Leichtathletikgemeinschaft Bamberg - Freude an Bewegung!

Wir haben uns engagiert: Die Trainer/innen von 1972 bis 2022

Fast 40 Personen haben sich in den letzten 50 Jahren in der Vorstandschaft der LG Bamberg eingebracht. Ein herzlicher Dank an alle.

Die Liste kann hier eingesehen werden.

CS

Wir haben uns engagiert: Die Vorstandschaft von 1972 bis 2022

Fast 40 Personen haben sich in den letzten 50 Jahren in der Vorstandschaft der LG Bamberg eingebracht. Ein herzlicher Dank an alle.

Die Liste kann hier eingesehen werden.

CS

LG Bamberg feiert 50jähriges Bestehen auf der Altenburg

Foto: Sina Schraudner

FESTAKT: Vor 50 Jahren vereinigten sich der 1. FC und der Post-SV zur Leichtathletikgemeinschaft Bamberg und machten die Individualisten-Sportart zu einer Erfolgsgeschichte.

Bamberg — 1972 war eine Zeit des Aufbruchs. In Bonn regierte Kanzler Willy Brandt, Bata Illic sang mit „Michaela“ einen Nummer-Eins-Hit, München fieberte den Olympischen Sommerspielen entgegen und das Fernsehen übertrug sie erstmals in Farbe. Leichtathletik erfuhr damals einen Boom. Die Erfolge von Heide Rosendahl und Ulrike Meyfarth lösten ein Run auf die Sportart aus. „Überall schossen die Leichtathletikclubs aus dem Boden“, erinnert sich Reinhard Köchl vom Bayerischen Leichtathletikverband in seiner Rede zum 50. Jubiläum der Leichtathletikgemeinschaft (LG) Bamberg auf der Altenburg. Denn auch in der Domstadt erfuhren die Leichtathletikabteilungen der Vereine damals eine nicht gekannte Euphorie, ähnlich wie sie jetzt die wieder im Münchner Olympiastadion ausgetragene Europameisterschaft weckt. Konkurrenz aus den eigenen Reihen Allerdings konkurrierten die Vereine damals gegeneinander, warben einander die besten Sportler ab. Und auch die Funktionäre waren sich nicht grün. Der damaligeBundestagsabgeordnete Paul Röhner (CSU) musste zwischen Walter Sträßner vom 1. FC Bamberg und Ewald Mehringer vom Post-SV vermitteln. Schließlich rauften sich die beiden Abteilungsleiter zusammen und Röhner übernahm von 1972 bis 1995 das Präsidentenamt der fusionierten neuen Leichtathletikgemeinschaft, der sich ein Jahrspäter die Leichtathletikabteilungen des VFL Jahn und in den 1980er Jahren die des MTV Bamberg, des TSV Hirschaid und später dann die des SV Waizendorf anschließen. „Einst Feinde und Neider, heute hilfsbereite Freunde“, berichtete der Fränkische Tag zweieinhalb Jahre später. „Sie wechselten nicht ihre Vereine, sondern die Meinung über die andere Seite und das Trikot. Bambergs Leichtathletik tat am 1. Januar 1972 einen großen Schritt voran.“ Ein großer Schritt für den Sport Wie groß dieser Schritt war, zeigt sich gleich 1973, als laut FT mit 14 bayerischen Meistern und dem Gewinn des Bayerncups der Jugend und der Männer „die beste und spektakulärste Saison der Bamberger Leichtathletik-Geschichte“ zu verzeichnen war. Vereint wurde seither trainiert und vereint gekämpft. Die meist auf eine Disziplin spezialisierten Trainer betreuten nun im Team alle Athleten gemeinsam, die LG wurde zu einem Schwergewicht der bayerischen Leichtathletik, was bis heute so geblieben ist. „Sie sind der Leuchtturm in Nordbayern gleich nach der LAC Quelle Fürth“, lobt BLV-Vizepräsident Köchl. Auch Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) nennt die LG Bamberg eine „Erfolgsgeschichte, von der die Sportstadt Bamberg insgesamt profitiert“ habe. Der seit 2009 amtierende LG-Präsident, Alt-Bürgermeister Werner Hipelius, erinnert an die Anfänge und daran, wie wichtig es gewesen sei, durch die Startgemeinschaft bessere Bedingungen für die Leichtathletik zu schaffen. Dass die hier heute ziemlich gut sind, findet auch Europas derzeit schnellste Frau Gina Lückenkemper, die bei der EM Gold über 100 Meter holte.Bamberg habe daran „einen ganz großen Anteil“, sprach die 25-Jährige kurz nach ihrem Triumph ins ARD-Mikrofon. Die Domstadt, in der ihr Lebensgefährte lebt, ist der Westfälin zur zweiten Heimat geworden. Im Fuchs-Park-Stadion und beim Joggen am Main-Donau-Kanal habe sie sich auf die EM vorbereitet. Aus den 14 Meistertiteln zu Beginn wurden in fünf Jahrzehnten 3900 oberfränkische, über 500 bayerische und 104 deutsche Titel. Mit 600 Mitgliedern eine echte Größe Rund 1300 Mädchen und Jungen, Frauen und Männer gingen seitherfür die LG an den Start. Mit rund 600 Mitgliedern, davon 194 Startpassinhabern, ist sie einer der größten Freizeitgruppen der Stadt. Ein Förderverein hilft mit finanzieller Unterstützung, denn Training, Betreuung und die Fahrten zu den Wettkämpfen sind kostspielig. Leichtathletik gilt zwar als Sport der Individualisten, doch in der LG werde Gemeinschaft groß geschrieben, meinten Claudia Schramm und Sabine Loch in einem humoristi[1]schen Beitrag. Wie groß, zeige diese Zahl: „Aus der LG gingen zehn Ehen mit mindestens 15 Kindern und 25 Enkeln hervor“. Einer der Überfliegerathleten, die auch musikalisch Hochleistungen vollbringen, ist Falk Krause, der das Geburtstagsfest an der Oboe gemeinsam mit einer Harfenistin umrahmte. Krause war mehrmaliger DDR-Studentenmeister im Sprint, zwei Jahre vor dem Mauerfallreiste er aus der DDR aus und fand in Bamberg seine neue berufliche Heimat als Musiker und in der LG seine sportliche. Besonders lang anhaltend war der Applaus für den Trainer und Pressewart der LG, Siegfried C. Matschke, der mehrere Nachwuchsgenerationen prägte und im FT weiter unter dem Kürzel „scm“ über deren Erfolge berichtet. Einen „Menschenformer“ nannte ihn Sportwart und Jubiläumsorganisator Carlo Schramm. „Was wäre das größte Talent ohne den Feinschliff eines Trainers wie Du“. Geehrt wurden des Weiteren für ihr jahrzehntelanges Engagement Schriftführer Alfred Kotissek, Trainer und Sportwart Rainer Schell, Speerwerfer und Ex-Lehrer Helmut Hoh, Werner Mönius, Athleten Sabine und Uwe Loch sowie die „LG-Urgesteine“ Heinrich Porsch und Birgit Löffler Röder, die erst kürzlich im Dreisprung den Titel als deutsche Seniorenmeisterin holte. Etliche Ehrungen Für den Stadtverband für Sport gratulierte dann Vorsitzender Wolfgang Reichmann: „Wir erinnern uns an die großartigen Leistungen eines erstmals unter elf Sekunden laufenden Jürgen Schlachter über 100 Meter und an seinen Konkurrenten Ewald Mehringer, die 4x100-Meter-Staffel mit Adi Geyer, Detlef Palt, Herbert Neubauer und Rainer Heckmann, an die Mittelstreckler Dietmar Kremer, Uto Düthorn und Stefan Leitherer, die Langstreckler Karl-Ulrich Freitag und Mario Wernsdörfer, den Hochspringer Gustav Geipel, der 2,16 Meter übersprang, an die Weitspringer Wolfgang Kohn und Baptist Loch, oder die Werfer Walter Sträßner, Helmut Porsch, Walter Hoh und Heinz-Georg Bloß. Aber auch an Multitalent Ulrike Jakob, Sprinterin Christine Meixner, Hürdenläuferin Irina Matschke und die Deutsche Jugendmeisterin über 100 Meter Hürden, Naomi Krebs. Herbert Mackert

Gold und Silber für Birgit Löffler-Röder bei DM Senioren in Erding

Foto: B. Löffler-Röder

Die Deutschen Senioren-Meisterschaften in der Leichtathletik waren ins oberbayerische Erding vergeben. „Eine runde Sache“, freute sich Dr. Birgit Löffler-Röder (W55), die Grande Dame der Bamberger Leichtathletik als mehrfache Deutsche Meisterin. In ihren Lieblings-Disziplinen Dreisprung und Hürdensprint brachte sie wiederum Gold- und Silbermedaille (9,20 m und 14,70 Sekunden) nach Hause. Durfte man die Regenschauer nach der Sommerhitze noch durchaus zum Wellness-Paket des Wettkampfs zählen, so dämpften 10 Grad Außentemperatur und Gegenwind die Leistung deutlich. Claudia Schramm, ebenfalls der Klasse W55 zugehörig erreichte im Speerwurf als Achte (21,97 m) das Finale. SCM

EYOF – erster internationale Wettkampf für Emma und Jule Lindner  

Foto: Lindner

In der letzten Juliwoche fand in Banska Bystrika, (Slowakei) das European Youth Olympic Festival (EYOF) statt. Das EYOF ist ein Wettbewerb, bei den Jugendliche aus ganz Europa in 10 verschiedenen Sportarten zusammenkommen, um ihre Leistungen zeigen zu können. Vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) wurden insgesamt 15 Athleten im Bereich Leichtathletik nominiert, darunter die zwei Sportlerinnen Jule und Emma Lindner von der LG Bamberg. Voraussetzung für diese Nominierung war zum einen die Erfüllung der Qualifikationszeit gemäß Nominierungsrichtlinie des DLV, sowie die Teilnahme an der internationalen U-18 Gala in Walldorf am 18 Juni, bei der dann nur der beste Athlet des Jahrgangs 2006 aus ganz Deutschland in der jeweiligen Disziplin zur Nominierung vorgeschlagen wurde. Dies gelang den Zwillingen und nach erfolgreicher Nominierung flogen sie dann am 24.07. von Frankfurt aus mit den anderen deutschen Athleten nach Wien und fuhren anschließend von dort aus mit dem Bus weiter nach Banská Bystrica. Das erste Highlight dieser Woche war gleich die Eröffnungsfeier am Sonntagabend. Alle 48 Nationen zogen durch die Stadt hin zur großen Bühne, wo jede Nation einzeln vorgestellt und das Olympische Feuer bei der Zeremonie entzündet wurde. Das Jugend Team Deutschland war mit insgesamt 127 Athleten vertreten. Insgesamt nahmen über 2.250 Sportler an den Europäischen Olympischen Jugendspiele teil. Bereits am Montagabend hatte Emma Lindner ihren Vorlauf über die 800m. Sie ging ihren Vorlauf taktisch an und hielt sich die erste Runde, welche langsam angeführt wurde, hinter ihren Mitstreiterinnen zurück. Ihr war bereits nach dieser Runde klar, dass die zweite Runde deutlich schneller wird und ging, nachdem die letzten 400m angezogen wurde, mit den Führenden mit. Doch leider war die letzte Runde sehr schwer für die Bambergerin, da es ein großes Gedränge auf der Gegengerade gab und sie bis auf Bahn 4 ausweichen musste. Emma versuchte auf den letzten 200m mit ihrem Schlussspurt noch ein Finalplatz zu ergattern. Durch ihr leichtes Handicap (leichte Knieprobleme) gelang es ihr nicht ganz die Kroatin, welche auf Platz vier lag zu schlagen und kam somit als fünfte ihres Vorlaufes mit einer Zeit von 2:15,18 ins Ziel. Insgesamt erreichte sie mit dieser Zeit den 9. Platz und verpasste das Finale ganz knapp. Am Tag des 800m Finales erfuhr Sie, dass das Finale nur mit sieben Läuferinnen besetzt war (eine Finalteilnehmerin ist nicht angetreten), doch leider war es schon zu spät um noch am Finale teilzunehmen. Trotzdem war sie mit ihrer Zeit zufrieden. Emma Lindner sagt, dass sie es einfach genossen hat ihren ersten internationalen Wettkampf zu laufen auch wenn dieser noch nicht perfekt war, denn die Stimmung im Stadion war einfach klasse und sie wurde von ihren Deutschen Teamkameraden so unterstützt, dass das Laufen super viel Spaß gemacht hat und es einfach nur ein unbeschreibliches Gefühl gewesen ist bei so einem großen Event laufen zu dürfen.

