Leichtathletikgemeinschaft Bamberg - Freude an Bewegung!
Süddeutsche Meisterschaft: Silber und Bronze
Bei hochsommerlichen Temperaturen um 34 Grad wurden in Koblenz die Süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Männer, Frauen und U18 ausgetragen. In der Mittagshitze startete Katja Chernyi von der LG Bamberg im Hochsprung der Frauen. Sie stieg bei 1,66 Metern ein, musste in den folgenden Versuchen mehrfach ihren Anlauf korrigieren und übersprang schließlich im zweiten Nachsprung 1,74 Meter. Damit gewann sie Bronze und bestätigte erneut die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften in der kommenden Woche in Bochum. Den Titel holte Maryna Kovtunova vom TS Herzogenaurach mit 1,78 Metern. Auch die Sprinter kamen mit den sommerlichen Bedingungen gut zurecht. Julius Brückner (MU18) lief im Vorlauf über 100 Meter mit 11,28 Sekunden bei 0,7 Metern Gegenwind persönliche Bestzeit. Im Zwischenlauf steigerte er sich auf 11,19 Sekunden (+1,0 m/s Rückenwind). Damit verpasste er zwar knapp das Finale, verbesserte jedoch erneut seine Bestleistung und bestätigte ebenfalls die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Leo Schramm hatte sich eigentlich auf die 100 und 200 Meter der Männer konzentrieren wollen, war zugleich aber für die 4x400-Meter-Mixed-Staffel gemeldet. Im 100-Meter-Vorlauf zeigte er sein neues Sprintvermögen: Mit 10,75 Sekunden lief er bei 0,8 Metern Gegenwind persönliche Bestzeit und erzielte die drittschnellste Zeit aus sieben Vorläufen. Nach kurzer Überlegung verzichtete er zugunsten der Staffel auf den Zwischenlauf. Kurz darauf folgte ein Schreckmoment: Staffelmitglied Samuel Düsel war auf der Anreise aus München in Frankfurt gestrandet, weil sein Anschlusszug nach Koblenz ausfiel. Kurzerhand wurde entschieden, ihn mit dem Auto aus Montabaur abzuholen. Gerade noch rechtzeitig erreichten alle vier Staffelmitglieder den Callroom und zeigten anschließend ein starkes Rennen. Samuel Düsel bewies auf seiner Lieblingsstrecke große Steherqualitäten und wechselte zeitgleich mit dem führenden Läufer aus Mainz. Mittelstrecklerin Eva Jansohn lief die nächsten 400 Meter unter 60 Sekunden und übergab mit Rückstand an Leo Schramm, der die Lücke wieder schloss. Schlussläuferin Frieda Ulrich hatte es mit der starken Läuferin aus Mainz zu tun, sicherte aber mit deutlichem Vorsprung auf die LG Rheinfront (3:45,67 Minuten) den zweiten Platz in 3:39,78 Minuten. Der Lohn: die Silbermedaille für die Teammitglieder der LG Bamberg bei der Süddeutschen Meisterschaft und ein gemeinsames Bad in der Eistonne. Den Sieg holte der TSV Schott Mainz in 3:45,78 Minuten. Am nächsten Tag lief Eva Jansohn über 800 Meter 2:14,54 Minuten und belegte Platz neun. CS
Herbert Neubauer verstorben
Herbert Neubauer, oberfränkischer Rekordhalter mit der 4x100-Meter-Männerstaffel und ehemaliger 100-Meter-Rekordhalter in 10,59 Sekunden, ist verstorben. Der begnadete Sprinter, der relativ spät über eine Wette den Weg zur Leichtathletik fand, wurde 75 Jahre alt. Ende der 70er-Jahre lagen ihm mit einem Wettkampfgewicht von 68 Kilogramm besonders die kürzeren Strecken. 6,84 Sekunden und Platz 3 bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Männer, Platz 3 über 100 Meter in Bayern, der 3. Platz bei den Süddeutschen Meisterschaften in Ingelheim sowie der bayerische Meistertitel mit der 4x100-Meter-Staffel im Jahr 1977 waren Teil seiner Erfolgsbilanz. Nach seiner aktiven Zeit engagierte er sich als Abteilungsleiter beim TSG 05 Bamberg und stellte sich als versierter Kampfrichter zur Verfügung. Der TSG-Kraftraum war an den Wochenenden sein sportlicher Aktivraum – mit unendlich vielen Barren-Dips –; zudem half er bei vielen Sanierungsarbeiten, etwa bei der Polsterung der Bänke oder bei Estricharbeiten. Als ehemaliger Topsprinter hatte er auch immer ein offenes Ohr für Fragen im Sprintbereich, und junge Nachwuchsathleten führten mit ihm so manchen konstruktiven Plausch. CS
Emma Lindner pulverisiert oberfränkischen Rekord
Die Merck Laufgala in Pfungstadt bietet alljährlich ein hochkarätiges Meeting für die Mittelstrecke ein. Sowohl internationale als auch deutsche Topläufer/innen gehen hier regelmäßig an die
Startlinie, um neue Bestmarken aufzustellen.
Dementsprechend verwundert es auch nicht, dass beispielsweise Gesa Felicitas Krause dort über 1500 Meter startete. Die Bambergerin Emma Lindner (LGB) hatte die Ehre, durch ihre guten Vorleistungen in
diesen A-Lauf eingeteilt zu werden. Beflügelt von der tollen Atmosphäre und ein gleichmäßiges Rennen ohne viele Positionskämpfe, konnte Emma im Mittelfeld einen runden Lauf gestalten. Auf
den beiden letzten Runden machte sie sogar noch einige Plätze gut und landete in dem hochrangigen Feld auf Platz sechs. Für ihren Mut, ein hohes Tempo mitzugehen, wurde sie im Anschluss mit einer
phänomenalen neuen Bestzeit von 4:13,45 Minuten belohnt. Damit pulverisierte sie gleichzeitig den oberfränkischen Rekord - den ihre Schwester Jule mit 4:16,52 Minuten erst wenige Wochen zuvor neu
aufgestellt hatte! Zusätzlich blieb die Bambergerin klar unter der NK1 Norm des Deutschen Leichtathletikverbands, die bei 4:16 Minuten liegt. Bei den Deutschen Meisterschaften in Bochum möchte
sie nun gegebenenfalls sogar die Perspektivkadernorm von 4:12 Minuten in Angriff nehmen.
Vereinskollegin Eva Jansohn trat bei dem gleichen Meeting ebenfalls über 1500 Meter in einem anderen Lauf an. Mit 4:37,55 Minuten war sie aber nicht zufrieden. Am Ende resümierte Eva, dass sie
durch das Ende ihres Studiums und den beruflich bedingten Umzug nach Kaiserslautern, das Training unter diesen Bedingungen unterschätzt habe. Nun versucht sie die Saison als Übergang zu nutzen und
positiv in die weiteren Rennen zu gehen. Eventuell gelingt ihr Ende Juni noch ein guter Abschluss über 800 Meter.
