Leichtathletikgemeinschaft Bamberg - Freude an Bewegung!

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen und Ehrungsabend im Vereinsheim des RKB Solidarität Bischberg

Foto: C. Schramm

Über 100 Mitglieder der LG Bamberg kamen zur Mitgliederversammlung mit Ehrungsabend ins Vereinsheim des RKB Solidarität nach Bischberg. Dieses Jahr fanden auch Neuwahlen statt. Präsident Werner Hipelius begrüßte die Versammlung, darunter auch fast alle Vorstände der Stammvereine der LG Bamberg (MTV Bamberg/Post SV Bamberg/TSG 05 Bamberg/SV Waizendorf/TSV Hirschaid). Kurzweilig resümierte er das sportliche Geschehen des letzten Jahres und bedankte sich bei den Anwesenden für ihren Einsatz, Unterstützung und Förderung der olympischen Sportart Leichtathletik im Raum Bamberg. Zügig wurden anschließend die Tagesordnungspunkte zu den Berichten der Sportwarte, der Schriftführerin und des Schatzmeisters abgehakt. An den Bericht der Kassenrevisoren, der durch Gerhard Weiß vorgetragen wurde, schloss sich die Entlastung der Vorstandschaft an. In den anstehenden Wahlgängen wurden die Mitglieder der Vorstandschaft in ihren Ämtern für zwei weitere Jahre jeweils einstimmig bestätigt: Werner Hipelius (Präsident), Heinz Kuntke (Vizepräsident), Irene Bickel (Schriftführerin), Wolfgang Kohn (Schatzmeister) sowie Dr. Thomas Koch und Carlo Schramm (Sportwarte). Größeren Raum nahm der Tagesordnungspunkt der Ehrungen ein. 90 Athleten/innen wurden für ihre Erfolge auf Bezirks-, Landes- oder nationaler Ebene ausgezeichnet und erhielten eine rot-weiße LG-Mütze. Mit Roland Wild konnte sogar ein Vizeweltmeister mit der deutschen Mannschaft im Berglauf der Senioren geehrt werden. Die umfangreichen Ehrungen haben wieder einmal gezeigt, dass die LG Bamberg in nahezu allen Altersklassen von den Schülern/innen bis zu den Senioren/innen aktiv war. Wie breit die LG Bamberg in ihrem sportlichen Profil aufgestellt ist, verdeutlichte auch, dass fast alle leichtathletischen Disziplinen in der Leistungsschau abgedeckt wurden. Basis dieser erfolgreichen Arbeit der letzten Jahre war das Engagement von über 30 Personen, die sich in der Vorstandschaft oder als Trainer/in für über 500 Bamberger Leichtathleten eingesetzt haben. CS

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen und Ehrungsabend am 15. März um 18.30 Uhr im Vereinsheim des RKB Solidarität Bischberg: Bischberg, Leinritt 6

Foto: C. Schramm

An alle Mitglieder und Freunde der LG Bamberg ergeht herzliche Einladung zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen und Ehrungsabend am 15. März um 18.30 Uhr.

Sie findet im

Vereinsheim der RKB Solidarität Bischberg:

Bischberg, Leinritt 6 statt.

Eine Bitte an alle Übungsleiter, informiert eure Athleten/innen.

Geehrt werden alle Personen die im LG Kurier 2018 auf den Seiten "Titelträger 2018" stehen.

Vielen Dank! CS

Einladung Mitgliederversammlung
Mitgliederversammlung mit Neuwahlen 2019[...]
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Oberfränkische Meisterschaften - Langstaffeln /(4x400/3x800m/3x1000m)

Am Samstag, 6. April 2019 startet die LG Bamberg mit den oberfränkischen Langstaffelmeisterschaften in die neue Stadionsaison.

 

Onlinemeldung:

 

Ausschreibung/Zeitplan:

Deutsche Crosslaufmeisterschaft: Sahm, Wild, Kühnert Mannschaftsvizemeister in der M40/M45

Foto: Wild

Bei der  Deutschen Crosslaufmeisterschaft  in Ingolstadt starteten für die LG Bamberg Marco Sahm, Roland Wild und Florian Kühnert um in der Mannschaftswertung der Seniorenklasse M40-M45 einen Platz auf dem Podium zu erreichen.