Drei Tage später startete ihr Zwillingsschwester Jule Lindner im Finale über die 2000m Hindernis. Gleich nach dem Startschuss mit 15 Teilnehmern war ein starkes Gedränge, in dem Jule zwar eingeschlossen war, sie sich aber dennoch gut rauslaufen und somit ohne Sturz davon kam. Nach der ersten Runde setze sich die Führungsgruppe von vier Läuferinnen ab. Jule platzierte sich gut in der Verfolgergruppe und hielt sich dort im gesamten Rennen. Durch ihrer hervorragende Hürdentechnik meisterte sie alle Hindernisse sowie die fünf Wassergräben ohne Probleme und konnte so bei der Italienerin, welche die Verfolgergruppe anführte sehr gut mithalten. In der letzten Runde zog Jule Lindner mit noch zwei anderen Läuferinnen an der Italienerin vorbei und nachdem auch die letzten Hindernisse überlaufen waren sicherte sie sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 7:05:66 min, Platz 7.

Jule war mit ihrer Leistung sehr zufrieden und beschrieb den Lauf als unglaublich und unbeschreiblich. Allein die Stimmung im Stadion war unfassbar und eine komplett neue Erfahrung für die junge Athletin. Sie kann es immer noch nicht glauben bei EYOF dabei gewesen zu seien und dort starten zu dürfen und wird diese tolle Zeit und Emotionen niemals vergessen. Während dieser Woche konnten Emma und Jule neue Freundschaft innerhalb des Jugend Team Deutschland als auch mit anderen Nationen schließen. Man bekommt einen ersten Eindruck, wie ein Multisportevent abläuft und die Chance in so einem jungen Altar an einem so hohen Wettkampf teilzunehmen. Die Atmosphäre während der ganzen Woche war atemberaubend. Jule und Emma Lindner konnten viel neue und gute Erfahrungen sammeln. Das Jugendteam D belegte bei EYOF unter den 48 Nationen beim Medaillenranking Platz 2 hinter Italien. EJL

Oberfränische Halbmarathonmeisterschaft in Vorra

Foto: R. Wild

Auf dem „Wald-/Wiesenkurs“ der DJK SC Vorra, fand im Rahmen des Kapellenlaufs, die Oberfränkische Meisterschaft im Halbmarathon statt.

Am Start auch drei Athleten der LG Bamberg, die erfolgreich die 21,1Km beendeten. Christopher Nowak (M35) wurde mit der Zeit von 1:20:34 Std. nicht nur erster seiner Altersklasse, sondern auch Oberfränkischer Meister der Männer.

Hinter dem zweiten, Matthias Flade (DJK SC Vorra,1:21:32Std.) kam bereits Roland Wild als dritter Oberfranke und Sieger der M50 (1:21:56 Std.) ins Ziel. Als zweiter der M50 machte Tobias Teuscher (1:32:35 Std.) die Mannschaft der LG komplett und somit gewannen die drei auch die Oberfränkische Meisterschaft in der Mannschaftswertung bei den Männern. RLA

Zweimal Gold und Silber für Senioren/in bei Bayerischer Meisterschaft

Foto: Benedikt

Den Start in die Sommerferien hatten einige Athleten der LG Bamberg noch mit einem Start bei den Landesmeisterschaften der Senioren und der U16 verbunden. Die Senioren kämpften im Münchner Dante-Stadion. Auf der längsten Mittelstrecke über 5000 Meter wurden Christopher Nowak (M35, 17:11,17 Minuten) und Roland Wild (M50, 17:48,31) mit der Silbermedaille dekoriert. An Birgit Löffler-Röder(W55) kommt in Bayern selten eine Athletin vorbei. Auch leicht indisponiert absolvierte sie ihr Programm über 80 m Hürden (14,90 Sekunden) und im Dreisprung (9,30 m) als Nummer 1. SCM

Zweimal Silber bei bayerischer U16 Meisterschaft in Kitzingen

Foto: Eva Saffer

Heiß und windig, das waren die Rahmenbedingungen bei den bayerischen U16 Meisterschaften der Leichtathletik in Kitzingen.

Für eine kleine Überraschung sorgte Emma Behr (W15) von der LG Bamberg im Dreisprung. Bei ihrer ersten bayerischen Meisterschaft und ihrem zweiten Dreisprungwettkampf holte sie sich gleich die Silbermedaille und somit die bayerische Vizemeisterschaft. Durch den starken Wind an der Sprunganlage waren die Bedingungen für die Athletinnen erschwert. Trotzdem fand Emma Behr Sprung um Sprung immer besser in den Wettkampf und konnte so ihre Bestleistung um fast 30 Zentimeter auf 9,70m verbessern. So ließ sie alle mit besseren Vorleistungen gemeldeten Konkurrentinnen hinter sich und musste sich am Ende nur Emma Lange vom DJK-SF Reichenberg geschlagen geben. Im Diskuswurf der W15 war Mia Güthlein am Start. Leider konnte sie ihr technisches Vermögen bei den böigen Winden nicht abrufen. Ihr ein Kilo schwerer Diskus schlug beim besten Versuch bei 29,06 Metern auf. Damit holte sie sich die Silbermedaille.

In das B-Finale der M15 über 100 Meter hat es Netis Heyl bei seiner ersten bayerischen Meisterschaft  geschafft. In 12,64 Sekunden wurde er sechster und hatte mit 1,2 Meter Gegenwind zu kämpfen. CS/ES

Gold, Silber und Bronze bei süddeutscher Meisterschaft in Ludwigshafen

Bild: Claus Habermann

Ludwigshafen lockte dieses Jahr ein hochkarätiges Teilnehmerfeld zu den Süddeutschen Leichtathletikmeisterschaften. Auch vier Sportler/innen der LG Bamberg qualifizierten sich für diesen Wettkampf.

Zunächst startete Jakob Blank in der Altersklasse U18 über 110 Meter Hürden. Nach überstandener Corona-Erkrankung, die ihm die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft kostete, qualifizierte sich der Bamberger  sicher für den Finallauf. Mit viel Willenskraft erkämpfte er sich, trotz technischer Fehler und krankheitsbedingter Einbußen in der Explosivität, die Bronzemedaille in 14,80 Sekunden.  Das Rennen gewann Elias Keller vom TUS Gottmadingen in 14,22 Sekunden.

Wenig später stellte sich Theresa Andersch ebenfalls der U18 Konkurrenz über 800 Meter.  Taktisch klug hielt sich das Mädchen bei einem schnellen Angang vorerst auf Position vier. Noch vor der 400 Meter Marke überholte sie  Sara Köcher (LG Odenwald) sowie Julia Wilhelm (TSV Ottobeuren) und arbeitete sich somit  auf Platz zwei nach vorne. Auf den letzten 100 Metern konnte sich auch die bis dahin Führende, Philine Schädel (KSG Gerlingen), nicht mehr  eines Angriffs der schnellen Bambergerin erwehren. Theresa setzte sich auf den letzten Metern noch einmal deutlich ab und sicherte sich mit einer phänomenalen neuen Bestzeit von 2:13,15 Minuten die Goldmedaille.

In der Männerklasse startete Friedrich Biniok über 5000 Meter. Mit Dustin Uhlig (TSG 1845 Heilbronn)  und Lucas Herbeck (TSV Penzberg) waren nur zwei weitere Starter in dem Teilnehmerfeld vertreten, mit denen der Bamberger und die Medaillenränge konkurrierte. Letztendlich konnte sich Dustin Uhlig entscheidend absetzten und das Rennen in 14:53,08 Minuten gewinnen. Friedrich konnte wiederrum auf seinen Verfolger aus Penzberg in den letzten Runden deutlich Boden gut machen und die Silbermedaille mit einer tollen Zeit von 15:15,62 Minuten erringen.

In der Frauenklasse startete Simone Schramm. Auch sie hatte mit einer gerade überstandenen kräfteraubenden Corona-Erkrankung zu kämpfen. Im Kugelstoß reichten ihr 12,22 Meter zu Platz vier. Im Diskuswurf verpasste sie das Finale um 9 cm und landetet mit 38,53 Meter auf Platz neun. HW/CS

Deutsche Jugendmeisterschaften in Ulm

Foto: C. Habermann

In Ulm fanden die diesjährigen deutschen Leichtathletik Jugendmeisterschaften statt. Auch vier Sportler/innen der LG Bamberg qualifizierten sich im Vorfeld mit tollen Bestleistungen für die Altersklasse U18. Leider erkrankte der einzige männliche Teilnehmer, Jakob Blank, eine Woche vor der Meisterschaft und musste deshalb seine Teilnahme absagen. Dementsprechend reiste ein Mädchentrio bestehend aus Jule Lindner, Emma Lindner und Theresa Andersch nach Ulm um sich der starken deutschen Konkurrenz zu stellen.

Den Anfang machte Jule Lindner, welche über 2000 Meter Hindernis an den Start ging. Die EM-Teilnehmerin Adia Budde aus Altenholz machte in diesem Rennen sofort enorm Tempo und setzte sich vom restlichen Feld ab. Bis zu den letzten 500 Metern kämpften Elina Dressel (Passau), Emma Herwig (Mühlhausen) und Jule Lindner um die restlichen Medaillen. Eingangs der Schlussrunde konnten sich die beiden Gegnerinnen aber absetzen. Es gewann Adia Budde in sagenhaften 6:33,72 Minuten vor Elina Dressel (6:48,93 Minuten) und Emma Herwig (6:52,61 Minuten). Jule konnte sich am Ende noch eines Angriffs von Lotta Giersdorff erwehren und erreichte mit einer tollen neuen Bestzeit von 7:09,69 Minuten als vierte das Ziel.

Ihre Teamkollegin, Theresa Andersch, bestritt zunächst ein Halbfinale über 1500 Meter, in welchem sich die zarte Läuferin trotz vieler Ellenbogenschläge sicher als zweitplatzierte für das Finale qualifizierte. Der Finallauf am folgenden Tag sollte es dann in sich haben. Nach einem langsamen Start in das Rennen  setzte Anna Philine Schädel (KSG Gerlingen) 450 Meter vor Schluss zur ersten Tempoverschärfung an. Auf der Zielgeraden zogen Emie Lotta Berger (Mettmann-Sport) und die Theresa jedoch an Schädel vorbei. Die Favoritin, Emie Lotta Berger, siegte letztendlich in 4:42,15 Minuten. Auf den letzten 10 Metern geriet die auf dem sicheren zweiten Platz gelegene Theresa Andersch ins Straucheln, was Anna Philine Schädel ausnutzte, um sich in 4:43,31 Minuten auf Platz 2 vorzuschieben. Auch Karla Hiss (LG Telis Finanz Regensburg) erkannte die kurze koordinative Unachtsamkeit, lief an Theresa Andersch vorbei und überquerte die Ziellinie auf dem Bronzerang mit 4:43,80 Minuten. Sichtlich unglücklich lief die Bambergerin hauchdünn auf dem vierten Platz mit 4:44,15 Minuten ein. Dass der Bambergerin in diesem Rennen beinahe der ganz große Coup geglückt wäre und ihr Rennen taktisch wahnsinnig gut war, wurde ihr erst nach und nach bewusst, nachdem auch sämtliche Trainer der anderen Vereine zu einem fantastischen Lauf gratulierten. Am kommenden Wochenende möchte sie nun ihre Einzelmedaille bei der Süddeutschen Meisterschaft über 800 Meter ergattern.

Das starke Mädchentrio der LG Bamberg wurde schließlich durch Emma Lindner komplettiert. Auch sie musste sich in einem Halbfinale qualifizieren, was ihr als Drittplatzierte ihres Laufs sicher gelang.  Im Finale liefen alle Teilnehmerinnen aufgrund der großen Leistungsdichte nah beieinander. Mit vielen Positionswechseln versuchte sich Emma stets günstig zu positionieren. Starke Knieschmerzen führten aber auf den letzten 300 Metern dazu, dass sie ihre gewohnte Sprintstärke nicht zeigen konnte. Durch den fehlenden Druck auf der Zielgeraden konnte Emma nicht mit den vorderen Läuferinnen mitziehen und kam mit 2:15,11 Minuten auf dem 6. Platz in das Ziel.

