch die geplanten Oberfränkische Meisterschaften - Langstaffeln  3000m / 5000 m im Stadion absagen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. CS

Abgesagt: Mitgliederversammlung mit Ehrungsabend

Foto: C. Schramm

Leider müssen wir die geplante Mitgliederversammlung mit Ehrungsabend absagen.

Sobald ein neuer Termin feststeht, melden wir uns wieder. CS

Kein Training und Wettkämpfe mehr möglich - Stadion geschlossen

Foto: S. Schramm

Information - BLV-Oberfranken:
Im Zuge der vorbeugenden Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus empfiehlt der Bay. Leichtathletikverband dringend alle Veranstaltungen (Stadion und Laufveranstaltungen, Trainingslager) bis mindestens 19. April (Ende der Osterferien) abzusagen.
Im Zuge der heute von der. Bay. Staatsregierung beschlossenen Schließung aller Sport- und Spielstätten in Bayern empfiehlt sich dies dringend auch für jedes von Vereinsseite aus organisierte Training!!
Der weitere Verlauf der Leichtathletiksaison in Oberfranken ist zum heutigen Zeitpunkt noch nicht vorhersagbar, wir werden uns aber rechtzeitig zusammen mit den Veranstaltern  abstimmen und informieren.
BLV-Bezirk Oberfranken
Rüdiger Hecht
Bezirksvorsitzender

Fritzi Veit deutsche Meisterin im Kugelstoßen der Gehörlosen in der Halle

Foto: F. Veit

LG Athletin Fritzi Veit wird bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Gehörlosen in Hamburg im Kugelstoßen deutsche Meisterin bei den Frauen. In einer beeindruckenden Serie gewinnt sie die Goldmedaille mit 9,70 Meter und persönlicher Bestleistung. Gestartet ist Fritzi für den GSV München. CS

Gold für Löffler-Röder - Silber für Lars Reichelt bei deutscher Hallenmeisterschaft der Senioren/innen in Erfurt

Foto: Reichelt

 

Von den deutschen Hallen-Meisterschaften der Senioren (ab 30 Jahre) melden die Leichtathleten der LG Bamberg aus Erfurt zwei stolze Medaillen-Erfolge: Während Dr. Birgit Löffler-Röder in der Klasse W55 im Dreisprung mit 9,72 m sich die Gold-Medaille griff und damit wie jedes Jahr auf dem Siegerpodest stand, kam die Vize-Meisterschaft von Lars Reichelt (M40) über 800 m überraschend, denn er musste wegen einer Knie-Entzündung aus der finalen Wettkampf-Vorbereitung aussteigen. Über die vier Runden im 200 m-Oval taktierte er klug, indem er den Favoriten Remo Reichel aus Gera ziehen ließ (1. in 2:04,10 Minuten), dem übrigen Feld im Spurt aber keine Chance ließ (2:06,21).

Weiterhin gab es noch Platz vier über 60 Meter Hürden in 10,74 Sekunden Dr. Birgit Löffler-Röder. scm

Oberfränkische Hallenmeisterschaften U14 und U12 in Ebensfeld

Foto: S. Güthlein

Nach einer Pause von 3 Jahren wurde erstmals wieder eine Oberfränkische Hallenmeisterschaft in Ebensfeld ausgetragen. Allerdings nur für die Altersklassen U14 und U 12. Ferien- und krankheitsbedingt ging nur ein kleines Trüppchen  der Bamberger Schüler an den Start.

Mit  vier Ofr. Meistertiteln, 2 zweiten Plätzen, 6 dritten Plätzen und zahlreichen persönlichen Bestleistungen konnten Athleten und Trainer durchaus zufrieden sein.