Der ein Kilometer lange und sehr anspruchsvolle Rundkurs im Hindenburgpark mit zahlreichen kurzen Steigungen, Richtungswechseln und Hindernissen musste sechsmal durchlaufen werden.

Schnellster Läufer der LG Bamberg war Marco Sahm. Nach 23:16min. erreichte er das Ziel und verfehlte als vierter seiner Altersklasse M45 das Siegerpodest nur knapp. Roland Wild, der eigentlich schon in der Altersklasse M50 startberechtigt ist, meldete aus mannschaftstaktischen Gründen in die jüngere M45 und lief hier als Zehnter nach 23:43min. ins Ziel. Eine starke Leistung brachte Florian Kühnert in seinem ersten Meisterschaftsrennen für die LG Bamberg. Mit 23:57min. schaffte er den 14.Platz in seiner Altersklasse M40.

Die Summe der guten Einzelplatzierungen (62 Punkte) bedeutete die Deutsche Vizemeisterschaft in der Mannschaftswertung M40-M45, hinter dem dominierenden Team aus Bremen (46 Pkt.). Erfreulich aus oberfränkischer Sicht war die Bronzemedaille für den  TV 1848 Coburg.  Mit nur einem Punkt (63) Rückstand,  mussten sie sich den Athleten der LG Bamberg geschlagen geben. FMJ

Deutsche Seniorenhallenmeisterschaften in Halle (Saale)

Gegen zahlreiche und starke Konkurrenz behaupteten sich die Leichtathleten der LG Bamberg bei der deutschen Hallenmeisterschaft in Halle/Sachsen-Anhalt. Lars Reichelt (M40) hoffte über 800 Meter auf den Titel, verstolperte im engen 200-m-Ovalaber in Runde 4 den plötzlichen Endspurt und kam in 2:05,49Minuten auf den Bronzerang. Birgit Löffler-Röder (W 50) warf als mehrfache deutsche Meisterin genug Erfahrungswerte in die Waagschale, entschied im Dreisprung als sichere Zehn-Meter-Springerin aber erst mit dem sechsten Versuch mit 9,71 Metern die Vizemeisterschaft für sich. Im Finale über 60 Meter Hürden schaffte Löffler-Röder Rang 6 (10,60Sekunden). scm

Naomi Krebs glänzt bei deutschen Meisterschaften

Foto: P. Krebs

Am vergangenen Wochenende wurden die deutschen Leichathletikmeisterschaften der Jugend (U20) im historischen Glaspalast in Sindelfingen ausgetragen. Ebenfalls am Start war das Sprint Ass der LG Bamberg, Naomi Krebs (U18). Ziel war es bei den deutschen Meisterschaften der nächsthöheren Altersklasse Erfahrungen zu sammeln und an der Bestleistung zu schrauben. Schon die Meldeliste der Sprinterinnen versprach große Spannung, da die top 20 Sprinterinnen nur wenige Hunderstel Sekunden voneinander trennten.

Im fünften von insgesamt zehn Vorläufen über die 60m Distanz überzeugte Naomi mit einem sehr guten Start und konnte den Lauf souverän für sich entscheiden. Im Halbfinale musste die Bamberger Sprinterin bereits gegen eine der Favoritinnen Denise Uphoff (Sprintteam Wetzlar, Jahrgang 2000) antreten. Naomi, Jahrgang 2003, packte erneut eine Bestzeit auf die Bahn und platzierte sich mit 7,57 Sek. hinter Denise. Durch diese Bestzeit zog Naomi als einzige bayerische Sprinterin in das finale der besten deutschen Jugendsprinterinnen ein. Auch im Finale zeigte das Sprinttalent der LG Bamberg einen technisch sauberen Start und konnte über die ersten Meter mit den älteren Konkurrentinnen mithalten. Im weiteren Verlauf des Rennens musste Naomi das Siegestrio um Denise Uphoff und Beauty Somuah (ASV Köln, Neunte der Olympischen Jugendspiele 2018) ziehen lassen, aber kämpfte und jede Hunderstel Sekunde. Das Zielphoto entschied über die Platzierungen vier bis acht: Naomi verbesserte erneut ihre Bestzeit auf 7,55 Sek., womit sie einen weiteren oberfränkischen Rekord von der ehemaligen Bamberger Sprinterin Christine Meixner verbesserte (7,57 Sek., 1967). Außerdem setzte Naomi mit dem vierten Platz bei der älternen Konkurenz ein großes Ausrufezeichen auf deutscher Bühne. NK