Die Leistungen der Bamberger Mädchen sind noch stärker einzuschätzen, wenn man beachtet, dass sie als jüngerer Jahrgang (2006) in der Altersklasse der U18 Athletinnen gestartet sind. Nächstes Jahr wird bei der Medaillienvergabe sicher kein Weg an ihnen vorbeiführen.

Während sich Theresa Andersch nun auf die süddeutschen Meisterschaften in Ludwigshafen vorbereitet, werden die Zwillinge Jule und Emma Lindner für das deutsche Team nächste Woche in die Slowakei reisen. Bei dem European Youth Olympic Festival dürfen die beiden Schülerinnen zum ersten Mal im deutschen Nationaltrikot starten. Durch sehr gute Leistungen bei der Gala in Walldorf haben sie sich hierfür qualifiziert. Sie werden auf ihren jeweiligen Paradedisziplinen, also 2000 Meter Hindernis (Jule) und 800 Meter (Emma)  starten. Für die kommenden Wettkämpfe wünschen wir allen drei Athletinnen viel Glück und hoffen erneut auf neue Bestzeiten zum Saisonabschluss.

In der U20 startete die ehemalige Bamberger Athletin Naomi Krebs über die 100 Meter Hürden für ihren neuen Verein Hannover 96. Über Vor- und Zwischenlauf (13,77/13,66 Sekunden) zog sie sicher in den Endlauf. Dort traf sie auf die Jahresbeste Hawa Jalloh aus Wiesbaden. In einem spannenden Finale mit Führungswechseln gab es für sie in 13,49 Sekunden die Silbermedaille. Damit bestätigte die Nominierung für die U20 Weltmeisterschaften in Cali/Kolumbien. TK/CS

Ingalena Schömburg-Heuck bayerische Meisterin im Trailrunning

Bei den Bayerischen Meisterschaften im Trailrunning in Veitshöchheim startete Ingalena Schömburg-Heuck über die 30 Kilometer. Mit deutlichem Vorsprung wurde sie in 2:13:38 bayerische Meisterin bei den Frauen sowie in der Altersklasse W35. Damit war sie deutlich schneller wie ein Großteil der gestarteten Männer. Für die LG waren noch Kevin Karrer (Platz 29/2:26:53 Stunden) sowie Edgar Karrer im Ultratrail über 64 Kilometer und 1700 Höhenmeter am Start (Platz 12/8:11:13 Stunden). Hier gewann Edgar Karrer in der Altersklasse M55. CS

Oberfränkische U12/U14 Meisterschaften in Naila

Foto: W. Sörgel

Oberfränkische Meisterschaften der U12 / U14 in Naila Beim letzten Wettkampf der Saison, den Oberfränkischen Meisterschaften der U12 und U14 in Naila, trumpften die 12- und 13jährigen Athleten der LG Bamberg noch einmal richtig auf. 10 Titel, sieben Silber- und drei Bronzemedaillen waren die respektable Ausbeute. Wie schon eine Woche zuvor bei den 4-Kampfmeisterschaften in Forchheim zeigte vor allem der talentierte Andrej Curcic bei der M 12 seine Klasse. Er gewann überlegen den Weitsprung mit 4,51m, ebenso wie die 60mH in starken 10,28sec. Der Sieg beim 75m-Lauf war dagegen hart umkämpft. Andrej setzte sich durch in starken 10,37 sec, vor dem seinem Vereinskameraden Oskar Blank (10,38sec) Beide verbesserten ihre bisherige Bestzeit um 3 Zehntel sec. Eine weitere Gold- und Silbermedaille gab es bei den 800m der M 12, Till Barth gewann in 3:00,27 vor Jakob Stratmann (3:05,42min). Jakob ergatterte noch Bronze beim Weitsprung mit 4,04m (pers. Bestleistung) Der 13jährige Luis Fahr hatte im Weitsprung die Nase ganz knapp vorn, er siegte mit 1 cm Vorsprung und neuer pers. Bestleistung von 4,60m. Oberfränkischer Meister wurde er auch im Speerwurf mit 21,86m. Silber holte er sich noch bei den 60mH in 10,94 sec und beim 75m Lauf in guten 10,43 sec. Bei der 4x75m Staffel der sprintstarken Jungs verhinderte ein Wechselfehler eine herausragende Zeit. So holten sie aber trotzdem mit 45,50sec den Titel. (Jakob Stratmann-Luis Fahr-Oskar BlankAndrej Cucic) Bei der U 14 Mädchenstaffel dagegen klappten alle Wechsel nahezu perfekt und sie liefen in sehr guten 42,94sec als Erste über die Ziellinie. (Lara Langer-Jana Engelhardt-Lena Engelhardt-Maren Schütz) Eine geschlossene Sprintleistung zeigten die Mädchen in der W 13. So holte Lena Engelhardt Bronze in 11,02 sec, knapp vor Lana-Maj Langer die neue pers. Bestleistung in 11,04 sec lief, gefolgt von Maren Schütz, die sich auf 11,22 verbesserte und Jana Engelhardt mit 11,32 sec. Auch beim Hochsprung dominierten die Bamberger Mädels. Maren Schütz gewann in stolzen 1,33m vor Jana und Lena Engelhardt die beide 1,25m übersprangen. Silber holte Maren Schütz im Kugelstoßen (6,62m), Bronze gab es noch für Lena Engelhardt beim Weitsprung (4,00m)und bei den 60mH mit 11,71sec. Yara Hillebrand sahnte bei der W 12 kräftig ab. Im Hochsprung durfte sie ganz oben aufs Treppchen, sie gewann mit 1,25m, bei ihrem ersten Kugelstoßwettbewerb zeigte sie ihr Talent und belegte Platz 2 mit ordentlichen 6,87m. Auch in den Sprintdisziplinen verbesserte sie ihre pers. Bestleistungen deutlich. Beim 60m Hürdenlauf erreichte sie Platz 2 in 11,31 sec. und im Finale des 75 m Laufs steigerte sie sich auf gute 11,34 sec. und Platz 4 hinter Karla Hohmann, sie holte in 11,31 Bronze (Vorlauf 11,16sec.) Ins Sprintfinale schafften es auch noch Mila Ojoo (11,80s) und Elisabeta Kraus (11,88s). I.D.

Silbermedaille bei bayerischer Seniorenmeisterschaft Wurf

Foto: C. Schramm

Im Münchner Dantestadion fanden die bayerischen Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten im Wurfbereich statt.

Von der LG Bamberg war Claudia Schramm im Speerwurf der W55 bei hochsommerlichen Temperaturen am Start. Mit einer soliden Serie konnte sie sich die Vizemeisterschaft mit 22,98 Metern sichern. Damit qualifizierte sie sich auch für die deutschen Seniorenmeisterschaften im Herbst in Erding. CS

Oberfränkische Meisterschaften im Vierkampf und Fünfkampf

Foto: A. Dörfler

Am vergangenen Sonntag wurden die Oberfränkischen Meister der 12- 16jährigen  im Vier- und der 16- 17jährigen im Fünfkampf in Forchheim ermittelt.

Die Sportler der LG Bamberg waren durchwegs im vorderen Feld zu finden und erzielten viele starke Leistungen. Insgesamt fuhren sie mit 3 Titeln und 6 Podestplätzen nach Hause.

In der Altersklasse M 12 dominierten die Bamberger Jungs.  Andrej Curcic war hier der überragende Athlet. Er siegte in allen 4 Disziplinen mit starken Leistungen: 75m 10,94sec, Weit 4,40m, Ball 38 m, Hoch 1,34m und 1582 Pkt. Auf Platz 2 folgte Jakob Stratmann, der vor allem beim Ballwurf mit 34m punktete. (75m 11,82s, Weit 3,76m, Hoch 1,22m). Den 3. Platz sicherte sich Michael Kromer (1226 Pkt. 11,86s, 3,62m, 24,5m, 1,18m).

In der M 13 waren die Podestplätze hart umkämpft. Der Bamberger Theo Pfefferkorn musste sich mit nur 30Pkt. Rückstand dem körperlich überlegenen Lorenz Till aus Bad Rodach geschlagen geben. Vor allem sein starkes Ballwurf Ergebnis (40,5m) und seine pers. Bestleistung im Hochsprung (1,34m) trugen zu Platz 2 bei. (75m 11,01s,W 3,83m, 1528 Pkt.)

Auch die 14jährigen Jungs zeigten erfreuliche Leistungen. Marlon Lehner (LGB) steigerte sich im Weitsprung (4,75m) und vor allem im Hochsprung, wo er mit 1,60m die beste Leistung bei den Jungs erzielte. Insgesamt belegte er Platz 3 mit 1804 Punkten.

Gleich zwei Mannschaften gingen in der U14 weiblich von der LGB an den Start.

Sie holten sich hinter den überragenden Bad Rodachern den 2. und 3. Podestplatz noch vor den gastgebenden Forchheimern. Beste Bambergerin war Maren Schütz auf Platz 4 mit 1541Pkt. Sie steigerte in allen Disziplinen ihre bisherigen Bestleistungen (75m 11,44s,W 3,78m B 30m,H 1,26m). Frieda Ulrich  zeigte durchwegs starke Leistungen (75m 11,09s, W 3,84m, B. 30,50m), verlor aber aufgrund ihres Hochsprungergebnisses (1,10m) wertvolle Punkte und landete mit 1476 Pkt. auf dem 5. Platz. Nur 3 Pkt. dahinter lag Lena Engelhardt die vor allem im Weitsprung mit 3,93m eine gute Leistung zeigte.

Den einzigen Podestplatz in der Einzelwertung ergatterte Yara Hillebrand in der W 12 mit Platz 3. (1516 Pkt.) Sie zeigte neue pers. Bestleistungen und punktete vor allem im Hochsprung mit starken 1,30m. (75m 11,67s, W 3,60m, B 29m) .

Platz 2 erreichte die Mannschaft mit Maren Schütz 1541Pkt., Yara Hillebrand 1516 Pkt., Frieda Ulrich 1476 Pkt., Lena Engelhardt 1473 Pkt., Karla Hohmann 1425 Pkt.;

Platz 3 erreichte die Mannschaft mit Lana-May Langer 1336 Pkt., Mila Ojoo 1281 Pkt., Flora Seitz 1228 Pkt., Celina Bauz 1187 Pkt., Elisabeta Kraus 1179 Pkt.

Einen oberfränkischen Titel holte sich Jan Leipold bei den 15jährigen, mit soliden Gesamtleistungen:  (100m 13,82, W 4,97m, Kugel 8,62m, Hoch 1,56m) 1537 Punkten.

Silber holte  hier Lorenz Schumann (13,39, 4,50, 8,00 1,36) mit 1690 Punkten.

Nach einjähriger Trainingspause stellte sich Leo Folgmann in der U 18 der Konkurrenz und konnte in fast allen Disziplinen den Anschluss finden. Er siegte mit guten 2351 Punkten vor seinem Vereinskameraden Nils Urbanik (1982 Pkt.) Vor allem im Hochsprung mit 1,68m, über die 100m (12,28sec) und im Kugelstoßen 6kg (9,55m) zeigte er schon wieder gute  Leistungen. AD

Heiße Bayerische Meisterschaften in Erding

Foto: Claus Habermann

In Erding fanden zum dritten Mal in Folge die bayerischen Meisterschaften der Leichtathleten der Männer/Frauen- und Jugendklassen statt. Hochsommerliche Temperaturen und gut besetzte Teilnehmerfelder vermittelten den Startern und Starterinnen ein Wettkampfgefühl wie vor der Coronapandemie.

DLV-Kaderathletin Emma Lindner von der LG Bamberg wagte sich an diesem Wochenende zur Vorbereitung auf die deutschen Meisterschaften in Ulm an einen Doppelstart über 400 und 800 Meter in der Altersklasse U18.

Zuerst startete sie in einem hochkarätigen Teilnehmerinnenfeld über 400 Meter. Nach einem sehr flotten Angang kämpften drei Läuferinnen mit starkem Wind auf der Zielgeraden um die Podiumsplätze. Als Emma klar wurde, dass sie in diesem Rennen die Fürtherin Amelie Fraeger nicht schlagen konnte, sicherte Sie Platz zwei ab und lies es mit 58,03 Sekunden auf den letzten Metern schon etwas austrudeln. Denn wenig später stand die Bambergerin, diesmal mit ihrer Teamkollegin Theresa Andersch, über 800 Meter am Start. Die beiden Mädchen entschieden das Rennen taktisch anzugehen und hielten sich 700 Meter lang hinter der führenden Pauline Lorenz aus Passau. Auf den letzten 100 Metern spurtete Emma Lindner an ihren Gegnern vorbei. Einzig Theresa Andersch konnte mit ihr mithalten und beide Freundinnen kämpften um Gold und Silber. Am Ende konnte Emma Lindner mit 2:14,49 Minuten hauchdünn vor Theresa Andersch ins Ziel laufen. Theresa lief mit 2:14,71 Minuten eine phänomenale neue Bestzeit und verbesserte sich um über sechs Sekunden. Wie hochwertig die Zeiten sind, zeigt, dass sie zur Teilnahme an den deutschen Meisterschaften berechtigen.