Am selben Tag lief Jule Lindner in Eugene/Oregon noch das Finale über 3000 Meter Hindernis bei den nationalen Collegemeisterschaften. In einem Feld, das eher einem Weltmeisterschaftsaufgebot
glich, versuchte Jule zunächst am Ende der Führungsgruppe mitzulaufen. Aber ab dem zweiten Kilometer musste die Studentin etwas abreißen lassen. Dennoch konnte sie in 4:47,96 Minuten den siebten
Platz bei dieser nationalen Ausscheidung sichern. Damit blieb Jule in jedem Hindernisrennen der Saison unter ihrer bisherigen Bestzeit und konnte auch den alten Hausrekord der Virginia Tech jedes Mal
unterbieten. Mit ihrem siebten Platz erhielt die Bambergerin die Auszeichnung "First Team All American ".
Die ehrgeizige Läuferin war im Anschluss zwar mit der Position, aber nicht unbedingt mit der Zeit zufrieden. "Es war sehr heiß und dadurch heute einfach viel anstrengender als noch bei den Rennen
zuvor, als ich schneller gelaufen bin, ohne alles zu geben. Das ärgert mich etwas!" Schließlich ist Jule zwei Tage vorher noch im Vorlauf mit 9:44,43 Minuten (oberfränkischer Rekord) eine
deutlich schnellere Bestzeit gelaufen.
Falls sich bei der Deutschen Meisterschaft, welche nur einen Finallauf umfasst, noch ein schnelles Hindernisrennen ergibt, möchte sich Jule auf jeden Fall noch einmal eine neue Bestzeit erzielen. Helena Weiß
Roland Wild oberfränkischer Halbmarathonmeister
Beim 10. Mainauenlauf in Bayreuth wurden die oberfränkischen Halbmarathonmeisterschaften ausgetragen. Die Strecke führte viermal durch das hügelige Parkgelände. Den Gesamttitel der Männer sowie den Sieg in der M55 sicherte sich Roland Wild von der LG Bamberg in 1:23,34 Stunden. In der M45 gewann Matthias Flade (DJK LC Vorra) in 1:26,22 Stunden. Seine Vereinskollegin Gabi Bastina holte den Titel in der W55 in 1:56,17 Stunden. Ebenfalls erfolgreich war Manuela Glöckner vom SC Kemmern, die die Frauenklasse und die W50 in 1:38,48 Stunden gewann. Über 10 km gewann im CEP-Mainauenlauf Brendah Kebeya von der LG Bamberg die Frauenwertung in starken 35:53 Minuten. CS
Starke Sprintleistungen in Regensburg
Im Regensburger Universitätsstadion trafen bei der Sparkassen-Gala nahezu die gesamte deutsche Sprintelite und internationale Athletinnen und Athleten aufeinander – und es wurden starke Leistungen geboten. Bei idealen Bedingungen verbesserte Owen Ansah (Hamburger SV) seinen deutschen 100-Meter-Rekord auf 9,98 Sekunden. Bei den Frauen gewann Tatjana Pinto (Cologne Athletics) in 11,09 Sekunden. Auch die LG Bamberg war mit mehreren Athletinnen und Athleten vertreten. Leo Schramm lief über 100 Meter 10,86 Sekunden; kleinere technische Unstimmigkeiten im zweiten Streckenabschnitt kosteten dabei eine noch schnellere Zeit. Über 200 Meter zeigte er anschließend ein stärkeres Rennen: Dank einer klugen Renneinteilung stoppte die Uhr bei 21,53 Sekunden (0,1 Meter Rückenwind). Damit erfüllte er die B-Norm für die Deutschen Meisterschaften der Männer. Über 110 Meter Hürden testete Andrej Curcic (MU18) erneut seine Technik. Mit 14,96 Sekunden erfüllte auch er erneut die Qualifikationsleistung für die nationalen Meisterschaften. Katja Chernyi nutzte den Wettkampf ebenfalls als Formtest auf dem Weg zu den Deutschen Meisterschaften. Mit ihr stand Christiane Krifka, österreichische Staatsmeisterin im Hochsprung, am Start. Nach einem spannenden Wettbewerb teilten sich beide mit 1,74 Metern den ersten Platz. Für Chernyi bedeutete dies erneut die Bestätigung der Qualifikationsleistung für die Deutschen Meisterschaften der U23. An 1,77 Metern scheiterten beide nur knapp. Weitere Ergebnisse: Samuel Düsel 100 Meter 11,33 Sekunden, 400 Meter 50,89 Sekunden; Felix Schörner 200 Meter 22,89 Sekunden; Nils Urbanik 400 Meter 52,72 Sekunden; Eva Jansohn 800 Meter 2:16,32 Minuten; Sara Weichert 800 Meter 2:20,59 Minuten; Theresa Andersch 800 Meter 2:21,11 Minuten; Helene Krome (WU20) 3000 Meter 11:15,63 Minuten. CS 7.6.26
Lindner-Zwillinge mit starken Auftritten in Karlsruhe und den USA
Karlsruhe lockt mit seiner Langen Laufnacht Jahr für Jahr hochkarätige Lauftalente zu einem international stark besetzten Meeting. Mit dabei war auch Emma Lindner von der LG Bamberg, die mit dem Ziel einer neuen Bestzeit über 1.500 Meter an den Start ging.
Im zweitschnellsten Lauf des Tages hielt sich die Bambergerin von Beginn an in der Spitzengruppe hinter der Tempomacherin auf. Das dicht gedrängte Feld verlangte den Athletinnen jedoch permanente Aufmerksamkeit ab. Auch Emma Lindner geriet mehrfach aus dem Rhythmus, als sich die Positionen innerhalb der Gruppe verschoben. Kurz vor Beginn der Schlussrunde kam es dann zu einer unglücklichen Szene: Die Pacemakerin verließ die Bahn nicht wie üblich nach außen, sondern lief nach innen auf das Rasenfeld und übersah dabei die direkt hinter ihr laufende Bambergerin. Emma Lindner musste kurz abbremsen, konnte einen Sturz jedoch gerade noch vermeiden. Anschließend fand sie sich auf Rang zwei wieder.
Auf den letzten 200 Metern versuchte die Studentin noch einmal, sich besser zu positionieren. Dafür musste sie in der Kurve allerdings den längeren Weg über Bahn zwei in Kauf nehmen. Auf den letzten 50 Metern schwanden schließlich die Kräfte, sodass noch zwei Konkurrentinnen knapp vorbeiziehen konnten. Dennoch wurde ihr mutiger Rennverlauf belohnt: Mit 4:17,07 Minuten verbesserte Emma Lindner ihre persönliche Bestzeit deutlich. Bei einem etwas günstigeren Rennverlauf möchte sie diese Marke in den kommenden Wochen weiter steigern.