Alleine 2 Titel und einen 3. Platz  holte sich die 13jährige Mia Güthlein. Mit einer Serie an guten 7 Meter Stößen gewann Mia den Kugelstoßwettkampf mit 7,91 m gegen ihre oberfränkische Konkurrenz. Im nachfolgenden Hochsprungwettkampf sprang sie fehlerlos bis zu ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 1,42 m und holte sich damit die zweite Goldmedaille des Tages. Über 60 Meter Hürden kam sie beim Überlaufen der ersten Hürde ins Straucheln, setzte den Lauf aber trotzdem beherzt fort und wurde dafür noch mit dem dritten Platz belohnt.

Als Ersatz für Ballwurf wurde bei der  U 12 zum ersten Mal Kugelstoßen mit der 2 kg Kugel ausgetragen. Die Mädchen der LGB erreichten alle den Endkampf der besten 8. Mit Jana Engelhardt (W11), die als einzige über die 6m stieß, ( 6,20m), stellten sie die Siegerin, und auch Platz 3 ging mit Lena Engelhardt (5,70m) nach Bamberg. Sehr erfolgreich verlief auch der Weitsprung. So landete Jana Engelhardt mit neuer pers. Bestleistung von 3,85m auf Platz 2, gefolgt von Lana-Maj Langer die sich über 3,81m freute und den 3. Platz erreichte. Lena Engelhardt wurde in dem großen Teilnehmerfeld mit 3,58m Sechste. Bei den 50m qualifizierten sich Jana und Lena für den Endlauf. Hier steigerte sich Jana noch mal auf gute 8,16 sec, was Platz 3 bedeutete vor  ihrer Schwester Lena, die mit 8,18 sec. hauchdünn  Vierte wurde.

In der M 11 war der einzige Starter der LGB Luis Fahr. Er sprintete im Endlauf auf Platz 1 und gewann mit 8,15 sec. seinen 1. Ofr. Titel. Im Weitsprung gelang ihm mit 3,55m nochmal Platz 3. (4.Pl. Kugel 5,91m). Sein  Vereinskamerad Mischa Kromer  (M 10) durfte im Weitsprung ebenfalls aufs Treppchen,  wo er mit stolzen 3,61m Zweiter wurde. (5. Pl.50m Endlauf 8,61s, 5.Pl. Kugel 5,18m)

Julius Albert (M12) 3. Platz Kugel 6,19m und Marlon Lehner (M12) 3. Platz Hoch 1,15m vervollständigten das gute Mannschaftsergebnis. Ilse Dörfler (I.D.)

Mitgliederversammlung mit Ehrungsabend am Freitag 24. April um 18.30 Uhr im Vereinsheim des RKB Solidarität Bischberg: Bischberg, Leinritt 6

Foto: C. Schramm

An alle Mitglieder und Freunde der LG Bamberg ergeht herzliche Einladung zur Mitgliederversammlung mit Ehrungsabend am Freitag 24. April um 18.30 Uhr.

Sie findet im

Vereinsheim der RKB Solidarität Bischberg:

Bischberg, Leinritt 6 statt.

Eine Bitte an alle Übungsleiter, informiert eure Athleten/innen.

Geehrt werden alle Personen die im LG Kurier 2019 auf den Seiten "Titelträger 2019" stehen.

Vielen Dank! CS

Einladung und Tagesordnung
Mitgliederversammlung Ehrungsabend 2020.[...]
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Stadt Bamberg ehrt erfolgreiche Athleten/innen der LG Bamberg

Foto: C. Schramm

Für ihre herausragenden Leistungen wurden von der Stadt Bamberg unsere Top-Athleten/innen im Rahmen der Sportlerehrung 2019 geehrt. Bürgermeister Dr. Christian Lang bedankte sich bei den Sportlern/innen, Trainer/innen und Funktionären für ihre hervorragende Arbeit. Geehrt werden von der Stadt Bamberg Personen die in den Schüler-/Jugend- und Aktivenklassen mindestens Vizemeister auf bayerischer Ebene wurde. Senioren werden nicht bedacht.