Sara Weichert startete in der Frauenklasse ebenfalls über 800 Meter. In einem stark besetzten Rennen wurden die ersten 400 Meter schnell angegangen. Die Bambergerin versuchte möglichst mitzugehen. Erst auf der Zielgeraden merkte sie die krankheitsbedingte fehlende Vorbereitung aus dem Winter. Mit 2:16,99 Minuten und Platz vier war die erfolgsverwöhnte Läuferin natürlich nicht zufrieden. Bei den süddeutschen Meisterschaften möchte sie das besser machen.

Von dem guten Ergebnis des Vortages beflügelt, entschied sich auch Theresa Andersch zu einem Doppelstart. Gemeinsam mit Jule Lindner trat sie in einem hochklassigen Feld über 1500 Meter an. Im Rennverlauf übernahm zuerst Jule Lindner lange Zeit die Führungsarbeit, bis sich zwei Runden vor Schluss die Regensburgerin Karla Hiss deutlich vom restlichen Feld absetzten konnte. Im Endspurt der Verfolgergruppe auf der Zielgerade konnte sich dann Theresa Andersch erneut auf ihren Spurt verlassen und mit 4:46,82 Minuten die zweite Silbermedaille in der weiblichen U18 gewinnen. Bronze ging an die Passauerin Pauline Lorenz (4:47,32 Minuten), die Jule Lindner (4:47, 66 Minuten) noch abfangen konnte. Mit dem Ausgang des Rennens war die Bambergerin natürlich nicht zufrieden. Nun möchte Jule Lindner bei den deutschen Meisterschaften in Ulm über 2000 Meter Hindernis in die Medaillenränge eingreifen.

Weitere weibliche Power zeigte Simone Schramm mit ihrem Doppelstart in der Frauenklasse. Im Diskuswettbewerb landete ihr bester Versuch mit dem ein Kilo schwerer Diskus bei 40,13 Meter. In einem spannenden Wettkampf holte sie sich die Bronzemedaille vor ihrer neuen Trainingskameradin Evi Weber (39,43 m) aus Erding und hinter der letztjährigen Meisterin Christina Stumböck (41,08 m), die Silber gewann. Am späten Nachmittag fand der Kugelstoßwettbewerb der Frauen statt. Bei den bayerischen Hallenmeisterschaften im Winter holte Simone Schramm schon Silber und wollte dies wiederholen. Leider traf sie ihre vier Kilo schwere Kugel nicht immer optimal. Ihr bester Versuch schlug bei 13,05 Meter auf. Trotzdem freute sie sich über eine weitere bayerische Vizemeisterschaft. Hier siegte die langjährige Meisterin Sabrina Zeug mit 13,73 Meter.

Jakob Blank ging als einer der Mitfavoriten auf den Titel in das 110 Meter Hürden Finale der männlichen U18. Der Endlauf wurde allerdings aufgrund eines vermeintlichen Fehlstarts des Bambergers zurückgeschossen. Nach einem erfolgreichen Einspruch gegen die Disqualifikation sollte Jakob zunächst alleine die 110 Meter Hürden nachholen. Während sich der Athlet fertig machte, stellten die Kampfrichter allerdings fest, dass die Hürden im falschen Abstand aufgestellt wurden und so wurde der gesamte Endlauf annulliert und wiederholt. Im nachgeholten Rennen konnte Jakob sich den zweiten Platz in einer Zeit von 14,54 Sekunden sichern und wurde so doch noch bayerischer Vizemeister.

In der männliche U 18 ging Johannes Wehnert motiviert in sein 800 Meter Rennen. Der Lauf war stark besetzt und so entwickelte sich ein unruhiges Rennen mit vielen Tempowechseln. Die erste Runde wurde sehr langsam angelaufen. Johannes kam als siebter in einer Zeit von 2:06,00 min. ins Ziel und war nicht zufrieden, weil er gerne eine schnellere Zeit gelaufen wäre.

Zweimal Platz sechs auf den Mittelstrecken konnte Friedrich Biniok erlaufen. Am ersten Tag über die 800 Meter der Männer blieb die Uhr für ihn bei neuer persönlicher Bestzeit von 1:57,07 Minuten stehen. 3:59,09 Minuten zeigte er bei seinen 1500 Meter und konnte zufrieden die Heimreise antreten.

Seine persönliche Bestzeit über 100 Meter stellte Leo Schramm im Vorlauf der Männer mit 11,14 Sekunden ein. Im Zwischenlauf reichte es noch zu 11,20 Sekunden. Tags darauf zeigte er trotz Trainingsrückstand über 200 Meter im Vorlauf mit 22,47 Sekunden sein Potential im Sprint. Ello/CS

Oberfränkische Meisterschaften im Fuchs-Park-Stadion

Foto: C. Schramm

Beim hochsommerlichen Temperaturen fanden im Bamberger Fuchs-Park-Stadion an zwei Tagen die oberfränkischen Leichtathletikmeisterschaften statt. 35 Vereine machten sich auf den Weg in die Domstadt, darunter auch Starter/innen aus dem nordbayerischen Raum. Neben hochwertigen Wettkämpfen die geboten wurden, waren einige Wettkampfklassen nur gering besetzt. Teilnehmerstärkster und erfolgreichster Verein war erneut die LG Bamberg. Sie ist auch einer der wenigen Vereine in Oberfranken, die eine solch große Meisterschaft noch veranstalten kann.

Im 100 Meter-Sprintfinale bei den Männern siegte Leo Schramm von der LG Bamberg in 11,22 Sekunden bei 1,8 Metern Gegenwind vor dem Forchheimer Vorjahresmeister Dominik Eckner und Moritz Hecht dem Sieger aus 2020. Über 1500 Meter lief Christopher Nowak 4:26,05 Minuten bei seinem Meisterrennen. Marcus Brandt zeigt im Diskuswurf, dass er trotz Trainingsrückstand Topweiten abliefern kann. Den zwei Kilo schweren Diskus schleuderte er bei seinem Sieg auf 43,26 Meter. Silber gab es für ihn noch im Kugelstoß mit 12,73 Meter. Hier wuchtete der Breitengüßbacher Daniel Schulz die 7,26 Kilo schwere Kugel auf 12,78 Meter bei seinem Sieg. Einen weiteren Titel für den TSV holte er mit dem 800 Gramm schweren Speer und 55,37 Meter. Bronze im Kugelstoß und Silber im Diskuswurf gingen an Willi Roeder vom TSV Ebensfeld.

Bei den Frauen testete Sara Weichert ihre Form für die am kommenden Wochenende anstehenden Bayerischen Meisterschaften. Sie siegte in 2:19,95 Minuten über 800 Meter. Simone Schramm zeigte bayerische Spitzenleistungen im Kugelstoß mit 13,39 Meter mit der 4 Kilo Kugel und 39,25 Meter mit dem ein Kilo schweren Diskus bei ihren Siegen. Den Hochsprungtitel sicherte sich Eva Schmiedeberg mit 1,48 Meter und Birgit Löffler-Röder konnte Gold im Dreisprung mit 9,72 Meter in Empfang nehmen. Dreimal Silber gab es für Christina Holzner: im Kugelstoß (10,75 Meter), Speerwurf (29,38 Meter) sowie Diskuswurf (27,74 Meter) und Claudia Schramm gelang ein Bronzewurf im Speerwettbewerb. Den Speerwurf dominierte Katharina Müller in der Frauenklasse aus Zella-Mehlis mit 45,75 Meter.

Auffallend dünn besetzt waren die Felder in der männlichen und weibliche U20. Trotz Abiturfeier startete Lilli Pfattheicher von der LG Bamberg. Über 100 Meter verteidigte sie ihren Titel im Weitsprung (4,95 Meter) sowie über 100 Meter (13,57 Sek.) aus 2021. Dieses Jahr kam Hochsprunggold mit 1,54 Metern dazu. In der männlichen U20 siegte Adrian Weinbrecht in 26,12 Sekunden über 200 Meter.

In den Altersklassen der U18 lieferte der Bamberger Nachwuchs starke Leistungen ab. DLV-Kaderathletin Emma Lindner zeigte gleich dreimal ihr Können. Sie dominierte die 100 Meter sowie 200 Meter und verbesserte ihre Bestzeiten auf 12,98 Sekunden bzw. 26,56 Sekunden. Aber auch technisch bot sie eine Meisterleistung. Im Weitsprung siegte sie mit 5,29 Meter. Theresa Andersch testete ihre Kraftausdauerleistung für die anstehenden Landesmeisterschaften über 400 Meter bei ihrem Sieg in neuer persönlichen Bestzeit mit 59,57 Sekunden. Jule Lindner holte die Silbermedaille in 61,45 Sekunden. Über die 800 Meter sparte dann Theresa Andersch ihre Kräfte und gewann in 2:31, 45 Minuten. Merle Ulrich holte Bronze in 2:39,73 Minuten. Eine Silbermedaille gab es noch für Lise-Lotte Hampe über 200 Meter (31,29 Sek.) und Leonie Neundorfer im Weitsprung (4,47 Meter). Bronze erzielte Lea Kithier im Speerwurf mit 24,34 Meter.

Bei der männliche U18 konnte sich Jakob Blank in Szene setzen. Erst gewann er die 100 Meter in 11,45 Sekunden. Beim 110 Meter Hürdenendlauf unterlief ihm jedoch ein grober technischer Fehler an der ersten Hürde. Angespornt überholte er jedoch noch seine Gegner und siegte in 15,50 Sekunden. Mit einer solchen Zeit wollte er sich aber nicht verabschieden. Bei einem Einlagelauf verbesserte er seine Zeit über die Hürden auf 14,45 Sekunden. Die Goldmedaille über 400 Meter holte Paul Ernst in 52,52 Sekunden vor seinen Trainingskameraden Johannes Wehnert (55,51 Sek.) und Linus Fischer-Dederra (58,02 Sek.). In 48,44 Sekunden brachte die erfolgreiche 4x100 Meter Staffel mit Johannes Wehnert, Nils Urbanik, Julius Lehner und Leo Folgmann das Staffelholz als erste in Ziel. Der Weitsprungtitel (5,48 Meter) und die 200 Meter (25,31 Sek.) gingen wiederum mit Lukas Lurtz an den TSV Ebensfeld. Vereinskamerad Pascal Renner holte Bronze mit 5,31 Meter. Silbermedaillen für Andreas Noell im Speerwurf (37,18 Meter), Nils Urbanik über 200 Meter (25,54 Sek.), Emil Einwag über 1500 Meter (5:03,58 Min.) und Bronze über 100 Meter für Paul Ernst (11,91 Sek.) blieben in Bamberg.

Die Schülerklassen waren gut besetzt doch hatte man noch mehr Teilnehmer erwartet. Titelsammler in der M15 war Netis Heyl von der LG Bamberg. Er siegte über 100 Meter in 12,56 Sekunden sowie über die 300 Meter in 40,66 Sekunden. Dazu kamen die Goldmedaillen im Weitsprung mit 5,33 Meter und übersprungenen 1,64 Meter im Hochsprung. Doppelmeister wurde Jan Leipold über 80 Meter Hürden in 13,42 Sekunden und im Speerwurf (31,15 Meter) jeweils vor Lorenz Schuhmann (13,65 Sek. bzw. 26,23 Meter). Das Staffelgold der 4x100 Meter holten Marlon Lehner, Jan Leipold, Julius Albert und Lorenz Schuhmann in 53,29 Sekunden von der LG Bamberg. Weiteres Edelmetall gab es für Lorenz Schuhmann über 100 Meter (3./12,88 Sek.), Kilian Dirauf über 300 Meter (3./42,61 Sek.), Lorenz Schuhmann über 80 Meter Hürden und im Speerwurf (2./13,65 Sek. bzw 26,23 Meter), Jan Leipold im Hochsprung (Platz 2./1,55 Meter) bzw Weitsprung (2./5,11 Meter). In der M14 konnte Yannis Brunnecker Silber über 3000 Meter in 11:31,38 erlaufen. Noel Kellenbeck holte dreimal Bronze im Hochsprung (1,45 Meter), Weitsprung (4,94 Meter) und über 80 Meter Hürden (13,58 Sekunden). Julius Albert komplettierte das Ergebnis mit Bronze im Speerwurf mit 20,33 Meter.