Ihre Vereinskollegin Eva Jansohn absolvierte in Karlsruhe ihren ersten 800-Meter-Lauf der Saison. Mit ihrer Endzeit von 2:14,21 Minuten zeigte sie sich jedoch nicht ganz zufrieden. Da sich ihre Beine bereits beim Aufwärmen nicht optimal angefühlt hatten, hofft sie, ihre Zeit bereits am kommenden Wochenende bei der Sparkassen-Gala in Regensburg deutlich zu verbessern.
Währenddessen kämpfte Jule Lindner am selben Tag in Lexington im US-Bundesstaat Kentucky um die Qualifikation für die nationale Collegemeisterschaft der USA. Nur die wenigsten Athletinnen und Athleten schaffen dieses Ziel bereits im ersten Studienjahr. Jule Lindner ließ jedoch von Beginn an keine Zweifel an ihrem Vorhaben aufkommen.
Für die direkte Qualifikation war ein Platz unter den ersten drei Läuferinnen des Vorlaufs erforderlich. Die Taktik sah daher vor, die als stärker eingeschätzte Angelina Napoleon zunächst ziehen zu lassen und sich selbst mit hohem Tempo auf Rang zwei abzusetzen. Genau diese Vorgabe setzte die junge Athletin konsequent um. Bereits nach dem ersten Kilometer lief sie ein weitgehend einsames Rennen auf dem zweiten Platz. In starken 9:46,95 Minuten überquerte sie schließlich als Zweite die Ziellinie und sicherte sich souverän das Ticket für die nationale Collegemeisterschaft.
Dort wartet nun hochkarätige Konkurrenz auf die Bambergerin. Mit Spannung darf erwartet werden, zu welcher persönlichen Bestzeit sie dort fähig sein wird. Anschließend wird auch Jule Lindner ihre Koffer packen und für die Deutschen Meisterschaften nach Deutschland reisen. Gemeinsam mit ihrer Schwester Emma wird sie dann im roten Trikot der LG Bamberg in Bochum an der Startlinie stehen. Helena Weiß
5 Qualifikationen für deutsche Meisterschaften in Regensburg errungen
Beim inklusiven Rolf-Watter-Sportfest in Regensburg fanden die Bamberger Leichtathleten beste Bedingungen vor: hochsommerliche Temperaturen, dazu nur wenig Wind. Das Ziel war, Qualifikationsnormen für die Deutschen Meisterschaften zu erfüllen und Punkte für das World Ranking zu sammeln.
Den Auftakt machte Andrej Curcic (LG Bamberg) in der MU18 über 110 Meter Hürden. Es war sein erster Start über diese Distanz – und gleich ein erfolgreicher: Mit 15,07 Sekunden blieb er direkt unter der Qualifikationsnorm von 15,20 Sekunden für die Deutschen Meisterschaften. Eine Stunde später bestätigte er seine Form und steigerte sich bei zweiten Rennen auf 14,91 Sekunden.
Parallel dazu stand der Hochsprung der Frauen auf dem Programm. Katja Chernyi stieg bei 1,62 Meter ein und überquerte alle Höhen bis 1,72 Meter im ersten Versuch. Für 1,72 Meter benötigte sie zwar einen Nachsprung, sicherte sich damit aber die Qualifikation für die Deutschen U23-Meisterschaften. An der B-Norm für die Deutschen Frauenmeisterschaften über 1,76 Meter scheiterte sie nur knapp. Sowohl Curcic als auch Chernyi gewannen ihre Wettbewerbe.
Spannend wurde es in den Staffelrennen. Die weibliche U18-Staffel über 4x100 Meter hatte die Qualifikation wenige Tage zuvor mit 50,04 Sekunden knapp verpasst. In Regensburg gelang nun eine deutliche Verbesserung: Lara Meixner, Frieda Ulrich, Thalia Raab und Charlotte Krause liefen 49,39 Sekunden – die schnellste jemals in Bamberg erzielte WU18-Zeit über diese Strecke – und gewannen ihre Altersklasse. Auch die Männerstaffel war siegreich: Julius Brückner, Leo Schramm, Samuel Düsel und Felix Schörner kamen nach 42,42 Sekunden ins Ziel und verpassten die B-Norm für die Deutschen Meisterschaften nur um zwei Hundertstel. Einen weiteren Staffelsieg holte die WU16 in 52,63 Sekunden. Ida Lotte Assmann, Stella Urban, Greta Marie Stolte und Eva Polzer überzeugten dabei mit flüssigen Wechseln bei ihrem Staffeldebüt.
Anschließend standen die Einzelrennen über 100 und 200 Meter an. In der MU18 unterstrich Julius Brückner seine DM-Form: Mit 11,29 Sekunden über 100 Meter und 22,58 Sekunden über 200 Meter erfüllte er die Qualifikationsnormen für die nationalen Meisterschaften und verbesserte dabei seine persönlichen Bestzeiten deutlich. Leo Schramm traf in beiden Läufen auf den bayerischen Rekordhalter Yannik Wolf aus München, der 10,15 Sekunden über 100 Meter lief und sich für die Europameisterschaften qualifizierte. Schramm belegte in 10,87 Sekunden Rang zwei. Über 200 Meter kam der Bamberger Student erneut hinter Wolf (20,61 Sekunden) nach 21,68 Sekunden ins Ziel und verpasste die B-Norm für die Deutschen Meisterschaften der Männer nur um drei Hundertstel. Über 400 Meter verbesserte Frieda Ulrich (WU18) in 61,49 Sekunden ihre Bestzeit und die Mittelstrecklerinnen Theresa Andersch (Frauen) und Christina Betz (WU20) lieferten 2:22,85 Minuten bzw. 2:24,26 Minuten ab.