Standortbestimmung bei den bayerischen Vierkampfmeisterschaften

Zwei Athleten der LG Bamberg haben an diesem Wochenende die Möglichkeit der ersten Standortbestimmung auf bayerischer Ebene genutzt und sind in Fürth bei den bayrischen Meisterschaften im Vierkampf an den Start gegangen. Jakob Blank (M14) konnte in einem guten Feld den achten Platz erreichen. Er steigerte im 60m Hürdenlauf seine Bestleistung auf 10,05 sec und zeigte auch mit 1,46m im Hochsprung eine solide Leistung. Beim Weitsprung sprang er mit 4,55m nahe an seine Bestleistung. Die 1000 m ging Jakob flott an und erreichte das Ziel nach 3:28:56. Insgesamt konnte er 1869 Punkte erreichen. Leonie Neundorfer lief ebenfalls über die Hürden ihre Bestleistung mit 11.29 sec. und sprang 4,11m weit. Im Hochsprung lieferte sie eine fehlerlose Sprungserie bis 1.37m und konnte aufgrund eines kleinen technischen Fehlers im Anlauf die 1.40 nicht mehr überspringen. Den 800 m Lauf absolvierte sie in 3:05:38. Nach den vier Disziplinen hatte Leonie 1703 Punkte erreicht. MW

Gold und Silber für die Speerwerferinnen bei bayerischer Winterwurfmeisterschaft

Foto: Claus Habermann

Auch in diesem Jahr fanden die Bayerischen Winterwurfmeisterschaften im Münchner Olympiapark statt. Zwei amtierende bayerische Speerwurfmeisterinnen des vergangen Jahres gingen für die LG Bamberg an den Start. Den Beginn machte Julia Weber in der Altersklasse  W15. Nachdem sie letztes Jahr den bayerischen Rekord der W14 auf 40,25 Meter verbessert hatte gelang ihr gleich im ersten Wettkampf erneut die 40-Meter-Marke zu übertreffen. Trotz weniger Trainingseinheiten im Winter, schlug ihr 500 Gramm schwerer Wettkampfspeer im dritten Versuch bei 40,09 Meter auf. Dies bedeutete die Goldmedaille für die Kaderathletin. Gleichzeitig hakte sie mit ihrer Wurfleistung die Qualifikationsweite für die Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der W15 in Bremen im Sommer ab. Mit Anna Güthlein startete ein weiteres Wurf-Ass der LG in der WJ U18. Trotz einer störenden Verletzung ging die 17-Jährige an den Start und versuchte das Beste aus dieser Situation zu machen. Nach drei Würfen musste Anna den Wettkampf schmerzbedingt und mit einer Weite von 41,80 Meter in Führung liegend abbrechen. Doch die Konkurrenz legte noch zu. Anna wurde um 35 Zentimeter übertroffen und es blieb ihr die Silbermedaille. Verständlich war dann auch, dass sie ihren geplanten Start bei der Deutschen Winterwurfmeisterschaft Ende Februar abgesagt hat. KW

In den Endkämpfen bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft

Foto: C. Schramm

Deutschlands beste Studenten aus 96 Universitäten trafen sich traditionell zu ihren Hallenmeisterschaften der Leichtathletik in Frankfurt/Kallenbach. Auch Studenten/innen von der Universität Bamberg nutzten in der großzügig ausgestatteten Leichtathletikhalle die Chance sich auf nationaler Ebene zu vergleichen.