Geehrt wurden: Cristian Camilo Fischer, Simon Ochmann, Fabius Schmitt, Samuel Düsel, Emma Lindner, Anna Betz, Theresa Andersch, Julia Barth, Anna Barth, Kim Schreiber, Brendah Kebeya, Lilli Pfattheicher, Anna Güthlein, Julia Weber, Naomi Krebs, Simone Schramm. CS

Bayerische Crosslaufmeisterschaft: Zweimal Gold- und eine Silbermedaille

Foto: H. Weiss

Am vergangenen Sonntag fand die diesjährige Bayerische Crossmeisterschaft in Buttenwiesen statt. Zuerst starteten die Senioren über die Langstrecke. Der 35-jährige Christopher Nowak lief in der entsprechenden Altersklasse ein starkes Rennen und sicherte sich nach 6,6 km über eine matschige, enorm kraftraubende Strecke mit 22:36 min. den vierten Platz. Dass er nur um 11 Sekunden den dritten Platz verpasste, störte den Senior weniger, da er mit seiner läuferischen Leistung an diesem Tag trotzdem sehr zufrieden sein konnte.

Danach ging der weibliche Nachwuchs der LG Bamberg über 2200m in der U16 an den Start. Die Zwillingsschwestern Anna und Julia Barth führten bereits nach 300m das Feld an. Am Ende konnte sich Anna Barth mit 7:37 min. gegen die sonst häufiger knapp stärkere Julia (7:41 min) durchsetzen. Im Ziel sagte Anna begeistert: „Ich habe mich umgesehen und plötzlich wurde mir klar, diesmal kann ich vielleicht gewinnen!“ Die Freude war dementsprechend groß. Aber auch die restlichen Mädchen des 2006er Jahrgangs zeigten einen tollen Lauf. Emma Lindner kam mit starkem Schlussspurt in 8:19 min. als 6. ins Ziel und komplettierte somit die Bamberger Mannschaft. Mit 52 Punkten Vorsprung gewann das LG-Team die Wertung der U16 souverän. Die Trainingspartnerinnen Theresa Andersch (8:25 min.)  und Jule Lindner (8:29 min.) absolvierten die Crossstrecke ebenfalls mit sehr guten Leistungen auf den Plätzen 9 und 10. Leider fiel die sechste Läuferin, Anna Betz, krankheitsbedingt aus. Wäre sie noch am Start gewesen, hätte die LG Bamberg bestimmt auch noch die Vizemeisterschaft in der Mannschaftswertung gewinnen können. Auf jeden Fall lassen die Leistungen aller Bamberger/innen auf eine weitere starke Bahnsaison hoffen! Helena Weiß

Anna Güthlein im Finale der deutschen Winterwurfmeisterschaft U20

Foto: Barwitzki

Sehr erfolgreich startete die LG Bamberg Athletin Anna Güthlein am vergangenen Wochenende bei den deutschen Winterwurfmeisterschaften in die Saison 2020, in der sich die 18jährige Abiturientin erstmals in der Altersklasse U20 mit den 1 Jahr älteren Konkurrentinnen messen musste.

Dass ihr erster Wettkampf der Saison gleich die Deutschen Meisterschaften sein sollten, schreckte die ehrgeizige Kaderathletin ebenso wenig ab wie die Tatsache, dass es auch ihr erster Wettkampf mit dem jetzt 600g schweren Speer sein sollte.

Nervenstark erkämpfte sich Anna unter den Augen der Bundestrainer im Feld der besten deutschen U20 Speerwerferinnen erneut einen Platz im Finale. Mit einer Weite von 42,46 m  (Platz 8) nahm sie bei der Siegerehrung stolz die Glückwünsche des DLV entgegen. SG

Bayerische Hallenmehrkampfmeisterschaften: Zweimal Bronze und drei Rekorde

Foto C. Schramm

Mit den Mehrkampfmeisterschaften in Fürth beendete der bayerische Leichtathletikverband seine Hallenmeisterschaftsserie 2020. Für die Teilnehmer/innen der LG Bamberg gab es zweimal Bronze und drei oberfränkische Rekorde. Um den zahlreichen Teilnehmern/innen eine zügige und attraktive Veranstaltung zu bieten, hat der bayerische Landesverband seit einigen Jahren den Meisterschaftswettbewerb auf einen Vierkampf reduziert.