Weitere Ergebnisse: 100 Meter WU20 Hanna Faatz 13,49 Sekunden, WU18 Thalia Raab 12,67 Sekunden, Lara Meixner 13, 49 Sekunden, W15 Stella Urban 13,71 Sekunden, W14 Eva Polzer 13,54 Sekunden, Ida Lotte Aßmann 13,79 Sekunden. CS
Deutsche Hochschulmeisterschaft: Leo Schramm zweimal Bronze
In Duisburg fanden zum dritten Mal in Folge die deutschen Hochschulmeisterschaften in der Leichtathletik statt. Temperaturen um 10 Grad, Wind, Regen und zeitweise Hagelschauer wechselten sich mit sonnigen Momenten beim Kräftevergleich der 60 gemeldeten Universitäten ab. Über 100 Meter und 200 Meter der Männer trat Leo Schramm (Universität Bamberg) an. Seinen 100-Meter-Vorlauf gewann er bei kühlem Regen und 2,4 Meter Gegenwind in 11,04 Sekunden. Im Endlauf packte er sein Sprintpotential aus und gewann in 10,89 Sekunden die Bronzemedaille. Gold ging an Kiani Mustaqeem von der Uni Duisburg-Essen in 10,75 Sekunden. Über die 200 Meter waren Zeitendläufe ausgeschrieben. Auf Grund seiner guten Meldeleistung wurde er in den schnellsten Lauf gesetzt. Am Start in das Stadionoval zeigte er eine gelungene Beschleunigungsphase und Ausgangs der Kurve lag Leo Schramm noch leicht in Führung, doch leider konnte er sein hohes Tempo nicht durchhalten. In 21,95 Sekunden kam er als Dritter ins Ziel, was in der Gesamtabrechnung aller Zeitendläufe Platz drei bedeutete. Damit hatte er in Duisburg seine zweite Bronzemedaille gewonnen und freute sich nach mehreren Endlaufteilnahmen bei Hochschulmeisterschaften in den letzten Jahren über seine ersten Einzelmedaillen bei einer nationalen Meisterschaft. Trainingskollege Max Schaffrath (Universität Bamberg) qualifizierte sich in 11,79 Sekunden für den 100 Meter B-Endlauf genau wie Leni Knoblach (Universität Bamberg) die bei Hagelschauer 13,82 Sekunden (B-Endlauf 13,70 Sekunden) lief. Für beide war es das erste Mal, dass sie ein B-Finale bei einer deutschen Hochschulmeisterschaft erreicht haben. CS
39. Internationales Ludwig-Jall-Sportfest
Beim 39. Internationalen Ludwig-Jall-Sportfest in München gab es trotz wechselnder Wetterverhältnisse ansprechende Leistungen für Athleten aus Bamberg. Simone Schramm (LG Bamberg) startete in zwei Wurfwettbewerben. Im Diskuswettbewerb schlug ihr 1 Kilo schwerer Hochleistungsdiskus trotz Wind und Regen bei 40,25 Meter auf. Damit gewann sie zum ersten Mal bei einem internationalen Wettbewerb. Im Kugelstoßwettkampf mit der komplexen Drehstoßtechnik lieferte sie Saisonbestleistung mit 12,45 Meter und Platz 4 ab. Samuel Düsel testete seine Sprintqualitäten: 11,58 Sekunden über die 100 Meter und 51,33 Sekunden auf dem 400 Meter Stadionoval nahm er mit nach Hause. Ebenfalls über die 400 Meter testete Para-Leistungssportler Maximilian Ley (Böhnlein Sports Bamberg) seine Sprintausdauer. Eigentlich auf den Mittelstrecken zu Hause arbeitet er gerade an seiner Grundschnelligkeit. Er kam in 69,21 Sekunden in Ziel. CS
Laufteam der LG Bamberg startete auf verschiedenen Strecken und Straßenläufen in die Sommersaison
Andreas Güßregen, Ryan Crisp und Brendah Kebeya feierten erste Erfolge bei Straßenläufen. Die beiden Männer starteten mit einer Überdistanz, dem Obermain Halbmarathon, in diesen Wettkampfabschnitt. Mit 1:16,08 Minuten konnte Ryan Crisp in der M35 den 1. Platz belegen und wurde im Gesamteinlauf Sechster. Bei seinem Halbmarathondebüt erzielte sein Trainingspartner Andreas mit 1:16,49 Minuten den 3. Platz in der MU30 und wurde im Gesamteinlauf Achter. Kurz darauf drehten die beiden den Spieß um, beim Neuhauser Straßenlauf konnte Andreas Güßregen über 10 Kilometer mit 34:32 Minuten den 2. Platz im Gesamteinlauf belegen, Ryan wurde mit 35:14 Minuten 4. In ihren Altersklassen lagen beide auf Platz 1 und 2.
Während Ryan Crisp in Schweinfurt beim Main City Run nochmal über 10 Kilometer startete und sich mit 34:36 Minuten (2. Gesamteinlauf, 1. AK) deutlich verbesserte, nutzte Andreas Güßregen den Regensburger Trachtenlauf als Unterdistanz und neuartiges Laufexperiment. Mit guter Geschwindigkeit - gelaufen in kompletter Tracht – konnte er nicht nur sein Ziel eines hochwertigen Tempotrainings erreichen, sondern auch den Gesamtsieg, der ihn seinem zweiten Ziel, einer neuen Tracht, durch den Gewinngutschein auch ein erhebliches Stück näher brachte.
Auch Brendah Kebeya stieg nach der Geburt ihres zweiten Kindes wieder mit den Straßenläufen ein. In Neuhaus konnte sie mit 36:18 Minuten mit großem Abstand den Lauf gewinnen. Beim Bamberger Unilauf möchte sie natürlich wieder um den Sieg und eine Zeit unter 36 Minuten mitlaufen!
In den weiteren Wochen können wir uns sicher auf tolle Ergebnisse der genannten Bamberger Läufer/innen und weiterer Trainingspartner/innen freuen. Beim Unilauf am 28.06. wird die LG Bamberg mit ihren roten Trikots sowohl bei den Kinderläufen als auch beim Hauptlauf stark vertreten sein. Helena Weiß
Qualifikationen für bayerische Meisterschaften abgehakt
Bei ihrem Sieg in Konz im Saar-Mosel Stadion holte sich Eva Jansohn (Frauen) die Qualifikation für die Landesmeisterschaften über 1500 Meter in 4:39,86 Sekunden. Beim Bayerntop Leichtathletik-Meeting in Germering hinderte der unangenehme Gegenwind von bis zu 1,7 Meter Thalia Raab (WU18) und Charlotte Krause (WU18) nicht ihre Fahrkarten für die Landesmeisterschaften einzufahren. Raab die letztjährige bayerische Vizemeisterin der W15 lief die 100 Meter in 12,82 Sekunden und Kause zeigte mit 12,74 Sekunden (100 Meter) und 26,36 Sekunden (200 Meter) neue persönliche Bestleistungen. Im Dreisprung hakte Maren Schütz (WU18) mit 9,51 Meter die Qualifikation ab. Etwas Pech hatte Katja Chernyi (Frauen) im Hochsprung. Sie scheiterte knapp an den 1,72 Meter, der Qualifikation für die deutschen U23 Meisterschaften und kehrte mit 1,70 Meter nach Bamberg zurück. Simone Schramm (Frauen) nahm den Wettkampf als Trainingseinheit an. 11,43 Meter im Kugelstoß und 40,44 im Diskuswurf ihre Leistungsüberprüfung und Marlon Lehner MU20 verpasste mit 1,74 Meter im Hochsprung die Bayernqualifikation knapp.