Doppelmeisterin auf bayerischen Niveau wurde Mia Güthlein in der W15. Sie schleuderte ihren ein Kilo schweren Diskus auf 32,34 Meter. Die drei Kilo schwere Eisenkugel schlug bei Kugelstoßwettbewerb bei 10,08 Meter auf. Emma Behr siegte zum erst Mal im Dreisprung der W15 mit 9,43 Meter vor Clara Barnickel (8,76 Meter). Über 800 Meter konnte Helene Krome vom SC Kemmern die Goldmedaille in 2:51,78 Minuten nach Hause bringen.

In der W14 holte Margarete Hampe Silber über 800 Meter in 2:51,88 Minuten vor Lea Gundermann. Über Bronze konnten sich Christian Betz über 80 Meter Hürden (14,56 Sek.) und Malin Hochberger im Weitsprung (4,68 Meter) freuen. CS

Oberfränkische Meisterschaften Männer/Frauen und M/W U20, U18, 15, 14 am Samstag 25.6. und Sonntag 26.6.2022 im Stadion

Foto: C. Schramm

Oberfränkische Meisterschaften Männer/Frauen und M/W U20, U18, 15, 14 am Samstag 25.6. und Sonntag 26.6.2022 in Bamberg

 

Ausschreibung, Zeitplan und Anmeldung

 

Ergebnisse 1. und 2. Tag

 

Bamberger Frauenkugelstoßrekord erneut verbessert

Foto: C. Weber

Im niederbayerischen Pocking fand ein gut besuchter Werfertag statt. Von der LG Bamberg nahm Simone Schramm im Kugelstoß- und Diskuswettbewerb teil. Seit Wochen konnte die Mehrkämpferin kontinuierlich ihre Wettkampfleistungen steigern. In einer tollen Serie verbesserte sie erneut die Bamberger Bestleistung im Kugelstoßen mit der 4 Kilo Kugel. 13,52 m im ersten Versuch, 13,60 m im zweiten Versuch und ein weiterer bei 13,17 m lassen sie momentan auf Platz eins in der bayerischen Bestenliste der Frauen stehen. Damit schaffte sie ebenso den Sprung in die aktuelle deutsche Bestenliste (Platz 26). Auch im Diskuswurf verbesserte sie ihre bisherige Bestleistung. Mit 40,29 m übertraf sie die begehrte 40-Meter-Marke. CS

Gala in Regensburg - neuer oberfränkischer Rekord über 110m Hürden U18

Bild: M. Weißhaupt

Die auf zwei Wettkampftage aufgeteilte Regensburger Gala lockte zahlreiche Sportler aus ganz Deutschland in die Oberpfalz. Am Freitag bestritten Jule Lindner und Theresa Andersch das 1500m Rennen. Die beiden Bambergerinnen liefen im B-Lauf in der Spitzengruppe mit und Jule Lindner wechselte sich bei der Führungsarbeit mit der Regensburgerin Loretta Flöte ab. Auf den letzten 200 Metern zog die Regensburgerin nochmal kräftig an und gewann das Rennen in 4:38,99 Minuten. Auf der Zielgeraden wurde Jule Lindner schließlich von Theresa Andersch überspurtet, welche mit 4:41,67 Minuten eine starke neue Bestzeit aufstellte und sich Rang 2 in der Altersklasse U18 sicherte. Kurz vor dem Ziel stürzte Jule durch eine koordinative Unachtsamkeit. Sie überlief mit 4:46,33 Minuten als Drittplatzierte der U18 die Ziellinie.

Am Samstag stellte sich der U 18 Athlet Jakob Blank über die 110m Hürden namhafter Konkurrenz. In seinem Lauf waren die schnellsten Hürdenläufer Deutschlands am Start. Im Vorlauf konnte Jakob trotz eines schwächeren Starts die Ziellinie nach 14,37 sec. überqueren und sicherte sich damit nicht nur eine neue Bestleistung, sondern auch den oberfränkischen Rekord. Im Endlauf wollte Jakob nochmal seine Bestleistung angreifen und startete auch deutlich besser. Leider blieb er an der vorletzten Hürde mit dem Nachziehbein hängen und kam so aus dem Tritt, dass er die Zeit nicht mehr angreifen konnte.

Am Abend startete Emma Lindner im schnellsten Zeitlauf über 800 Meter. Die Bambergerin versuchte möglichst mit der Spitzengruppe zu laufen, diese wurde aber enorm schnell von Adeline Haisch aus Karlsruhe mit einer 400m Durchgangszeit von 1:02,46 Minuten angelaufen. Am Ende gewann Mainka Phyllis (Mainz) in 2:09,46 Minuten. Emma zeigte ein gutes Stehvermögen und kam mit einer neuen Bestzeit von 2:13,40 Minuten ins Ziel. Sie dominierte damit ihre Altersklasse der U18 deutlich.

Des Weiteren zeigte Johannes Wehnert seine aufsteigende Form und lief ein sehr gutes Rennen über 800m. Zunächst hielt er sich gut in der Mitte des Feldes und hielt jederzeit den Anschluss an die Spitze. Johannes lief das Rennen kontrolliert und relativ gleichmäßig. Nach 600m arbeitete sich der U18- Athlet im Schlussspurt nach vorne und sicherte sich mit 2:06,71 sec. ebenfalls eine neue Bestleistung. Ello/HW

Kinderleichtathletik Teamwettkampf in Forchheim

Foto: G. Leibbrand

Endlich, nach zweijähriger Pause wurde wieder eine Kreismeisterschaft für die Kinderleichtathletik ausgetragen. Gastgebender Verein war dieses Mal die LG Forchheim.

Mit je einem Team in der U 8 und der U10 ging der SV Waizendorf am Donnerstagnachmittag auf der Forchheimer Sportinsel an den Start.

Die Kinder aus der Trainingsgruppe von Madlen, (Jahrgang 2015 und 2016) Anna, Elisa, Felina, Katharina, Mia und Miron und die Trainingsgruppe von Gaby und Leo mit Antonia, Ben, Elian, Emma, Hannah, Julia, Leonard E., Levin, Mathilda und Nora (Jahrgang 2013 und 2014) konnten ihren Start kaum erwarten.

Und dann war es soweit, das Einlaufen und die Gymnastik vor Beginn der Wettkämpfe wurden von allen teilnehmenden Mannschaften gemeinsam ausgeführt. Anschließend konnten die Teams in vier Disziplinen Punkte sammeln. Auf der Bahn übersprinteten die Kinder kleine Hürden um dann möglichst schnell das Staffelholz weiter zu geben. Beim Zonen-Weitsprung mussten die Kinder drei Minuten lang in Staffelform in die Grube springen um möglichst viele Punkte zu ergattern. In 2 Versuchen probierte jedes Kind seinen Schleifchenball bzw. seinen Heuler möglichst weit zu werfen. Die 4. Disziplin war ein gemeinsamer Stadioncross quer über den Sportplatz. Einige Bananenkisten waren zu überspringen und ein paar Hürden zu durchklettern.

Der Parcours wurde von unseren Teams mit vollem Einsatz hervorragend bewältigt.

Danach wurde es nochmal spannend - die Siegerehrung! -  Beide Teams wurden in ihrer Altersgruppe mit der Silbermedaille für ihre Leistungen geehrt! Eine kleine Erfrischung – ein leckeres Eis - gabs noch oben drauf!

So verließen wir alle, glückliche Kinder, zufriedene Trainer und stolze Eltern die Sportinsel!

Danke Forchheim, wir hatten einen sehr schönen Kinderleichtathletik Wettkampf! G.L.

3x800m Staffel der WU20 deutsche Vizemeisterinnen

Foto: T. Koch

In Mainz fanden erstmals die Deutschen Langstaffelmeisterschaften des Deutschen Leichtathletikverband in neuem Format statt. Die LG Bamberg war bei diesen Meisterschaften mit einer Staffel der weiblichen Jugend vertreten. Die Mittelstrecken-Läuferinnen Theresa Andersch, Jule und Emma Lindner stellten sich dieser Herausforderung. Alle drei Läuferinnen gehören eigentlich noch der Altersklasse weibliche Jugend WU18 an, mussten aber aufgrund der Ausschreibung in der weibliche Jugend Altersklasse WU20 hochstarten. Als deutlich jüngste Staffel im Feld der Teilnehmerinnen haben sich die drei sehr gut verkauft. Im Wettbewerb gegen Staffeln mit deutlich älteren Teilnehmerinnen holten sie sich die Deutsche Vizemeisterschaft in der Altersklasse WU20. Sie erreichten das Ziel in einer Zeit von 6:51,05 Minuten und damit die schnellste Zeit die jemals von einer Bamberger Frauenstaffel erzielt wurde. Das bedeutet auch Rang 1 in der Deutschen Bestenliste in ihrer eigentlichen Altersklasse WU18. Aufgrund ihres jungen Alters können sie noch weitere drei Jahre versuchen diesen Meistertitel nach Bamberg zu holen. TK

Bamberger Athleten mischen in München vorne mit

Foto: Claus Habermann

Im Münchner Datenstadion fand bei kühlem Wetter das 35. Internationale Ludwig-Jall-Sportfest statt. Die Athleten/innen der LG Bamberg mussten die dabei starker Konkurrenz zu stellen.

Jakob Blank eröffnete den Wettkampf über die 110m Hürden und konnte seine Bestzeit um vier Zehntel auf 14.39 sec. steigern. Mit der Leistung egalisierte er nicht nur den oberfränkischen Rekord, sondern schob sich auch in der Deutschen Bestenliste wieder in die Top 5. Der Start gelang Jakob diesmal deutlich besser und so konnte er seine gute Technik nutzen, um den Lauf deutlich vor der Konkurrenz zu gewinnen. Nach langer Wartezeit lief er abends noch die 200 m und konnte auch hier in einer Zeit von 23,49 sec. vor seinem Teamkollegen Paul Ernst (23,93 sec.) knapp gewinnen.

Kilian Dirauf nutzte die schnelle Bahn in München um zum ersten Mal 100m zu sprinten. Die Uhr blieb für ihn nach soliden 13,60 sec. stehen.

Über die längere Distanz von 800m lief Johannes Wehnert ein gutes Rennen und belohnte sich mit einer neuen Bestzeit von 2.07:54 min und dem Sieg in der U 18. Johannes teilte sich die Kraft am besten ein und konnte auf den letzten 200m die Konkurrenz abschütteln.

In der Aktiven-Klasse waren noch drei Athleten der LG Bamberg am Start. Sara Weichert und Florian Weigl gingen über die 400m Stadionrunde in die Startblöcke. Sara erreichte die Ziellinie in 59,75 sec. und blieb damit unter der 60 sec. Marke. Florian Weigl kam in 62,32 sec. ins Ziel.

Simone Schramm freute sich sichtlich über ihre neue persönliche Bestleistung im Kugelstoß der Frauen. Im vierten Versuch flog ihre 4 Kilo Kugel auf 13,29 m. In dem stark besetzen Wettbewerb ergab dies in der Endabrechnung Platz drei. Mit ihrer Weite konnte sie zum ersten Mal die mehrmalige bayerische Frauenmeisterin Sabrina Zeug (13,03 m) oder die ehemalige österreichische Meisterin Christina Scheffauer (13,10 m) in einem Wettbewerb hinter sich lassen.

Christina Betz startete am gleichen Tag in Herzogenaurach bei der mittelfränkischen Meisterschaft über die 80m Hürden und die 100m. Bei den 100m konnte sie im Vorlauf ihre Bestzeit auf 14,52 sec. steigern. Den Endlauf durfte sie leider nicht mehr laufen, da sie außer Wertung startete. Über die 80m Hürden schrammte sie knapp an der 14 sec. Marke vorbei und kam in 15.04 sec. ins Ziel. MW

Neuer Bamberger Frauenkugelstoßrekord

Foto: C. Schramm

Viele Kilometer müssen zur Zeit Bamberger Athletinnen auf sich nehmen um an Wettkämpfen teilzunehmen.