Einen erfolgreichen Einstand feierte Zehnkämpfer Victor Schmieder bei den Männern. Über 60 Meter Hürden lief er starke 8,68 Sekunden. Knapp scheiterte er an den 4,00 Metern im Stabhochsprung. Seine überquerten 3,90 Meter sind die beste Stabhochsprungleistung die je ein Bamberger Athlet erzielt hat. Im Kugelstoßen mit der 7,25 Kilo schweren Kugel hatte er Pech, da sein bester Stoß übertreten war und nur 9,98 Meter in die Wertung kamen. Zum Abschluss lief der Bamberger Student die 1000 Meter in 2:49,73 Minuten und belohnte sich mit der Bronzemedaille sowie dem oberfränkischen Rekord (2660 Punkte).

Bei den Frauen ging es primär um ein gutes Mannschaftsergebnis. Mit Simone Schramm absolvierte eine erfolgreiche Werferin seit längerem einen Mehrkampf. Bestleistung über 60 Meter Hürden in 9,32 Sekunden sowie 1,51 Meter im Hochsprung, 12,13 Meter im Kugelstoß und 2:46,52 Minuten über 800 Meter brachten ihr den fünften Platz in einer hochkarätig besetzten Frauenkonkurrenz. Als Zugabe holte sie sich den neuen oberfränkischen Frauen-Vierkampfrekord (2646 Punkte). Dominique Sauer hatte im Hochsprung (1,54 Meter) ihr bestes Ergebnis (Platz 10/1918 Punkte) und Jana Kraus punktete über 60 Meter Hürden in 10,30 Sekunden (Platz 11/1907 Punkte). Mit 6471 Punkten gewann die Frauenmannschaft der LG Bamberg die Bronzemedaille und stellte einen weiteren oberfränkischen Hallenrekord auf. CS

Bayerische Hallenmeisterschaft: Fünf Medaillen und drei Rekorde

Foto: N. Beßler

In der Werner-von-Linde Halle in München fanden die bayerischen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in den Altersklassen der Männer/Frauen, U20, U18 und der MW 15 statt. Ein dichtes Programm mit starken Teilnehmerfeldern und einige Neuerungen standen an. Die Teilnehmer/innen der LG Bamberg kamen mit fünf Medaillen, einem bayerischen und zwei oberfränkische Rekorden nach Hause.

Fabius Schmitt (M 14) bewies bereits bei den nordbayerischen Hallenmeisterschaften, dass er in seiner Paradedisziplin dem Weitsprung weitere Fortschritte gemacht hat. Nachdem er bereits den oberfränkischen Hallenrekord deutlich nach oben korrigieren konnte (6,27 Meter), wollte der Bamberger Gymnasiast bei den bayerischen Meisterschaften der älteren Konkurrenz die Stirn bieten. Bereits mit seinem ersten Sprung stellte Fabius seine Bestleistung ein und setzte sich an die Spitze. Im zweiten Sprung zeigte der Weitspringer der LG Bamberg, dass noch ungeahnte Weiten in ihm schlummern, leider war der Sprung jedoch um Haaresbreite übertreten. Somit hieß es im letzten Sprung alles oder nichts: Fabius bewies Nervenstärke und wurde mit übersprungenen 6,49 Meter mit Platz eins und einem neuen bayerischen Hallenrekord belohnt. Nur kurz nach dem Sieg im Weitsprung mobilisierte der Bamberger Athlet nochmals alle Kraftreserven und qualifizierte sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung (7,41 Sekunden) für den Endlauf über 60 Meter der M15. Auch im Endlauf konnte Fabius nochmals eine feine Leistung zeigen, kontrollierte das starke Feld und wurde zum zweiten Mal als bayerischer Meister geehrt.