Oberfränkische Meisterinnen über die 4x100 Meter wurde die WU18 Staffel der LG Bamberg in Katzwang. In der Besetzung Valentina Brückner, Frieda Ulrich, Thalia Raab und Charlotte Krause verpasste das Quartett bei seinem Sieg nur knapp die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften in 50,04 Sekunden. Zu starker Wind von 2,1 Meter verhinderte die Anerkennung der 100 Meter Leistungen von Thalia Raab (12,59 Sekunden), Frieda Ulrich (13,01 Sekunden) und Valentina Brückner (13,37 Sekunden). Stella Urban (W15) siegte über die 100 Meter in 13,73 Sekunden im Rahmenwettbewerb. In Kitzingen holte sich Christina Betz (WU20) ihre Qualifikationsleistung für die bayerischen Meisterschaften über 400 Meter Hürden bei ihrem Sieg in 1:09,11 Sekunden und in Veitsbronn gewannen Suki Goldhofer (W10) LG Bamberg in 2:55,68 Sekunden sowie Emma Schott (W11) SC Memmelsdorf in 2:45,92 Minuten ihre 800 Meter Rennen. CS
Oberfränkische Blockmeisterschaften und Sportfeste
Bei den oberfränkischen Blockwettkämpfen in Hof gab es Gold für Antonia Hillebrand (W12) im Block Wurf und Ida Lotte Aßmann (W14) im Block Sprint/Sprung. Mit 2086 Punkten hat sie auch die B-Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaften geschafft. Silber holte sich Eva Polzer (W14) im Block Wurf, auch sie schafft mit 1923 Punkten die B-Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaften. Die 100 Meter lief sie an diesem Wettkampftag in 13,55 Sekunden und hat damit die A-Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaften erreicht. Bronze erreichten Nico Lahner (M15) im Block Sprint/Sprung, genau wie Aleksa Curcic (M15) Block Lauf sowie Anna Vandenbogaerde (W12) Sprint/Sprung und Mathilda Dürrbeck (W12) Block Wurf. Weitere Qualifikationen für bayerische Meisterschaften lieferten Lara Meixner (WU18) über 100 Meter mit 13,47 Sekunden sowie Verena Di Luciano, die bayerische W30 Sprintmeisterin des vergangenen Jahres in 13,43 Sekunden in Zirndorf ab. Das Gleiche erreichten in Eschenbach auch Thalia Raab (WU18) im Weitsprung mit 5,03 Meter und Valentina Brückner (WU18) über 100 Meter in 13,43 Sekunden. Ebenfalls für die Bayerischen Meisterschaften kann Nils Urbanik (Männer) planen, er holte sich seine Qualifikation über 400 Meter Hürden in Donauwörth in 59,73 Sekunden. Bei den deutschen Hochschulmeisterschaften lief er für die Uni Erlagen auf Platz 8 in 60,29 Sekunden. CS
Jule Lindner - neuer oberfränkischer Rekord über 3000 Meter Hindernis - 9:46.08 Minuten
Die in den USA studierenden Lindner Zwillinge liefen bei diversen Collegewettkämpfen nah an ihre Bestzeiten heran oder stellten bereits neue Bestleitungen auf. Während Emma Lindner nach der Hallensaison durch ein Problem am Bein etwas ausgebremst wurde, konnte Jule Lindner durchgehend das Training aufrechterhalten. Dennoch zeigte Emma einen sehr guten Einstieg in die Bahnsaison und lief in Lynchburg (VA/USA) mit 4:19,63 Minuten über 1500m ganz nah an ihre Bestzeit heran. Da sie kurz zuvor noch als Pacemakerin eine Trainingskameradin über 800 Meter unterstützte, war ihr Schlussspurt leider etwas schwächer ausgefallen als gewohnt, sonst hätte die Litzendorferin bestimmt bereits hier eine neue Bestzeit aufstellen können. Ihre Schwester Jule verbesserte ohne eine solche Vorbelastung im gleichen Rennen mit 4:16,52 Minuten ihre bisherige Bestleistung deutlich. Noch wesentlich beeindruckender war aber ihr erster Lauf über 3000 Meter Hindernis in Charlottesville (VA/USA). Hierbei konnte sie ohne ernsthafte Konkurrenz quasi im Alleingang ihre herausragende Technik nutzen und mit 9:46,08 Minuten eine phänomenale neue Bestzeit aufstellen. Eine Zeit um oder unter 9:40 Minuten und somit auch ein neuer Bayerischer Rekord (aktuell Julia Hiller, 9:42,72 Minuten) scheint für diese Saison nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
Für den weiteren Saisonverlauf haben die Zwillinge nun einen unterschiedlichen Weg eingeschlagen. Während Jule Lindner weiterhin an den nachfolgenden Runden der Collegemeisterschaften teilnimmt (Regionals, Nationals), ist Emma Lindner bereits nach Deutschland geflogen, um sich hier im Bamberger Fuchsparkstadion perfekt auf die Deutschen Meisterschaften vorzubereiten. Für ihren ersten Leistungstest in Karlsruhe wünschen wir ihr viel Erfolg. Spätestens Anfang Juli werden dann die beiden Lauftalente bei den Deutschen Meisterschaften in Bochum wieder gemeinsam für die LG Bamberg an der Startlinie stehen! Helena Weiß
Marco Sahm, Tobias Teuscher, Roland Wild deutsche Berglaufmeister M50/60
Nachdem die Masters der LG Bamberg wegen hartnäckiger Verletzung seit eineinhalb Jahren nicht gemeinsam antreten konnten, starteten die drei bei der Deutschen Berglaufmeisterschaft in Breitungen/Thüringen. Auf 13 Kilometern mussten 750 Höhenmeter bis zum Turm des Pleßberg überwunden werden. Eine Besonderheit der Strecke ist die sogenannte „Hirschwand“ mit bis zu 40% Steigung und 1 Kilometer Länge. Oben angekommen, geht es auf einem Waldweg steil bergab, um anschließend die „Hirschwand“ ein zweites Mal zu bezwingen. Als Gesamtschnellster und deutscher Meister der Männer erreichte Tobias Ulbrich (LG Region Landshut) nach 50:37min. das Ziel. Hanna Gröber (LAV Stadtwerke Tübingen/57:37min.) holte den Titel bei den Frauen. Von der LG Bamberg gelang Marco Sahm (M50) ein perfektes Rennen. Mit der Zeit von 1:02:35 Std. gewann er die lang verdiente Bronzemedaille. Marcos zweite Einzelmedaille in der Leichtathletik überhaupt. Eine zuverlässig gute Leistung lieferte Tobias Teuscher in 1:05:47 Std. als 4. der M55. Roland Wild (1:06:11Std/6.M55) kam sieben Sekunden hinter dem schnellsten Altersklassenläufer des SSC Hanau Rodenbach, der stärksten Konkurrenz um den Mannschaftstitel, ins Ziel. In dem Moment konnten die drei Masters der LG Bamberg schon fast sicher sein, die Goldmedaille als Deutscher Meister in der Mannschaftswertung M50-M60 gewonnen zu haben. RLA
Bayerische Langstaffelmeisterschaft - 6 Medaillen
In Rödental fanden bei angenehmen Temperaturen die hervorragend organisierten Bayerischen Langstaffel-Meisterschaften in der Leichtathletik statt. Als vor über 50 Jahren drei Bamberger Leichtathletikabteilungen sich zusammenschlossen, war eines ihrer Hauptargumente, starke Staffeln aufstellen zu können. Die Gründungsväter der LG Bamberg hätten sich durch die Ausbeute bei dieser Landesmeisterschaft in ihrer Entscheidung bestätigt gefühlt. Zwar gab es diesmal keine Goldmedaille zu vermelden, da einige Leistungsträgerinnen in den USA trainieren, aber von den acht Staffeln aus Bamberg, die am Start waren, konnten sechs Edelmetall erringen.