Mit den Lehramtsstudentinnen Simone Schramm und Christina Holzner schafften es zwei Athletinnen sich für den Kugelstoßendkampf zu qualifizieren. In einem spannenden Wettbewerb sprang für Simone Schramm mit 12,52 Meter ein undankbarer vierter Platz knapp hinter der Drittplatzierten aus Stuttgart heraus. Über eine neue Bestleistung konnte sich Christina Holzner freuen. Ihre vier Kilo schwere Kugel schlug bei 11,87 Meter auf (Platz sechs). Einen achten Platz über 400 Meter gab es für Samuel Düsel. Zu schnell angelaufen musste er seinem Anfangstempo Tribut zollen und die Uhr blieb für ihn bei 53,17 Sekunden stehen. Pech hatte Lehramtsstudent Leo Schramm. Nach seinem Vorlauf über 60 Meter in 7,32 Sekunden sah es nicht nach einem Weiterkommen für das Finale aus. Deshalb bereitete er sich auf seinen nächsten Wettbewerb dem 200 Meter Lauf vor, in dem er 23,54 Sekunden lief. Durch den kurzfristigen Verzicht mehrerer Teilnehmer stand er dann doch auf der Startliste des B-Endlaufs, konnte aber leider nicht mehr starten. CS

Krebs glänzt mit zwei Medaillen und Bestleistungen bei Süddeutscher

Foto: P. Krebs

Pünktlich zu den süddeutschen Meisterschaften konnte Naomi Krebs (WU18) mit zwei Bestleistungen glänzen und sich bei den süddeutschen Meisterschaften in Frankfurt zwei Platzierungen auf dem Treppchen sichern. Besonders über die 60 Meter Distanz stellten sich viele Athletinnen dem Wettkampf, sodass sich die Athletin der LG Bamberg über Vor- und Zwischenlauf für den Endlauf qualifizieren musste. Naomi zeigte Nervenstärke in einem sehr gut besetzen Finale, in dem nur Hundertstel die besten Athletinnen voneinander trennten. Nach einem gelungenen Start kontrollierte Naomi (Jahrgang 2003) das Feld bis zur 40 Meter Marke. An der Ziellinie musste sie sich nur knapp der ein Jahr älteren Favoritin Saskia Linder (LG Eintracht Frankfurt, Jahrgang 2002) geschlagen geben und freute sich über den Vizetitel in einer neuen persönlichen Bestleistung von 7,59 Sek. Am zweiten Tag ging das Bamberger Sprinttalent über die 60 Meter Hürden an den Start. Durch das Kadertraining bei Jan Schindzielorz (ehemaliger Athlet deutsche Leichtathletik-Nationalmannschaft, LG Forchheim) konnte Naomi ihre Hürdentechnik nochmals verbessern. Im Endlauf zeigte Naomi ein fokussiertes und engagiertes Rennen. Das Zielphoto entschied mit nur 2 Tausendstel Sekunden über Platz 3. Besonders bemerkenswert war jedoch, dass Naomi ihre Bestleistung um fast eine zehntel Sekunde auf 8,63 Sekunden korrigieren konnte. Eine sehr erfolgreiche Bilanz in der eigenen Altersklasse, die für die deutschen Hallenmeisterschaften Ende Februar Spannung verspricht. Hier wird sich die Sprinterin der LG Bamberg der nächsthöheren Altersklasse stellen. NK

Senioren testen Form in der Halle

Foto: C. Nowak

Beim 30. Seniorensportfest in der Halle in Fürth testeten drei Senioren der LG ihre Winterform..

Lars Reichelt M40 siegte im Alleingang über 800 Meter in 2:06,62 Minuten. Etwas länger war  die Strecke für Marco Sahm M45 und Christopher Nowak M35. Marco erreichte als Zweiter das Ziel in 9:51,65 Minuten und Christopher gewann in 9:38,67 Minuten. Eine gute Vorbereitung für anstehenden bayerischen und deutschen Meisterschaften. CS

Medaillenregen für die LG Bamberg

Foto: Claus Habermann

Nach den nordbayerischen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Fürth fanden nun an gleicher Stelle die bayerischen Hallenmeisterschaften der Männer/Frau und der U18 statt. Bei diesem ersten Saisonhöhepunkt gab es für Teilnehmer/innen der LG Bamberg eine goldene, zwei Silberne und zwei bronzene Medaillen.