Diesmal waren die unterfränkischen Meisterschaften in Hösbach das Ziel. Simone Schramm startete im Kugelstoß und lieferte die beste Kugelstoßserie ihrer Karriere ab. Zweimal schlug die 4 Kilo Kugel jenseits der 13 Meter auf. Mit 13,15 Meter siegte sie außer Konkurrenz im Wettbewerb und verbesserte ihre persönliche Bestleistung um einen Zentimeter. Gleichzeitig ist diese Weite neuer Bamberger Kugelstoßrekord. Im anschließenden Diskuswettbewerb schleuderte sie den 1 Kilo Diskus auf 37,00 Meter. Auch diese Weite wurde an diesen Tag nicht übertroffen. Lilli Pfattheicher gönnte sich zwischen zwei Abiturterminen einen Hochsprungwettbewerb. Mit 1,57 Meter lieferte sie einen soliden Einstieg in die Saison ab. CS

Karlsruher Laufnacht

Foto: Stefan Dietze

In Karlsruhe fand die 6. Lange Laufnacht statt. Zu fortgeschrittener Stunde startete Friedrich Biniok über die 5000 Meter. In einem stark besetzten Rennen verfehlte er nur knapp die 15 Minutengrenze. In seinem Rennen musste er zum Teil selbst das Tempo machen, konnte nach überstandener Coronaerkrankung aber noch nicht alle Kraftreserven abrufen. Am Ende blieb für Ihn die Zeit bei 15:01,32 Minuten stehen. FB

 

Erneut starker Auftritt der Bamberger Leichtathletinnen

Foto: Claus Habermann

Ein Top Meeting in Germering lockte mehrere Bamberger Leichtathletinnen in die Gemeinde nahe München.

Jule Lindner und Theresa Andersch nutzen diese Gelegenheit um zum ersten Mal in dieser Saison über 2000m Hindernis zu starten. Dieser Wettkampf wurde lediglich in der AK U20 angeboten, weshalb die Bambergerinnen in diese Altersklasse hochstarteten. Trotz heißer Temperaturen setzten sich Jule und Theresa bereits nach den ersten 400m deutlich vom restlichen Feld ab. Jule brillierte dank ihrer guten Hindernistechnik und glänzte mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg in 7:13,03 Minuten. Ihre Teamkollegin  lief ebenfalls ein gleichmäßiges Rennen und konnte zunächst den Anschluss halten. Zwei Stürze nach dem Wassergraben sorgten für einen kleinen Rückstand, dennoch überquerte sie als Zweitplatzierte mit 7:28,83 Minuten die Ziellinie. Beide Läuferinnen unterboten in diesem Lauf die Norm für die deutschen Meisterschaften deutlich.

Wenig später startete Emma Lindner über 400 Meter. Mit sehr starker Konkurrenz aus allen Altersklassen, erwischte die Bambergerin den schnellsten Lauf und lief die ersten 200m extrem zügig an. Durch ihren starken Endspurt machte sie auf den letzten 100m noch mehrere Plätze gut und gewann mit ihrer Zeit von 58,19 Sekunden ihre Altersklasse (U18) deutlich. Zusätzlich lief sie noch die Norm für die Deutschen Meisterschaften in Ulm, welche sie bereits auch schon in vorherigen Läufen der Saison über die 800 Meter erfüllt hat.

In der Frauenklasse testete Werferin Simone Schramm erneut ihre aktuelle Wettkampfform. Jeweils auf Platz drei landete sie im Kugelstoß (12,70m) sowie im Diskuswurf (37,58m). Vor ihr waren in den stark besetzten Wettbewerben nur die bayerische Meisterin Sabrina Zeug (44,42m) bzw Evi Weber (39,07m) im Diskuswurf oder die mehrfache österreichische Meisterin Christina Scheffauer (13,19 m) bzw. Sabrina Zeug (13,06m) im Kugelstoß. Helena Weiß /CS

Erfolgreicher Start in Regensburg

Foto: Claus Habermann

Am Wochenende versammelten sich die Top Athleten aus Bayern in Regensburg beim Rolf Watter Sportfest.

Der Wettkampf wurde mit den 110m Hürden der U 18 eröffnet und bot gleich aus Bamberger Sicht ein Highlight. Jakob Blank (U18) konnte in seinem ersten Saisonrennen über die Hürden in 14,76 sec. gleich die Norm für die deutschen Meisterschaften erfüllen und ist derzeit auf Rang 4 der deutschen Bestenliste.  Bei einem besseren Start wäre sogar noch eine deutlichere Verbesserung der Zeit möglich gewesen. Kurz darauf lief Jakob noch die 100m und lief nahe an seine Bestzeit in 11.57 sec. heran. Hier fehlte nach dem erfolgreichen die nötige Spannung.  Sein Teamkollege Adrian Weinbrecht (U20) ging ebenfalls über die 100m an den Start und erreichte in 13,18 sec. das Ziel. Johannes Wehnert (U18) versuchte sich erstmals auf den 1500m und lief ein couragiertes Rennen in 4:30:86. Dies ist gleichbedeutend mit der Qualifikation für die bayerischen Meisterschaften. Michael Weißhaupt sorgte in diesem Rennen für das passende Tempo und kam in 4:29:86 ins Ziel. Maximilian Ley kam in dem Rennen in 5.21:51 min. ins Ziel Ebenfalls über die 1500m gingen Jule Lindner und Theresa Andersch ins Rennen. Die beiden Teamkolleginnen liefen gemeinsam ein ungefährdetes Rennen an der Spitze und machten den Sieg unter sich aus. Im Ziel siegte Jule Lindner in 4:45:03 knapp vor Theresa Andersch in 4:46:08. Für Theresa war diese Leistung eine neue Bestleistung. Die 800m Spezialistin Emma Lindner musste sich an diesem Tag lediglich ihrer Konkurrentin aus Regensburg geschlagen geben und lief nach 2:15:90 über die Ziellinie. Bei den Frauen eröffnete die 800m Läuferin Sara Weichert ihre Saison über die ungewohnten 200m. Im Ziel blieb die Zeit bei 28.09 sec. stehen. Für Sara war es ein erster kleiner Leistungstest.

Der Tag wurde mit den 400m Läufen von Paul Ernst und Linus Fischer – Dederra beendet. Paul Ernst (U18) konnte auf der Stadionrunde durch die gute Konkurrenz eine neue Bestleistung laufen. Paul blieb knapp über den 52 sec. und kam in 53.09 sec. ins Ziel. Linus Fischer – Dederra startete leider zu früh und wurde disqualifiziert. MW

Oberfränkische Blockwettkampfmeisterschaften in Hof

Bild: I. Dörfler

Zu den ersten Oberfränkischen Meisterschaften  der  Saison kamen die Leichtathleten der Altersklassen U 12 bis U 16 in Hof zu den anspruchsvollen Dreikampf und Blockmehrkampf-meisterschaften zusammen.  Trotz der Trainingsdefizite wegen Corona, die in diesem Jahr fast alle Vereine hatten, zeigten die jungen Sportler doch angemessene Leistungen bei den Vielseitigkeits-Wettbewerben.

Der von der LG Hof gut organisierte Wettkampf hätte vor allem bei den Blockmehrkämpfen der  U16 und U14 durchaus mehr Teilnehmer verdient. Die jungen Sportler der LGB gewannen 6x den Titel, 4x Platz 2 und 2x Platz 3.

Jan Leipold und Lorenz Schuhmann starteten bei den 15-jährigen Jungs. Jan holte sich den Titel im Sprint/Sprung mit 2266 Punkten, wobei vor allem seine Leistung im Hochsprung mit 1,52m hervorzuheben ist.  Lorenz trat im Block Lauf an und überraschte bei seinem ersten 100m Start mit einer Zeit von 12,96 sec.  Er gewann hier ebenso den Titel mit 2050 Punkten.  

Marlon Lehner wurde dritter im Block Sprint/Sprung der M14 mit 2079 Punkten. Auch bei ihm gefiel vor allem die Leistung im Hochsprung mit 1,48m.

Bei den Mädchen der W15 holte sich Christina Betz den Titel im Block Lauf mit 2079 Punkten.

Vor allem beim 2000m Lauf zeigte sie ihre läuferischen Qualitäten, den sie in guten 8:04,74 min

gewann.

Auch in der U 14 gab es mit Theo Pfefferkorn (M 13) und Andrej Curcic (M12) zwei Titelgewinner.

Theo holte sich mit 1918 Punkten den Titel im Block Sprint/Sprung. Seine persönlichen Bestleistungen im Speerwurf (26,41m) und über die 60mHürden (11,52s) haben dazu beigetragen. Sein Vereinskamerad Luis Fahr (M13) startete im Block Lauf und erkämpfte sich einen bravourösen (anerkennenswerten) 2. Platz.  (1998 Punkte). Er punktete mit persönlichen Bestleistungen in fast allen Disziplinen.  (75m 10,40s, 60mH 11,06s, 200gr. Ball 40,50m, 800 2:44,26min)

 Andrej Curcic (M 12) gewann überragend im Block Lauf mit 2120 Punkten.  Das Talent zeigte in allen Disziplinen herausragende Leistungen   (75m 10,66s, 60mH 10,09s, Weit 4,45m, Ball 34m, 800m 2:41,74min). Auf dem 2. Platz folgte Oskar Blank (1748 Punkte) von der LGB mit ordentlichen Leistungen, vor allem über die 75m setzte er mit 10,62s ein Zeichen.

Die 12jährige Yara Hillebrand ging das erste Mal im Mehrkampf an den Start und konnte sich über den Gewinn der  Silbermedaille mit 1871 Punkten freuen.  Hervorzuheben ist hier vor allem ihre Hochsprung-Leistung von 1,32m.

Einen Podestplatz erkämpfte sich noch  Lena Engelhardt (M13) im Block Sprint/Sprung (2078 Punkte, 3.Platz). Sie glänzte ebenfalls im Hochsprung mit pers. Bestleistung von 1,36m. Ihre Zwillingsschwester Jana landete mit 1983 Punkten knapp dahinter auf Rang 4.

Auch in der Mannschaftswertung gewannen die Jungs der LGB (Curcic Andrej, Fahr Luis, Pfefferkorn Theo, Blank Oskar und Barth Till) in der U 14 den Titel mit 9359 Punkten. Die Mädchen (Engelhardt Lena, Ulrich Frieda, Engelhardt Jana, Hillebrand Yara und Langer, Lana-Majder) U14  mussten sich nur der starken Mannschaft aus Bad Rodach geschlagen geben und wurden mit 9716 Punkten Vizemeister. ID

LG Bamberg bei Bayerischer Langstaffelmeisterschaft ganz vorne

Foto: Claus Habermann

In Zirndorf fanden die diesjährigen Bayerischen Langstaffelmeisterschaften statt. Die LG Bamberg nahm an vier Wettbewerben teil und ging aus jedem Lauf mit einer Medaille heraus.

Zunächst starteten Jule Lindner, Theresa Andersch und Emma Lindner bei regnerischem Wetter im Feld der U18 Athletinnen über 3 x 800 Meter. Engagiert lief Jule Lindner als Startläuferin los und positionierte sich sofort an der Spitze des Feldes. Bei der Staffelholzübergabe an Theresa Andersch lagen die Konkurrentinnen bereits 50 Meter hinter den Bamberger Mädchen. Diesen Vorsprung konnte Theresa im weiteren Rennen durch einen druckvollen Lauf deutlich ausbauen und schickte somit ihre Teamkameradin Emma auf Platz 1 auf die letzten beiden Runden.  Auch Emma brillierte mit toller Einzelzeit und baute den  Vorsprung weiter aus. Sie lief bei 6:54,74 Minuten über die Ziellinie, gefolgt von der Staffel der Telis Finanz Regensburg, welche eine Zeit von 7:11,52 Minuten erreichte. Die Ausnahmeathletinnen der LG Bamberg stellten hiermit wie schon fast selbstverständlich erneut einen Oberfränkischen Rekord auf. Dennoch waren die Mädchen nicht ganz zufrieden, ihren neuen Rekord möchten sie Ende Mai bei der deutschen Meisterschaft bei besseren Außenbedingungen nochmals deutlich steigern.

Da die 4x 400 Meter nur in der Altersklasse U20 angeboten wurden, starteten die Bamberger Leichtathletinnen in dieser höheren Klasse.

Die Mädchen der 3x 800 Meter Staffel fühlten sich fit genug für einen Doppelstart und  holten sich nun Verstärkung durch Anna Betz. Wieder machte Jule Lindner den Anfang und übergab in diesem Rennen auf Position 2 liegend an Anna. Diese konnte den Platz halten, der Vorsprung der führenden Staffel aus Fürth vergrößerte sich jedoch etwas. Theresa Andersch und Emma Lindner haben in der Folge den zweiten Platz abgesichert. Durch ihre Vorbelastung konnten die Mädchen nicht mit Fürth mitlaufen, die anderen Staffeln aber deutlich auf Abstand halten. Mit 4:06,36 Minuten kam die Bamberger Staffel zufrieden auf Platz 2 in das Ziel.