Zu Beginn der Veranstaltung stand die 4x400 Meter mixed Staffel der Männer/Frauen an. Samuel Düsel lief die erste Stadionrunde zügig und übergab an dritter Stelle liegend an Theresa Andersch. Die Mittelstrecklerin gab alles und reichte den Staffelstab an Leo Schramm weiter. Er näherte sich zwar dem Führungsduo aus Forchheim und Gräfelfing an, doch konnte nicht überholen. Schlussläuferin Frieda Ulrich lief eine starke Schlussrunde und finnischte in 3:42,74 Sekunden. Damit wurde das Quartett aus Bamberg hinter Forchheim (3:39,97) und Gräfelfing (3:40,17) Bronzemedaillengewinner und qualifizierte sich für die Deutschen Meisterschaften in Celle. Gleich dreimal Silber gab es für die 4x400 Meter Staffeln aus Bamberg. Den Anfang machten die Damen mit Startläuferin Frieda Ulrich zweieinhalb Stunden nach ihrem Lauf in der Mixed-Staffel. An zweiter Stelle liegend übergab sie an Katja Chernyi der Süddeutsche Vizemeisterin im Hochsprung der Frauen. Dies spricht für den Teamgeist in der LG Bamberg und einer breiten konditionellen Basis einer der besten deutschen Hochspringerinnen. Mittelstrecklerin Sara Weichert, die extra aus München anreiste, baute den zweiten Platz aus und Christina Betz, die schon einen 800 Meter Staffellauf in den Beinen hatte, lief sicher die Silbermedaille in der Frauenklasse in 4:12.95 Minuten vor dem LAZ Würzburg nach Hause. Teamgeist brachte auch die 4x400 Meter Männerstaffel ein. Startläufer war der letztjährige bayerische 80 Meter Hürdenmeister in der M15 Andrej Curcic, der zum ersten Mal in seiner Karriere das Stadionoval durchlief. An Platz vier liegend übergab er auf Julius Brückner der ebenfalls sein Debüt auf der Strecke ablieferte. Seine Spezialstrecke sind eigentlich die 100 Meter, doch teilte er sein Rennen intelligent ein und überholte die vor ihm laufenden Teams der StG Neustadt/Bayreuth und der LG Donau-Ries. Samuel Düsel baute den Vorsprung aus und Leo Schramm konnte in lockeren 49 Sekunden die Silbermedaille für sein Team ins Ziel in 3:29,62 Minuten bringen. Ebenfalls Silber errangen Nils Urbanik, Linus Fischer-Dederra, Johnathan Wager und Andreas Güßregen mit der 4x400 Meter der MU23. Im übersichtlichen Teilnehmerfeld galt es den zweiten Platz aus dem letzten Jahr in 3:43,50 Minuten abzusichern. Erneut fuhren sie mit Silber nach Hause. Zwei weitere Silbermedaillen gab es für die hoch motivierten Mittelstrecklerinnen. Noch völlig außer Atem von ihrem 400 Meter mixed Start lief Therea Andersch die 3x800 Meter Staffel der Frauen an und reihte sich in der Spitzengruppe der Starterinnen ein. Marie Hauer sicherte den zweiten Platz ab und Sara Weichert brachte eine weitere Silbermedaille in 7:19,03 Minuten hinter der Mannschaft der LG Stadtwerke München nach Bamberg. Zum Abschluss der Veranstaltung stand noch die 3x1000 Meter Staffel der MU23 an. Erneut starteten Nils Urbanik, Jonathan Wagner sowie Andreas Güßregen. In 9:11,48 Minuten holten sie sich eine weitere Vizemeisterschaft. Die positive Bilanz für die LG Bamberg rundeten zwei vierte Plätze ab. Die 4x400 Meter Staffeln der WU20 liefen in der Besetzung Linda Klaumünzer, Margarete Hampe, Matilda Obando und Marie Hauer 4:35,67 Minuten und die 3x800 Meter Staffel der WU20 mit Linda Klaumünzer, Christina Betz und Margarete Hampe in 7:48,30 Minuten.
Im Rahmenwettbewerb der Veranstaltung siegte Valentin Wunder über 800 Meter in der M10 in 2:43,30 Minuten. CS
Neue Vorstandschaft im Förderverein Leichtathletik e.V. Bamberg
Die Mitgliederversammlung des Fördervereins Leichtathletik Bamberg fand in der Spezerei Gundelsheim statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Neuwahlen des Vorstands. Nachdem Klaus Schliewa nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stand, war ein Wechsel im Vorstand erforderlich.
Die reibungslos ablaufenden Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzende: Dr. Birgit Löffler-Röder
2. Vorsitzende: Eva Winkler
Schatzmeister: Katja Rohatsch
Zu Kassenrevisoren wurden Beate Scheller-Hegenwald und Heinz-Georg Bloß berufen.
Nach den Neuwahlen dankte Gerhard Weiß Klaus Schliewa für seinen Einsatz und hob hervor, dass durch dessen Engagement der Förderverein gut für kommende Aufgaben gerüstet ist. CS
DM Halle Masters - Gold und Silber für Birgit Löffler-Röder
„Verbinde das Notwendige mit dem Nützlichen“, hatte sich Bambergs erfolgreichste Leichtathletik-Seniorin Dr. Birgit Löffler-Röder gedacht, mit der Fahrt nach Düsseldorf einem Ärzte-Kongress mit den zeitgleich ausgeschriebenen Deutschen Hallen-Meisterschaften zu bewältigen: Schließlich ging es um die Titelverteidigung. Die Beine krampften beim Dreisprung und gestatteten der Athletin der Klasse W60 mit 9,05 m zwar den Titelgewinn, aber nicht das zweistellige Ergebnis vorm Komma. Das Drama wiederholte sich im 60 Meter-Hürdensprint: der Körper blockierte und ließ nur den Gewinn der Vizemeisterschaft (11,23 Sekunden) zu.
Als zweiter Vertreter der LG Bamberg trat Roland Benedikt in der Klasse M65 im Sprint über die volle Hallen-Runde, gleich 200 m an und schloss als Siebter in 30,15 Sekunden ab. SCM
Medaillen bei bayerischer Crosslaufmeisterschaft
Zum ersten Mal fanden die Bayerischen Crossmeisterschaften in Regensburg am Donaupark statt. Die Strecke führte zunächst entlang des Westbadweihers und dann einen Hügel mit einer langen Steigung
hinauf. Hier mussten, je nach Streckenlänge, mehrere Runden mit ständigem Auf und Ab absolviert werden.