Am ersten Tag der Veranstaltung demonstrierte Naomi Krebs in der U18 ihr außergewöhnliches Sprintvermögen. Über die 60 Meter lief sie im Vorlauf lockere 7,86 Sekunden. Im Endlauf legte sie noch zu und war mit ihren 7,77 Sekunden einzige Sprinterin dieser Altersklasse die unter der acht Sekundengrenze bleib. Damit wurde sie bayerische Sprintmeisterin. Für den nächsten Tag standen dann die 60 Meter Hürden für die DLV-Kaderathletin an. Um noch schnellere Zeiten laufen zu können, hat man von acht Schritten zur ersten Hürde auf sieben in diesem Winter reduziert. Mit 8,88 Sekunden lieferte Naomi im Vorlauf eine ordentliche Zeit ab, doch war Michelle Frank aus Aschheim drei Hundertstel schneller. Mit dem Anspruch im Endlauf schneller sein zu müssen, klappte es dann mit dem neuen Anlauf nicht und Naomi Krebs schied aus. Freudestrahlende Gesichter gab es jedoch bei den Kugelstoßerinnen. In einem kleinen aber starken Teilnehmerfeld wollte man die Chance auf eine Medaille nutzen. Kleine technischer Verbesserungen in den letzten Wochen zeigten Wirkung. In einer starken Serie lieferten die Lehramtsstudentinnen Simone Schramm und Christina Holzner ihre persönlich besten Hallenergebnisse ab. Mit 12,85 Meter wurde Simone Schramm die letztjährige Hallendritte; im neuen Jahr bayerische Vizemeisterin. Christina Holzer wuchtete ihre vier Kilo Kugel auf 11,67 Meter und wurde mit der Bronzemedaille belohnt. Zwei Medaillen in einer bayerischen Frauenkonkurrenz zu gewinnen gab es so in der Geschichte der LG Bamberg noch nicht. Eine weitere Bronzemedaille gab es für die letztjährige Hallenmeisterin der Frauen über 800 Meter, Sara Weichert. Trotz Trainingsrückstand lief sie ein flottes Rennen in 2:19,58 Minuten und hätte fast noch die Zweitplatzierte im Endspurt erreicht, die zwei Zehntel vor ihr ankam. Ein überschaubares Teilnehmerfeld gab es über 800 Meter in der männlichen U20. Die Chance nutzte hier Christian Camilo Fischer. Mit 2:08,49 kam er als Zweiter in Ziel und sichert sich die Silbermedaille. Knapp an der Medaille vorbei ging es für Eva Dorsch. Über die 400 Meter in der U18 lief sie 59,74 Sekunden in einem von mehreren schnellen Zeitläufen. Auf dem engen blauen 200 Meter Oval fehlten ihr am Ende nicht mal eine Zehntel auf Bronze. Einen weiteren vierten Platz gab es für Tim Frank. In der U18 lief er die 800 Meter in 2:08,78 Minuten und sammelte Erfahrung in einem starken Teilnehmerfeld. In den Endkampf der besten acht schaffte es auch Weike Markert. In der technisch anspruchsvollen Dreisprungkonkurrenz landete sie mit 9,65 Meter in der weiblichen U18 auf Platz sieben. Überrascht hat Leo Schramm mit seiner neuen persönlichen Bestzeit über 60 Meter bei den Männern. Im Vorlauf blieb für ihn die Uhr bei 7,25 Sekunden stehen und er kam in die Zeitendläufe der besten bayerischen Sprinter wo er Platz 12 belegte. CS

Nordbayerische Hallenmeisterschaften - sechsmal auf dem Podium

Foto: M. Weißhaupt

In der Leichtathletikhalle in Fürth starteten die Athleten/innen der U20/ U16 und M/W13 in die Saison 2019. Die LG Bamberg war dabei wieder einmal sehr erfolgreich.