Auch das Männerteam der U18 wagte wenig später den Doppelstart über die 4x400 (U20) und die 3x 1000. In der Besetzung Johannes Wehnert, Paul Ernst, Nils Urbanik und Florian Herzig holten die Jungs in 3:46,71 den dritten Platz. Johannes Wehnert konnte das Staffelholz nach einer schnellen Runde auf gleicher Höhe mit den anderen Staffeln übergeben und schickte seinen Teamkameraden Nils Urbanik auf die 400m Rundbahn. Sowohl Nils Urbanik als auch Florian Herzig liefen ein gutes Rennen, allerdings hatte sich eine Lücke zu den ersten beiden Staffeln gebildet. Den Abschluss der Staffel lief Paul Ernst, der mit einem schnellen Lauf die Lücke Meter für Meter schließen konnte. Für den zweiten Platz reichte es allerdings nicht mehr ganz.
Nach einigen Zeitverschiebungen starten Johannes Wehnert, Paul Ernst und Florian Herzig auch noch über  3x1000m. Hier merkte man die Vorbelastung durch die 400m Staffel sehr und so kamen die drei mit 9:12,17 Minuten langsamer als geplant ins Ziel. Sie konnten sich allerdings dennoch über die zweite Bronze Medaille freuen. Michael Weißhaupt und Helena Weiß

Bamberger Werferinnen in Frühform

Foto: C. Schramm

Mit dem Beginn der Freiluftsaison starteten auch die Bamberger Werferinnen Simone Schramm und Mia Güthlein mit starken Leistungen. Unmittelbar nach den Ostertrainingslagern in Latsch/Südtirol und Ravenna testeten beide Athletinnen der LG Bamberg ihre aktuelle Form. Bei kühler, windiger und etwas nasser Witterung startete Simone Schramm, die bayerische Hallenvizemeisterin der Frauen im Kugelstoß, in Memmingen. Dabei gelang es ihr zum ersten Mal die 13 Metermarke zu knacken. Die 13,14 Meter mit der 4 Kilo schweren Kugel bedeuteten aktuell Platz 15 in Deutschland. So weit hat noch keine Athletin aus Bamberg gestoßen. Im Diskuswurf landete ihre 1 Kilo schwere Scheibe bei 37,04 Meter. Mit beiden Leistungen hat sie sich für die Süddeutschen Meisterschaften qualifiziert. Mia Güthlein startete in Eschenbach in die neue Saison. Ihr Ziel ist die Qualifikationsnorm im Diskuswurf für die deutschen Schülermeisterschaften. Auch sie hatte mit den widrigen Witterungsverhältnissen zu kämpfen. Trotzdem freute sie sich, als ihr 1 Kilo schwerer Diskus bei ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 32,95 Meter, aufschlug. Die bedeutet, aktuell Platz vier in der deutschen Bestenliste der W15. 1,05 Meter fehlen noch für die Qualifikation auf nationaler Ebene. CS

Endlich wieder  - Trainingslager in Latsch

Foto: C. Schramm

Nach zwei Jahren Pause war es wieder soweit. In den Osterferien konnten wir wieder ein Trainingslager in Latsch durchführen. Frühlingshaftes Wetter mit viel Sonnenschein aber auch starken Winden, eine neue Hochsprunganlage, neue Geräte im Kraftraum und viele bekannte Gesichter aus Deutschland und Südtirol haben unseren Aufenthalt wieder zu einer gelungen Saisonvorbereitung gemacht. CS

Trainingslager Pottenstein

Bild: I. Dörfler

Trainingslager SV Waizendorf vom 19.4.-23.4. in Pottenstein

Endlich nach 2jähriger Corona-Zwangspause und von den Athletinnen und Athleten heiß ersehnt, konnten in diesem Jahr wieder Trainingslager durchgeführt werden.

Nicht ganz einfach gestaltete es sich eine passende  Örtlichkeit für unser diesjähriges Trainingslager in den Osterferien zu finden. So ist doch unsere favorisierte Jugendherberge in Königsberg (Haßberge) seit nunmehr 4 Jahren geschlossen, auch Feuchtwangen, wo wir 2019 unser letztes Trainingslager abhielten, ist seit heuer zu. Dinkelsbühl und Rothenburg waren mit den Buchungen, die jetzt zwei Jahre weiter „geschoben“  wurden, ausgebucht! So haben wir aber mit Pottenstein, das nur  eine knappe Stunde Fahrtzeit  von  Stegaurach entfernt liegt,   eine gute Lösung gefunden. Für uns haben der Sportplatz mit einer uralten Kunststoff-Rundbahn (ähnlich wie Walsdorf) und einem Kugel/Diskusring sowie die nahe gelegene Schule mit einem großen Hartplatz mit Weitsprunganlage voll ihren Zweck erfüllt.

Unsere 16 Sportler der U18/U16/U14 konnten wir dank der zwei Trainer (Albert und Ilse Dörfler) und zwei Betreuern (Gaby Leibbrand und Marcus Leipold) rund um betreuen. Vormittags und nachmittags waren immer Trainingseinheiten angesagt, um den Defiziten,  die die Kinder seit Corona mit sich herumtragen, einigermaßen entgegenzuwirken. So konnten wir fast alle Disziplinen (bis auf Hochsprung, da gab es leider keine Anlage)ausreichend trainieren.

Um sich besser kennenzulernen und als Team zusammenzufinden veranstalteten wir abends immer gemeinsame Spieleabende, bei denen die Jugendlichen begeistert mitmachten, und  nur beim Abbruch um 22.00h „Unmut“ aufkam. Auch das am Tag Gelernte und geübte konnte dank der Videos von Gaby und Markus noch einmal begutachtet werden.

Am Donnerstag gab es einen halben(!) freien Nachmittag, an dem wir Pottenstein mit seinen Attraktionen wie Sommerrodelbahn usw. kennenlernen konnten.

Die schön gestaltete  Jugendherberge zeigte sich als ein wahrer „Gourmet-Tempel“! Es gab 2x warm und vor allem ausreichend zu Essen, und alles schmeckte hervorragend!  (Da war mit Abnehmen nach den Osterfeiertagen für die Betreuer nichts drin!)

So war die Stimmung über den ganzen Zeitraum sehr locker und fröhlich und die Kinder hätten noch gerne länger gemacht (wenn nicht der Muskelkater gequält hätte!)

Der kommenden Wettkampfsaison sehen wir jetzt schon etwas optimistischer entgegen. ID

Deutsche Hallenmeisterschaft in Leipzig

Foto: P. Krebs

Überrascht und zufrieden kehrte Friedrich Biniok (LG Bamberg), einziger Teilnehmer aus Oberfranken, von den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Männer/Frauen aus Leipzig zurück. War es schon ein großer Erfolg sich für die nationalen Meisterschaften über 1500 Meter zu qualifizieren, legte er mit etwas Glück noch eine Schippe drauf. Im Vorlauf suchte er die Flucht nach vorne, machte Tempo und führte das Feld bis 1000 Meter an. Dann wurde jedoch das Tempo verschärft und am Schluss blieb die Zeit für ihn bei 4:00,07 Minuten stehen. Auf Grund von Ausfällen und Absagen stand er mit seiner Leistung überglücklich im Endlauf der deutschen 1500 Meter Meisterschaft. In einem typischen Meisterschaftsrennen mit vielen Positionswechseln und Tempoverschärfungen versuchte er lange mitzuhalten. Kurz vor dem Ende auf Platz acht liegend konnte er jedoch das hohe Schlusstempo nicht mehr steigern und wurde in 3:59,22 Minuten Zwölfter. CS

Oberfränkischer Rekord bei deutscher Jugendhallenmeisterschaft

Foto: Claus Habermann

Die noch 15-jährigen Zwillinge Emma und Jule Lindner qualifizierten sich für die deutsche  U20 Hallenmeisterschaft in Sindelfingen und nutzten die Chance, Erfahrung bei hart umkämpften Meisterschaftsrennen zu sammeln.

Jule Lindner lief in einem stark besetzten Lauf über 1500m die ersten Runden im Mittelfeld mit. Viele Rangeleien und ein sehr hohes Tempo in diesem Vorlauf machten es der Läuferin schwer. Als es auf die letzten 200 Meter ging kämpfte sie mit Marie Govert (LG Olympia Dortmund) um Position 4. Jule konnte am Ende nicht mehr die nötigen Reserven mobilisieren, um die Dortmundern im Endspurt zu  schlagen. Mit einer neuen Bestzeit von 4:44,26 Minuten und Rang 5 in ihrem Lauf stellte die Bambergerin aber einen neuen oberfränkischen Hallenrekord auf. Über diesen freute sie sich natürlich sehr, wenngleich zunächst der Frust dominierte, nur haarscharf das Finale verpasst zu haben.

Ihre Schwester Emma kämpfte das komplette Wochenende mit Magenproblemen und kam in einen komplett gegensätzlichen Vorlauf über 800m. Alle Kontrahentinnen taktierten, sodass Emma die Führungsarbeit übernehmen musste, um nicht das Risiko einzugehen, die  Finalplätze zu verpassen. Eingangs der Schlussrunde wurde sie von mehreren Gegnerinnen gleichzeitig überholt und kam dabei ins Straucheln. Die Bambergerin fand sich urplötzlich auf der letzten Position liegend wieder. Mit einem Spurt über 150m ergatterte sich Emma mit 2:17,96 Minuten den dritten Platz, der den sicheren Finaleinzug bedeutete. Am zweiten Wettkampftag wurde der Finallauf von Jolanda Kallabis und Jana Becker extrem schnell angegangen.  Die Läuferin der LG Bamberg versuchte so gut wie möglich mitzulaufen. Am Ende fehlte ihr durch ihre gesundheitlichen Probleme die letzte Kraft im Endspurt. Trotzdem erzielte Emma mit 2:13,63 Minuten einen tolle Zeit, die in der Altersklasse der U20 zu Platz 6 führte.

Beide Schwestern bewiesen, dass sie in einer hervorragenden Form sind und in der kommenden Saison sicher noch weitere Bestleistungen aufstellen werden.

Mit Naomi Krebs nahm eine weitere Bambergerin über 60 Meter Hürden an der Veranstaltung teil.  Sie startet mittlerweile für Hannover 96 und qualifizierte sich mit 8:45 Sekunden klar für den Endlauf.  Im Finale steigerte sich Naomi nochmals auf 8,34 Sekunden und konnte sich damit hinter Hawa Jalloh vom Wiesbadener LV (8,29 Sekunden) den 2. Platz sichern. Helena Weiß

Bestzeit bei Süddeutscher Hallenmeisterschaft

Foto: Claus Habermann

Zum Ende der Wintersaison der Leichtathleten testeten zwei Athleten der LG Bamberg erneut ihre Form.

Bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften in Frankfurt startete Friedrich Biniok über 1500 Meter in der Männerklasse. In einem hochrangig besetzen Rennen, einige Teilnehmer versuchten sich an der WM-Hallenmeisterschaftsnorm, lief der Student klug in der zweiten Gruppe. Der Lohn für den optimal eingeteilten Lauf neue Bestzeit in 3:56,47 Minuten und Platz sechs. Bei der Munich Indoor Veranstaltung waren die Teilnehmerfelder ebenfalls stark besetzt. Biniok trat über die 3000 Meter an und versuchte möglichst lang an der Führungsgruppe zu bleiben. Doch das Anfangstempo war zu hoch und er kam als Dritter in respektablen 8:31,61 Minuten im Ziel an. Auch Simone Schramm nutzte das Wettkampfangebot in München. Im Kugelstoß wurde sie zweite mit 12,56 Metern. Beim kurz zuvor stattgefundenem 1. Erdinger Winterwurf trat sie bei windigem Wetter im Diskuswurf an. Ihre ein Kilo schwere Scheibe landete bei 34,95 Meter. Platz zwei im Frauenwettbewerb und einen Meter hinter der mehrmaligen bayerischen Diskusmeistern Evi Weber aus Erding. Damit beenden beide Athleten der LG erfolgreich die Wintersaison. CS

Medaillenregen bei bayerischer Hallen- und Winterwurfmeisterschaft

Foto: C. Schramm

Mit reichlich Edelmetall, 3x Gold, 4x Silber, 2x Bronze und einer Reihe hervorragender Leistungen kehrten die Leichtathleten der LG Bamberg von den bayerischen Hallenmeisterschaften aus München zurück. Gleichzeitig fanden im Olympiapark auch die bayerischen Winterwurfmeisterschaften statt. Die Positionsbestimmung im zweiten Coronawintertrainingshalbjahr fand unter strengen 2G+ Regelungen und Zugangsbeschränkungen statt.