Die LG Bamberg war im Frauenfeld über 3600 Meter mit den Juniorinnen Theresa Andersch, Marie Hauer und Christina Betz vertreten. Mit ihren Jahrgängen von 2006-2008 gehörten sie zu den jüngsten
Läuferinnen im Feld und verkauften sich dennoch hervorragend. Theresa und Marie hielten immer Anschluss zu den Podestplätzen. Am Ende reichte es jedoch nur für Platz vier (14:40 Minuten, Marie Hauer)
und fünf (14:48 Minuten, Theresa Andersch) in der Einzelwertung. Die noch deutlich jüngere Sprinterin Christina Betz nahm die für sie sehr lange Strecke im Dienste der Mannschaftswertung auf sich und
konnte mit 15:29 Minuten auf Platz 10 trotzdem erfolgreich abschneiden. In der Mannschaftswertung der Juniorinnen bedeutete diese Teamleistung Platz 1 bei der Bayerischen Meisterschaft. Darüber
hinaus wurden die Bambergerinnen für ihre tolle Leistung ein weiteres Mal belohnt, denn ihre Einzelergebnisse waren so gut, dass es auch noch im stark besetzten Frauenfeld für den 3. Platz in der
Mannschaftswertung reichte.
Ihr Teamkollege Andreas Güßregen ging wenig später im Männerfeld - ebenfalls noch als Junior- auf die gleiche Strecke. Mit einer wahnsinnig starken Laufleistung arbeitete sich der Student auf der
zweiten Runde immer weiter nach vorne. Am Ende reichten sein Schlussspurt und die Zeit von 12:15 Minuten noch zu dem dritten Platz in der Einzelwertung der Junioren. Somit konnten alle
Teilnehmer/innen der LG Bamberg mit mindestens einer Medaille zufrieden die diesjährige Crosssaison abschließen.
Auch die Läuferinnen des SC Kemmern überzeugten im Feld der Seniorinnen. Elina Gradel schloss mit einem furiosen Rennen die 4,8 km lange Distanz in 20:15 Minuten ab und gewann in der W 45 den
bayerischen Meistertitel gewinnen. Ihre Vereinskollegin Carmen Schlichting-Förtsch erlief mit 22:54 Minuten zusätzlich den 8. Platz und konnte sich – wie schon so oft – weit vorne platzieren.
Ebenfalls auf das Podest stürmte Manuela Glöckner in der W50, die sich mit tollen 22:14 Minuten auf dem hügeligen Parcours den 2. Platz in der Bayerischen Meisterschaft sicherte!
Die Region Bamberg war somit in den verschiedenen Altersklassen stark vertreten und konnte sich durch die LG Bamberg und den SC Kemmern mit allen Teilnehmern/innen weit vorne präsentieren! Helena
Weiß
Jule Lindner weiter auf Rekordjagd
Seit Mitte August studieren und trainieren Jule und Emma Lindner von der LG Bamberg - an der Virginia Tech in den USA. Bis auf einen kurzen Heimatbesuch zur Weihnachtszeit und ein DLV
Trainingslager in Portugal drehen sie somit unter top Bedingungen (Leichtathletikhalle, Fitnessstudio, Physio...) ihre Runden mit ihrer neuen internationalen Trainingsgruppe. Bereits erste Crossläufe
zeigten eine positive weitere Leistungsentwicklung. Erste messbare und vergleichbare Erfolge feierten sie nun zu Beginn der Hallensaison in den USA.
In den Einzelrennen gingen die Zwillinge beide zunächst in der eigenen Halle in Blacksburg über 800 Meter an den Start. Mit 2:11,37 Minuten (Jule) und 2:11,95 Minuten (Emma) erzielten sie neue
persönliche Hallenbestleistungen. Emma Lindner legte dann in Winston-Salem beim Asics Sound Invite Meeting auf der in den USA üblichen Strecke, der Meile, nochmal deutlich nach. Mit einer fabelhaften
Zeit von 4:41,96 Minuten hakte sie nach Ausstieg der einzigen ernsthaften Konkurrentin letztendlich im Alleingang die ACC (Atlantic Coast Conferece) Norm für die Conference Meisterschaften ab.
Ihrer Schwester Jule gelang dies sowohl auf der Meile (4:41,56 Minuten) als auch eine Woche später über 3000 Meter. Mit 9:13,03 Minuten schaffte sie nicht nur die ACC Norm, sondern verbesserte
gleichzeitig ihren eigenen oberfränkischen Rekord in der Frauenklasse. Diese tollen Einstiege in die Bahnsaison zeigen, dass ihr Training aktuell von Erfolg gekrönt wird. Bei der ACC Meisterschaft
hoffen beide Schwestern auf gute Platzierungen und legen eventuell - je nach Möglichkeit bei einem Meisterschaftsrennen – noch einmal eine Schippe drauf! Helena Weiß
Katja Chernyi süddeutsche Vizemeisterin im Hochsprung der Frauen
In einer der größten Leichtathletikhallen in Deutschland, dem Olympiastützpunkt Frankfurt, fanden die süddeutschen Hallenmeisterschaften statt. Von der LG Bamberg hatten sich drei Athleten/innen qualifiziert.
Mit der viertbesten Meldeleistung im zwölfköpfigen Teilnehmerfeld trat Katja Chernyi im stark besetzten Hochsprungwettbewerb der Frauen an. Bei der Höhe von 1,65 Meter stieg die diesjährige bayerische Hallenmeisterin in den Wettkampf ein und übersprang sie problemlos. Für die 1,70 Meter benötigte sie einen Nachsprung, meisterte die nächste Höhe von 1,75 Meter dann wieder im ersten Versuch. Hierbei zeigte sie, dass sie auch größere Höhen überspringen kann. Als nächste Sprunghöhe standen die 1,78 Meter an, die sie jeweils knapp gerissen hat. Mit ihren 1,75 Meter hat sie erneut die B-Qualifikation für die deutschen Hallenmeisterschaften erfüllt und wurde Süddeutsche Vizemeisterin vor Jara Ellinger aus Stuttgart, die 1,83 meisterte.
Simone Schramm startete im Kugelstoßwettbewerb der Frauen. Eine kurze Verunsicherung erlitt sie, als der Kampfrichter ihre 300 Euro teure Hochleistungskugel nicht zum Wettkampf zuließ. Eine andere Kugel hatte eine kleine Delle auf der 4 Kilo schweren Eisenkugel verursacht. Damit war ihre Kugel nicht mehr wettkampftauglich und sie musste mit einer fremden Kugel den Wettkampf bestreiten. Dennoch wuchtete sie mit ihrer neuen Drehstoßtechnik das ungewohnte Wurfgerät auf 12,64 Meter und wurde damit sechste.