Im 2000 Meter-Finale der Altersklasse W15 startete Theresa Andersch. Sie lief ein taktisch gut eingeteiltes Rennen und reihte sich am Anfang erst mal am Ende der Gruppe der Verfolgerinnen ein. Sie arbeitete sich dann im Rennverlauf weiter nach vorn und verschärfte zum richtigen Zeitpunkt das Tempo. Im Endspurt um Rang zwei hatte sie dann die Nase vorn und wurde in 7:17,20 Minuten Bayerische Vizemeisterin mit neuem oberfränkischen Rekord.

Der zweite Tag der bayerischen Hallenmeisterschaften stand ganz im Zeichen der Langsprinter/innen. Die 18-jährige Eva Dorsch stellte auf der anspruchsvollen 400 Meter-Strecke souverän ihr Talent unter Beweis und gewann durch einen taktisch hervorragend eingeteilten Lauf in 60,26 Sekunden die Silbermedaille in der Altersklasse U20. Über die gleiche Strecke ging auch Langsprinterin Anna-Lena Genz bei den Frauen an den Start. Auch sie absolvierte ein sehr engagiertes Rennen über die zwei Hallenrunden in 61,83 Sekunden und wurde mit Platz sechs belohnt. Ein Highlight am Ende der Veranstaltung war die zum ersten Mal ausgetragene 4x400 Meter Mixed Staffel. Dabei starten zwei Männer und zwei Frauen als Team. Die Reihenfolge der Staffelteilnehmer ist dabei frei wählbar. Startläufer Leo Schramm lieferte ein beeindruckendes Rennen und übergab mit Vorsprung an Anna-Lena Genz. Trotz ihrer soliden Sprintausdauer wurde sie von einem männlichen Gegner überholt. Als Dritte folgte die Silbermedaillengewinnerin Eva Dorsch. Sie zeigte erneut ein beherztes Rennen, doch wurde auch sie überlaufen. Am Ende lag es dann an Samuel Düsel den Rückstand aufzuholen. Mit kämpferischen Endspurt lief er in 3:45,06 Minuten auf Platz zwei und stellte einen weiteren oberfränkischen Rekord auf. Als Lohn erhielt das erfolgreiche Bamberger Sprintquartett die Silbermedaille. Am Vormittag hatte Samuel Düsel noch seine Schnelligkeitsausdauer über die 200 Meter-Strecke getestet (23,07 Sekunden/Platz 11). Eine weitere Medaillengewinnerin für die LG Bamberg gab es mit Simone Schramm im Kugelstoßwettbewerb der Frauen. In einer starken Serie wuchtete sie die vier Kilo Kugel auf 12,83 Meter und gewann die Bronzemedaille. Trainingskameradin Christina Holzner belegte Platz sechs mit soliden 11,73 Meter. Einen weiteren schönen sechsten Platz sicherte sich Lilli Pfattheicher. Sie übersprang 1,58 Meter in der Altersklasse U18 und zeigte Potenzial nach oben. Mittelstreckler Simon Ochmann startete über 3000 Meter in der U20. Er kämpfte in den 15 Runden dauernden Rennen lange um Platz drei. Am Ende musste er sich aber geschlagen geben, erreichte mit 9:36,28 Minuten persönliche Bestzeit und Rang sechs. NK/TK/UW/CS

Julia Weber mit Bestleistung bayerische Speerwurfvizemeisterin U18

Foto: C Habermann

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, fanden in Wiesau in der Oberpfalz die bayerischen Winterwurfmeisterschaften der Leichtathleten statt. Von der LG Bamberg ging als einzige das 15-jährige Wurftalent Julia Weber, in der Altersklasse WJ U18 im Speerwurf an den Start.