Die erste Goldmedaille am Wochenende holte sich Mia Güthlein. In der W15 startete sie im Diskuswurf. Bei stürmischen Winden schleuderte sie ihren 1 Kilo schweren Diskus auf die Siegesweit von 30,61 Meter. Damit lag sie über einen Meter vor der Zweitplatzieren. Bei besseren Wetterverhältnissen hätte der Diskus bei ihren ersten Winterwurfmeisterschaften weiter fliegen können.

Außergewöhnliche Leistungen lieferte Emma Lindner in der Altersklasse U18 ab. Die DLV-Kaderathletin startete am ersten Tag über die 800 Meter. In einem taktisch klug eingeteilten Rennen auf der 200 Meter Hallen Rundbahn kontrollierte sie an der Spitze des Feldes das Tempo. Bei ihrem Start-Ziel-Sieg blieb die Uhr bei 2:15,67 Minuten stehen. Am zweiten Wettkampftag wollte sie ihr Stehvermögen über die 400 Meter testen. Die ersten 200 Meter lief sie in dem harten und schnellen Rennen verhalten an. Danach drehte sie auf, überholte auf den letzten Metern eine Konkurrentin und sprintete auf Rang zwei. Der verdiente Lohn, die Silbermedaille und Bestzeit in 57,71 Sekunden. Außerdem hat sich die Athletin der LG Bamberg mit ihren beiden gelaufenen Zeiten für die deutschen Jugendhallenmeisterschaften qualifiziert. Dort werden aber nur Wettbewerbe der älteren Altersklasse U20 ausgetragen. Wie wertvoll ihre Zeiten in der Altersklasse U18 sind, zeigt auch, dass sie nun die Bamberger Bestenliste anführt. Keine Jugendliche ist jemals schneller auf beiden Strecken gelaufen.

Die dritte Goldmedaille gewann Lilli Pfattheicher im Hochsprung der U20. In einem übersichtlichen Teilnehmerfeld nutze sie ihre Chance. Kleinere technische Korrekturen im Anlauf zeigten Wirkung. Mit sicher übersprungenen 1,62 Meter holt sie sich ihren ersten Landesmeistertitel. An den 1,65 Meter scheiterte sie knapp. Freudig überrascht zeigte sich auch Trainingskameradin Simone Schramm. Im Kugelstoßwettbewerb der Frauen legte sie gleich im ersten Durchgang mit 12,75 Metern vor. Auch die weiteren Versuche mit der vier Kilo schweren Kugel, landeten alle jenseits der 12 Meter Marke. Ihre Belohnung, eine weitere Silbermedaille bei Landesmeisterschaften für sie.

Die 1500 Metern haben es den Athleten/innen der LG Bamberg angetan.

Jule Lindner lief taktisch klug im Feld der zahlreichen Teilnehmerinnen. Während des Rennen hielt sie sich mit Positionswechsel zurück. Auf der letzten Runde arbeitete sie sich dann nach vorne und verteidigte Platz zwei. Auch sie konnte sich über eine neue Bestzeit in 4:44,80 Minuten und die Silbermedaille in der U18 freuen. Ebenfalls schaffte sie die Qualifikation für die deutschen Jugendhallenmeisterschaften. Auch Trainingskameradin Theresa Andersch verbesserte ihre Bestzeit  im gleichen Rennen auf 4:56,07 Minuten. In dem schnellen Rennen kam sie auf Platz fünf ins Ziel. Einen Doppelstart absolvierte Friedrich Biniok. Über die 1500 Meter ging er den Wettbewerb verhalten an und positionierte sich auf Platz Drei. Den verteidigte er bis zum Schluss und sicherte sich in 3:57,49 Minuten die Bronzemedaille. Am Tag zuvor startete er über die 3000 Meter. Hier wurde das Rennen schnell angegangen. Biniok hielt sich klug zurück und sammelte dann während des Rennen seine Konkurrenten ein. Diese Position konnte er bis zum Schluss in 8:30,91 Minuten halten und gewann damit die Silbermedaille. Ein sehr erfolgreicher Wochenendhärtetest mit zwei persönlichen Bestleistungen und Edelmetall. Technisch verbessert zeigte ich Jakob Blank über die 60 Meter Hürden in der U18. Der Anlauf auf die erste Hürde gelang besser als vor einer Woche. Mit Bestzeit von 8,34 Sekunden gewann er die Bronzemedaille und schnuppert schon an Patz zwei. Pech hatte er über die 60 Meter. Im Vorlauf lief er 7,34 Sekunden, doch ein Fehlstart verhinderte einen weiteren Podestplatz. Erfahrungen sammelte Johannes Wehnert in der U18 über 800 Meter in 2:11, 31 (Platz 7). CS

Nordbayerische Hallenmeisterschaften in Fürth - Teil 2

Foto: Jochen Frehner

Wie schon gewohnt fand der zweite Teil der nordbayerischen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Fürth unter strengen Regeln der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung statt. Trotzdem wurde die Wettkampfmöglichkeit von den Athleten/innen der LG Bamberg gerne angenommen. Formüberprüfung für die anstehenden Landesmeisterschaften im München standen im Mittelpunkt. Mehrere Podestplatzierungen und  persönliche Bestleistungen kamen heraus.

DLV-Kaderathletin Emma Lindner testete ihre Sprintfähigkeit über 400 Meter. Auf der ungewohnten Außenbahn lief sie zunächst zu langsam an. Erst auf dem zweiten Streckenabschnitt zog sie deutlich an und konnte mit 59,04 Sekunden den nordbayerischen Titel im ersten Wettkampfjahr der Altersklasse der U18 mit Abstand gewinnen. Nächstes Wochenende tritt sie dann in ihrer Spezialdisziplin, den 800 Meter an.

Bei dem 800 Meter Wettbewerb der weiblichen U18 gab es eine unglückliche Laufeinteilung, bei der BLV-Kaderathletin Theresa Andersch mit der zweitschnellsten Meldezeit in den langsamen Lauf eingeordnet wurde. Sie dominierte ihr Rennen und schaffte im Alleingang mit 2:21,41 Minuten eine tolle Hallenzeit, die ihr am Ende die Bronzemedaille einbrachte. Im nachfolgenden Lauf konnte sich ihre Trainingspartnerin und BLV-Kaderathletin Jule Lindner an Theresas Durchgangszeiten orientieren und setzte sich mit einem Start-Ziel-Sieg und einer beeindruckenden neuen persönlichen Bestzeit von 2:17,49 Minuten gegen die restlichen Läuferinnen durch.

Die längste angebotene Strecke bei den Hallenmeisterschaften waren die 1500 Meter. Auf der engen Zweihundertmeterrundbahn mussten siebeneinhalb Runden absolviert werden . Friedrich Biniok lief bei den Männern zunächst in der Führungsgruppe bestehend aus drei Läufern mit.  Auf den letzten Metern war der Führende Florian Bremm aus Leutershausen enteilt und Friedrich konnte sich entscheidend von seinem Mitstreitern absetzen. Mit 4:00,32 Minuten sicherte er sich die Silbermedaille.

Die Techniker und Sprinter der LG Bamberg testeten ebenfalls ihre Form für die Landesmeisterschaften. Simone Schramm überraschte mit 10,75 Meter im Dreisprung der Frauen und der Silbermedaille. Nach dem anstrengenden sechs Versuchen reichte es noch im Weitsprung für Platz sieben. Besser machte es da Lilli Pfattheicher in der U20. Mit 5,18 Meter verblüffte sie mit Bestleistung und holte sich die Bronzemedaille. Über die ungewohnten 200 Meter gab es mit 28,27 Sekunden noch einen vierten Platz. Neue persönliche Bestzeit mit 7,17 Sekunden über die 60 Meter der Männer lief Leo Schramm. Nur eine Hundertstel fehlte zur Bronzemedaille. Die holte sich Jakob Blank über die 60 Meter Hürden in 9,08 Sekunden. Nach einem verunglückten Anlauf auf die 91 Zentimeter hohe erste Hürde zeigte er sein läuferisches Potential. Zuvor gab es für ihn über die 60 Meter Sprintstrecke in 7,31 Sekunden einen vierten Platz. Eine weitere Bronzemedaille für die LG Bamberg gab es in der U18 für Paul Ernst. Die zwei Hallenrunden über die 400 Meter lief er in 54,35 Sekunden mit Bestzeit. Sein Trainingskamerad Johannes Wehnert folgte ihm auf Platz vier. Ihre Sprintfähigkeit testete Leni Knoblach in der U18. Dabei gelangen ihr persönliche Bestzeiten über 60 Meter mit 8,41 Sekunden (Platz 5) und 28,46 Sekunden über 200 Meter (Platz 8). CS

Nordbayerische Hallenmeisterschaften in Fürth - Teil 1

Foto: C. Schramm

Mit den nordbayerischen Hallenmeisterschaften in Fürth sind die Leichtathleten/innen in die neue Saison gestartet. Durchgeführt werden konnte die Veranstaltung nur unter verschärften Regelungen der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Alle Athleten/innen und Trainer/innen mussten die 2Gplus-Regelung einhalten. Zuschauer waren nicht zugelassen. Das Aufwärmen und Einlaufen hatte mit Maske zu erfolgen. An den Wettkampfort in der Leichtathletikhalle durfte man nur kurz vor dem jeweiligen Wettkampfbeginn. Nach Wettkampfende musste man die Halle sofort wieder verlassen und es gab keine Siegerehrung. Durch Aufteilung der Wettbewerbe auf mehrere Tage und Wochenenden konnte so eine Entzerrung erfolgen. So war es kein Wunder, dass die Leichtathletikhalle bei den Wettbewerben recht leer wirkte, obwohl die Teilnehmerfelder gut besetzt waren. Unter diesen Bedingungen und Einschränkungen haben drei Athleten/innen der LG Bamberg ihren sportlichen Leistungszustand überprüft. Simone Schramm startete an diesem ersten Wochenende im Kugelstoßwettbewerb mit einer überzeugenden Leistung und konnte einen nordbayerischen Titel nach Bamberg holen. Ihre vier Kilo schwere Eisenkugel schlug bei ihrem Siegesstoß bei 12,46 Meter auf, zweieinhalb Meter vor der Zweitplatzierten. Damit verteidigte sie ihren Titel in der Frauenklasse zum sechsten Mal in Folge. Mit Lilli Pfattheicher startete eine weitere Athletin der LG. Im Hochsprung der W20 wurde sie fünfte mit übersprungenen 1,55 Meter. Damit hat sie die Qualifikation für die bayerischen Hallenmeisterschaften in München geschafft. Hier ist noch Luft nach oben. Seinen ersten Start bei einer nordbayerischen Meisterschaft absolvierte Netis Heyl. In der M15 startete er über die 60 Meter. Mit 7,97 Sekunden wurde er ebenfalls fünfter und qualifizierte sich für die anstehenden Landesmeisterschaften. CS

Danke an alle Schneeräumer/innen

Foto: C. Schramm

Vielen Dank an alle LG´ler die immer wieder die Laufbahn im Stadion schneefrei räumen. Ein weiterer Dank geht an die Mitarbeiter des ehemaligen Gartenamts, das uns dabei unterstützt.

CS

LG Bamberg feiert 50jähriges Bestehen

Vor über 50 Jahren entschlossen sich die damaligen Leichtathletikabteilungen des 1. FC 01 Bamberg, des Post SV Bamberg und des VfL Jahn Bamberg sich zu einer Startgemeinschaft zusammen zu schließen. Die Möglichkeit bot der DLV seit 1969 an. Umfangreiche aber auch schwierige Vorgespräche mit Vereinsvorständen, Trainern und Athleten/innen fanden statt. Am 1.1.1972 war es dann soweit, die LG Bamberg war gegründet und hatte alle Formalitäten erfüllt.

Das Ergebnis:

50 Jahre erfolgreiche Leichtathletik in der Sportstadt Bamberg.

Im Lauf des Jahres werden wir immer wieder auf die spannende und abwechslungreiche Geschichte zurückblicken.

CS