Bei den jüngsten Schülerinnen in der W13 siegte Julia Barth in starken 2:31,32 Minuten auf 800 Meter und sicherte sich den nordbayerischen Titel. Ihre Schwester Anna Barth verpasste mit 2:35,58 Minuten, genau wie Theresa Andersch (2:37:51 Minuten) knapp das Podium. Bei den Jungen in der M13 ragte Fabius Schmitt mit zwei Medaillen heraus. Er siegte souverän über 60 Meter in 7,96 Sekunden und lag dabei deutlich vor der Konkurrenz. Im Weitsprung musste er eine Altersklasse höher starten und wurde mit 5,38 Metern Vizemeister der M14.

In der W14 holte Anna Betz die Bronzemedaille über 800 Meter (2:35,64 Minuten). Sie lief sehr konstant und musste in ihrem Rennen lange für das Tempo sorgen. Leonie Neundorfer belegte mit 1,35 Meter im Hochsprung den fünften Platz und sicherte sich mit einem technisch sauberen Lauf eine neue Bestleistung auf 60 Meter Hürden (11,43 Sekunden). Bei den gleichaltrigen Jungen sprintete Jakob Blank über die 60 Meter Hürden im Vorlauf ebenfalls zu einer neuen Bestmarke (10,19 Sekunden). Leider verletzte er sich im Finale und kam dennoch als sechster ins Ziel. Sein Trainingskamerad Nils Urbanik erreichte im Finallauf den siebten Platz (11,35 Sekunden). Johannes Wehnert erreichte beim 800 Meter Lauf einen achten Platz und lief nahe an seine Bestzeit heran.

Der Kugelstoßwettbewerb der W15 wurde von Julia Weber dominiert. Die letztjährige bayerische Speerwurfmeisterin lieferte eine konstante Stoßserie über 10 Meter mit der drei Kilo Kugel ab. Mit deutlichem Vorsprung und einer Weite von 10,45 Meter wurde sie nordbayerische Meisterin.

In der U20 waren zwei weitere Athleten für die LG Bamberg am Start. Christian Camilo Fischer musste sich über die 800 Meter lediglich dem starken Läufer aus Leutershausen geschlagen geben und holte die Silbermedaille in 2:07,48 Minuten. Jakob Löblein verpasste das Podium mit 1,78 Meter knapp und belegte den vierten Platz. MW

Krebs knackt Uralt-Rekord bei nordbayerischer Hallenmeisterschaft

Foto: C. Schramm

Mit den nordbayerischen Hallenmeisterschaften der Männer/Frauen und der Altersklasse U18 in Fürth starteten die Leichtathleten in die neue Saison. Wie schon im vergangenen Jahr waren die weiblichen Starterinnen der LG Bamberg besonders erfolgreich.

Ihrer Favoritenrolle im Kugelstoß der Frauenklasse wurde Simone Schramm gerecht. Die bayerische Vizemeisterin holte zum vierten Mal in Folge den nordbayerischen Titel. In einem großen Teilnehmerfeld zeigte sie mit ihrer Siegesweite von 12,71 Meter und über einem Meter Vorsprung auf die Zweitplatzierte Iris Coors aus Staffelstein, eine beachtliche Frühform. Ihre Mannschaftskollegin Christina Holzner musste sich leider, trotz einiger schöner Versuche mit der 4 Kilo Kugel, mit dem undankbaren vierten Platz (11,37 Meter) begnügen. Eine Silbermedaille über 800 Meter bei den Frauen gab es für die letztjährige bayerische Hallenmeisterin über diese Strecke, Sara Weichert. In einem von zwei Zeitendläufen blieb die Uhr für sie bei 2:22,13 Minuten stehen. Mit Anna-Lena Genz startete eine weitere Bambergerin über diese Strecke. Die bayerische Vizemeisterin über 400 Meter der U23 lief in einem von Positionskämpfen geprägten Lauf 2:33,16 Minuten und wurde in der Gesamtabrechnung Vierte. Ihrer Favoritenrolle wurde auch die DLV-Kaderathletin Naomi Krebs gerecht. In ihrer neuen Altersklasse der U18, startete sie als der ein Jahr jüngere Jahrgang, über die 60 Meter Hürden 8,71 Sekunden und verbesserte gleich den oberfränkischen Hallenrekord aus dem Jahr 1992. Damit steht die letztjährige deutsche Vizemeisterin der W15 über 100 Meter Hürden auch in Bayern ganz oben. Über die 60 Meter Sprintstrecke demonstrierte die Bamberger Gymnasiastin ebenfalls ihr außergewöhnliches Sprinttalent. Mit über drei Zehntel Vorsprung wurde sie nordbayerische Meisterin (7,71 Sekunden). Pech hatten sie und ihre Staffelkolleginnen Eva Dorsch, Elke Noell und Annika Lang über die 4x200 Meter. Deutlich in Führung liegend stolperte beim dritten Wechsel die übergebende Läuferin und das Holz fiel. In 1:52,70 Minuten wurde man dennoch Vierter. Einen weiteren vierten Platz holte Weike Markert im Dreisprung der U18 mit ausbaufähigen 9,35 Meter und Jana Kraus verpasste mit 10,03 Sekunden über die Hürdenstrecke nur knapp die Qualifikation für die bayerischen Meisterschaften.