Angeleitet vom BLV Stützpunkttrainer Josef Schaffarzik aus Nürnberg legte die Kaderathletin als sechste von sieben Teilnehmerinnen los. Ihre 41,19 Meter mit dem 500 Gramm schweren Speer bedeuteten nach dem ersten Durchgang Rang 2. Wie stabil ihr technisches Wurfvermögen zur Zeit ist, zeigte sie mit einer Serien weiterer schöner Würfen über die 40 Meter Marke. Im vierten Versuch verbesserte sie dann zwar ihre persönliche Bestleistung auf 42,81 Meter, qualifizierte sich für die deutschen Winterwurfmeisterschaften, doch reichte es nicht zum Sieg. Die Goldmedaille sicherte sich verdient Lory Vevi / SC Bad Kohlgrub mit einer Weite von 43,20 Meter, die Silbermedaille ging an Julia Weber. KW

Nordbayerische Hallenmeisterschaften mit Weitsprungrekord

Foto: Lindner

In Fürth fanden die Nordbayerischen Meisterschaften der Jugend U16/U20 statt. Die Talente der LG Bamberg konnten vier Titel sowie drei Silber- und zwei Bronzemedaillen gewinnen.

Bei den Jungs ragte abermals Fabius Schmitt (M14) mit seinen Leistungen in der noch jungen Hallensaison heraus. Im 60 m Sprint konnte er mit soliden 7,65 sec den Titel gewinnen. Im hochklassigen Weitsprungwettbewerb steigerte er sich bis zum letzten Versuch und lieferte mit 6,27 m eine neue Bestleistung ab. Mit fast 90 cm Vorsprung holte er sich seinen zweiten nordbayerischen Titel an dem Tag und stellte einen neuen oberfränkischen Hallenrekord auf.

Paul Ernst (M15) verbesserte seine persönliche Bestleistung über 800 m auf 2:16,12 min und zeigte in seinem Lauf eine taktische Meisterleistung. Von Platz sechs sprintete er mit einem 300 m langen harten Endspurt noch auf Platz eins und konnte sich über seine erste nordbayerische Meisterschaft freuen. Zwei Endkampfplatzierungen belegte Leo Folgmann (M15). Im 60 m Sprint (8,00 sec.) und im Weitsprung (5,00 m) gab es den 5. Platz. Sein Teamkollege Nils Urbanik belegte im Weitsprung (4,99 m) und im Hürdenlauf (9,49 sec.) jeweils den 6. Platz, genau wie Nils Reinshagen der 1,50 m im Hochsprung überquerte.

Bei den Mädels holte Leonie Neundorfer (W15) die erste Treppchenplatzierung. Sie steigerte ihre Bestleistung im Hochsprung auf 1,45 m um 4 cm und belegte aufgrund geringerer Fehlversuche den Bronzerang. Emma Lindner (W14) versuchte sich im 60 m Sprint und wurde mit 8,42 sec mit der Vizemeisterschaft belohnt. Am Ende des Tages standen für sie noch die 800 m an und sie überquerte die Ziellinie als Dritte. Geschlagen wurde sie von ihren beiden Teamkolleginnen Julia und Anna Barth. Julia (W14) siegte in 2:28,12 min knapp vor ihrer Schwester Anna mit 2:28,40 min. In diesem 800 m Wettbewerb waren mit Theresa Andersch und Jule Lindner zwei weitere LG-Bamberg Athletinnen unter den TOP 8 in einen Teilnehmerfeld mit 19 Starterinnen. Jule Lindner (W14) erreichte da 60 m Hürden B- Finale und konnte ihre Bestzeit verbessern. Lauftalent Anna Betz (W15) vervollständigte mit ihrem 800 m Lauf die guten Leistungen der jungen Mittelstrecklerinnen und wurde in einem taktischen Rennen mit 2:34,65 min Zweite. In der U20 belegte Jana Kraus den 6. Platz über 60m Hürden. MW

Uwe Loch mit Bayerischer-Schulsportverdienstmedaille vom Kultusminister ausgezeichnet

Foto: C. Schramm

Herzlichen Glückwunsch!

Uwe Loch vom Kaiser-Heinrich-Gymnasium wurde für besonderes Engagement für den bayerischen Schulsport geehrt. Minister Piazolo überreichte ihm dafür die Schulsport-Verdienstmedaille und betonte: „Mit bewundernswerter Begeisterung sind unsere Lehrer täglich im Einsatz. Dabei bringen sie den Schulsport mit großem Engagement voran“. Die Auszeichnung sei eine Anerkennung von besonders herausragenden Leistungen in unterschiedlichen Bereichen des Schulsports. FT 18.1.2020

Nordbayerische Hallenmeisterschaft in Fürth

Foto: C. Schramm

Wie alle Jahre, startet die Leichtathletik mit den nordbayerischen Hallenmeisterschaften der Männer/Frauen und der Altersklasse U18 in Fürth in die neue Saison. Dichte Teilnehmerfelder sorgten für spannende Wettkämpfe. Für die Athleten/innen der LG Bamberg gab es eine Reihe wertvoller Ergebnisse und Platzierungen.

Auch in diesem Jahr startete Simone Schramm als Favoritin im Kugelstoß der Frauenklasse. Die bayerische Vizemeisterin der letzten Jahre legte dabei eine beindruckende Serie ab. Alle ihre Versuche mit der 4 Kilogramm schweren Eisenkugel schlugen jenseits der 12-Meterlinie auf. Mit 12,65 Meter und fast einem Meter Vorsprung holte sie zum fünften Mal in Folge den nordbayerischen Titel. Ihre Trainingskameradin Christina Holzner sicherte sich mit 11,61 Metern knapp hinter der Zweitplatzierten die Bronzemedaille.

Gleich drei Medaillen gingen auf das Konto von Zehnkämpfer Victor Schmieder in der Männerklasse, der seit diesem Jahr das Trikot der LG Bamberg trägt. Über die 60 Meter Hürden lief er in 8,64 Sekunden auf den zweiten Platz. Damit kann man in Bayern auch um die Medaillen laufen. Bronze gab es dann noch im Hochsprung mit 1,81 Metern. „Hier ist noch Luft nach oben“ so sein Kommentar. Eine beeindruckende läuferische und kämpferische Leistung bot die 4 x 200 Meter Männerstaffel zum Ende der Veranstaltung. Hinter der führenden Staffel aus Forchheim gab es packende Positionskämpfe und am Schluss lag man gut zwei Zehntel vor den Drittplatzierten aus Herzogenaurach. Samuel Düsel, Leo Schramm, Victor Schmieder und Florian Leibbrand liefen 1:32,21 Minuten und freuten sich völlig außer Atem über die Silbermedaille.

Überrascht haben auch die Frauen der 4 x 200 Meter Staffel. In der Besetzung Anna-Lena Genz, Eva Dorsch, Elke Noell und Annika Lang landete man knapp hinter den Läuferinnen aus Eckental auf Platz Drei. Gekonnte Wechsel mit einem Mut zum Risiko wurden am Schluss mit 1:49,80 Minuten und dem Podestplatz belohnt.

Zuvor lief Anna-Lena Genz über 200 Metern bei den Frauen in 26,73 Sekunden auf Platz 5. In den B-Endlauf über 60 Meter der Männer schaffte es Leo Schramm in 7,25 Sekunden genau wie Samuel Düsel (7,27 Sekunden). Als Vorbereitung für die Staffel startete Samuel noch über die 200 Meter und wurde in 23,19 Sekunden Siebter und meinte am Ende des Tages „in der Staffel war ich schneller“. Erfahrung über 1500 Meter sammelten die Jugendlichen Simon Ochmann (4:31,96) und Valentin Goller (4:52,60) in der Männerklasse für die anstehenden bayerischen Meisterschaften in der Halle, genau wie Anna Betz (2:32,79) über 800 Meter in der U18. Anna wurde fünfte, gehört aber noch der jüngeren Altersklasse W15 an. An der Feinabstimmung fehlt es noch bei Lilli Pfattheicher im Hochsprung. In der U18 gab es Platz 6 mit 1,53 Metern. CS