Einzige Medaille für die männlichen Teilnehmer der LG Bamberg holte Tim Frank in der U18 über 1500 Meter. Er beendete seine Rennen in 4:43,95 Minuten und wurde Dritter. Seine Trainingskollegen Michael Weißhaupt und Christopher Nowak liefen die gleiche Strecke in der Männerkonkurrenz in 4:18,78 Minuten (Platz 6) bzw. 4:22,96 Minuten (Platz 8). Für den B-Endlauf über 60 Meter bei den Männern hat es für Leo Schramm gereicht. Mit 7,32 Sekunden zeigte er im Vorlauf sein verbessertes Sprintvermögen.

In den Endkampf schaffte es auch Lars Raffel. Im Kugelstoßwettbewerb der U18 wurde er mit 10,51 Metern Siebter. CS

Brenda Kebeya siegt in Aschau, Gersthofen und Kersbach

Zum Jahresausklang lieferte Brenda Kebeya einige hochwertige Ergebnisse ab.

Beim 10. Aschauer Vorsilvesterlauf über 5km lief Brenda 17:29 min und wurde damit Siegerin in der Frauenkonkurrenz. Einen weiteren Sieg holt sie sich beim 52. Internationaler LEW Silvesterlauf in Gersthofen. Über 9,7 km benötige sie 34:24 min. Auch beim Dreikönigslauf in Kersbach war sie schnellste Läuferin.

45. Silvesterlauf im Bamberger Hain

Foto: C. Schramm

Zum Jahresausklang fand der 45. Silvesterlauf-Jogginglauf der LG Bamberg im Luisenhain statt. Milde Temperaturen und eine fast trockene Strecke boten den zahlreichen Läufern und Läuferinnen aus der Welterbestadt und Umgebung ideale Voraussetzungen, um sich sportlich vom alten Jahr zu verabschieden.

Altstadtrat und Bamberger Sprintlegende Ewald Mehringer schickte pünktlich um 14 Uhr beim Regnitzwehr groß und klein auf die knapp drei Kilometer lange Hainrunde. Ohne offizielle Zeitnahme wurden dann eine, zwei, drei oder sechs Runden absolviert. Unter den Teilnehmern befanden sich neben lokalen Ausdauer-Profis wie Roland Wild und Mario Wernsdörfer, die zum Jahresabschluss noch mal Tempo machten, aber auch eine Vielzahl laufbegeisterte Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Teilnehmerstärkste Gruppen waren wieder einmal die Läufer und Läuferinnen vom SC Kemmern und der LG Veitenstein. Aber nicht nur der sportliche Aspekt steht beim Bamberger Silvesterlauf im Mittelpunkt. Er bietet auch eine willkommene Möglichkeit sich mit Freunden und Bekannten zu treffen und gemeinsam das alte Jahr ausklingen zu lassen. CS

Foto: C. Schramm

Die Vorstandschaft der LG Bamberg wünscht allen LG`lern, Freunden und Förderern frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Für die neue Saison allen Athleten und Athletinnen viel Erfolg und Gesundheit.