Sportliche Höchstleistungen zum Jahresausklang

Foto: C. Bareis

Einige Läufer der LG Bamberg waren am Jahresende bei verschiedenen Silvesterläufen erfolgreich im Einsatz. Brendah Kebeya startete gleich bei zwei Silvesterläufen. Bereits am 29. Dezember gewann sie in Saarbrücken den Silvesterlauf über zehn Kilometer mit deutlichem Vorsprung, ohne dabei an die Grenzen gehen zu müssen. Denn gleich zwei Tage später war sie wieder am Start. Am Silvestertag selbst stand der Lauf in Stuttgart auf dem Programm. Dort gewann sie auch sehr souverän die Frauenwertung und hatte im Zieleinlauf nur sieben Männer vor sich, die schneller waren. In Staffelstein starteten gleich mehrere Sportler der LG Bamberg. Den Hauptlauf über zehn Kilometer gewann Mario Wernsdörfer in der Gesamtzeit von 31:01 Minuten. Bei den Frauen war Elvira Flurschütz vom SC Kemmern erfolgreich in 38:39 Minuten, eine Sekunde vor ihrer Teamkollegin Margit Elfers. Zusammen mit Jessica Vogt gewannen die beiden auch die Teamwertung bei den Damen für den SC Kemmern. Sybille Vogler gewann die Altersklassenwertung in der W75 für den SCK. Die Hobbylaufwertung in Staffelstein über 5,5 Kilometer gewann Simon Ochmann von der LG Bamberg, der noch zur Jugendklassezählt.Die Damenwertung im Hobbylauf gewann Julia Barth knapp vor ihrer Zwillingsschwester Anna. Sie liefen auf den Plätzen 3 und 5 im Gesamteinlauf ins Ziel, obwohl sie eigentlich noch der Schülerinnenklasse angehören. Im Schülerlauf waren die restlichen Geschwister der Familie Barth erfolgreich unterwegs. Luca lief auf Gesamtrang 3 ins Ziel und war damit auch Dritter in der MU12. Die Jüngste im Bunde, die neunjährige Lisa, gewann ihre Altersklasse WU10. TK

46. Silvesterlauf im Bamberger Hain

Foto: C. Schramm

Zum Jahreswechsel fand der 46. Silvesterlauf-Jogginglauf der LG Bamberg im Luisenhain statt. Bei Temperaturen über dem Null-Punkt und einer trockene Strecke schickte der Vizepräsident der LG Bamberg Heinz Kuntke die Läufer/innen pünktlich auf die knapp drei Kilometer lange Rundstrecke. Unter den Teilnehmern die dann ohne offizielle Zeitnahme eine, drei oder sechs Runden absolvierten, entdeckten die interessierten Zuschauer sowohl sportliche wie politische Prominenz. Oberbürgermeister Andreas Starke zeigte seine Ausdauerleistung genauso wie der Europameister im Berglauf der M50 Roland Wild der an der Seite seines Trainingskameraden Prof. Marco Sahm die sechs Runden als erster flott abspulte. Unter den zahlreichen laufbegeisterten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen befand sich auch der älteste Teilnehmer, Alfred Zach vom TS Lichtenfels, der seinen 85. Geburtstag sportlich beging. Teilnehmerstärkste Vereine waren die Triathlon Abteilung der DJK Gaustadt, die LG Veitenstein und die Fußballer des 1. FC Falke Röbersdorf. Aber nicht nur der sportliche Aspekt steht beim traditionellen Bamberger Silvesterlauf im Mittelpunkt. Er bietet auch eine willkommene Möglichkeit sich mit Freunden und Bekannten zu treffen, gemeinsam das alte Jahr zufrieden in der Welterbestadt ausklingen und das neue Jahrzehnt mit guten Vorsätzen beginnen zu lassen. CS