Über die 200 Meter-Hallenrunde startete Leo Schramm bei den Männern. In seinem Vorlauf kam er aber mehrmals aus dem Rhythmus, da die überhöhte Außenlaufbahn an mehreren Stellen nicht gleichmäßig verläuft und kleinere Wellen aufweist. Mit seiner Laufzeit von 22,44 Sekunden hätte er zwar die Finalläufe erreicht, verzichtete jedoch. CS
Drei Medaillen bei bayerischer Hallenmeisterschaft mit Winterwurf
Alljährlich trifft sich die bayerische Leichtathletik-Elite im Münchner Olympiapark zu ihren Hallenmeisterschaften mit Winterwurf. Bei der Zweitagesveranstaltung in der Lindehalle und dem Außenbereich ging es in den Altersklassen der Männer/Frauen und dem Nachwuchs um die Landestitel. Aus Bamberger Sicht war die Medaillenausbeute zwar nicht so umfangreich wie in den letzten Jahren, doch auf hohem Niveau.
Im Hochsprung der Frauen startete Katja Chernyi (LG Bamberg). Mit zwölf Teilnehmerinnen war der Wettbewerb stark besetzt und die Favoritin Maryna Kovtunova vom TS Herzogenaurach hatte mit 1,85 Meter gemeldet. Als Katja Chernyi bei 1,63 Meter in den Wettbewerb einstieg hatte sich das Teilnehmerfeld schon auf vier Athletinnen reduziert. Bis zur Höhe von 1,72 Meter übersprang sie alle Höhen sicher im ersten Versuch, während Kovtunova bei 1,66 Meter einstieg und bei 1,72 Meter einen Fehlversuch verzeichnete. Beide bewältigten die 1,75 Meter im ersten Nachsprung. Bei der nächsten Höhe (1,78 Meter) scheiterten beide knapp. So konnte sich Katja Chernyi über ihre erste Landesmeisterschaft und die Goldmedaille freuen, Silber ging an Kovtunova. Mit den übersprungenen 1,75 Metern erfüllten die Athletinnen die B-Qualifikation für die deutschen Hallenmeisterschaften.
Zwei Medaillen brachte Simone Schramm nach Hause zurück. Am ersten Tag stand das Kugelstoßen der Frauen auf dem Programm. Hier merkte man, dass noch nicht alle Bewegungsabläufe der Drehstoßtechnik voll umgesetzt werden konnten. Ihre vier Kilo schwere Eisenkugel landete bei 12,19 Meter. Damit gewann sie die Bronzemedaille. Besser lief es dann am Vormittag des zweiten Tags. Auf der Diskus-Wurfanlage unterhalb des Olympiastadions schleuderte sie trotz frostiger Temperaturen ihr 1 Kilo schweres Wurfgerät auf 39,22 Meter. Damit versilberte sie ihre Weite und wurde bayerische Vizemeisterin in der Frauenklasse. Ein deutlich weiterer Wurf schlug knapp außerhalb des Sektors im Schnee auf. Kurz danach nahm sie noch am Speerwurfwettbewerb teil. Ihr 600 Gramm schwerer Speer landete bei 38,38 Meter und Platz vier.
Leo Schramm startete über 60 Meter der Männer. Nach Vorlauf (7,06 Sekunden) und Zwischenlauf (7,04 Sekunden) qualifizierte er sich für das Finale. Leider musste er sich auf Grund muskulärer Probleme abmelden.
Besser erging es da Charlotte Krause (WU18). Nach dem Vorlauf über 60 Meter in 8,09 Sekunden verpasste sie um zwei Hundertstel den A-Endlauf äußerst knapp. Den B-Endlauf gewann sie in 8,02 Sekunden, damit wäre sie im A-Finale siebte geworden. Am folgenden Wettkampftag startete sie über die 200 Meter. Auf dem anspruchsvollen Hallen-Oval zeigte sie eine läuferisch starke Leistung und verbesserte ihre persönliche Bestzeit um fast eine Sekunde. Mit 25,77 Sekunden landete sie auf Platz vier.
Um eine Sekunde verbesserte Frieda Ullrich (WU18) über 400 Meter ihre Bestzeit. Mit 62,16 Sekunden wurde sie sechste auf der kräftezehrenden Strecke.
Auch Christina Betz (WU20) lieferte bei diesen Hallenmeisterschaften eine neue persönliche Bestzeit ab. Im 800 Meter-Finale kam sie in 2:26,11 Minuten ins Ziel und wurde mit Platz Fünf belohnt. CS
Nordbayerische Meisterschaft: Katja Chernyi 1,77 Meter im Hochsprung
Auch am dritten Wettkampftag der nordbayerischen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Fürth wurde ein neuer Teilnehmerrekord erzielt. Aus Sicht der Bamberger Athletinnen konnten dabei zwei herausragende Ergebnisse verzeichnet werden.
Katja Chernyi (LG Bamberg) startete erstmals in der Frauenklasse im Hochsprung und zeigte eine beeindruckende Leistung. Sie begann den Wettkampf mit der Einstiegshöhe von 1,61 Meter und meisterte sowohl 1,64 als auch 1,67 Meter jeweils im ersten Versuch. Bei der Höhe von 1,70 Meter benötigte sie drei Versuche, wobei hier deutlich wurde, dass die technischen Abläufe noch nicht optimal abgestimmt sind – insbesondere, da ein kontinuierliches Techniktraining im Bamberger Winter nicht möglich ist.
Die Latte bei 1,73 Meter überquerte Chernyi wieder souverän und die 1,77 Meter meisterte sie im dritten Versuch. An der nächsten Höhe von 1,80 Meter scheiterte sie nur knapp. Mit ihrer Leistung sicherte sie sich den Titel der nordbayerischen Meisterin in der Frauenklasse und erfüllte gleichzeitig die B-Qualifikation für die deutschen Hallenmeisterschaften der Frauen im Februar. Wie hoch diese Leistung einzuschätzen ist, zeigt auch ihr sechster Platz in der aktuellen deutschen Frauenbestenliste.
Für einen weiteren Bamberger Erfolg sorgte Simone Schramm im Kugelstoßen der Frauen. Sie erreichte mit einer Weite von 12,28 Meter den ersten Platz und brachte damit die zweite Goldmedaille nach Bamberg. Während einer ihrer Versuche kam es allerdings zu einem Schreckmoment: Ihre vier Kilogramm schwere Kugel schlug zwischen den Füßen eines Kampfrichters auf, der daraufhin umstürzte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt und alle Beteiligten waren erleichtert.
Da Simone Schramm die anspruchsvolle Drehstoßtechnik anwendet, kann es vorkommen, dass ein Stoß unerwartet weit fliegt oder an einer ungewöhnlichen Stelle innerhalb des Sektors landet. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dieser Versuch deutlich weiter als ihre Siegesweite gewesen wäre, allerdings konnte die Weite aufgrund der beschriebenen Umstände nicht gemessen werden.
Bis zum letzten Durchgang lag Trainingskollegin Christina Holzner im Kugelstoßwettbewerb auf Rang drei mit 10,61 Meter. Leider wurde sie im letzten Versuch noch abgefangen und landete auf Rang vier. CS
Nordbayerische Hallenmeisterschaften - Erfolgreich in die neue Saison gestartet
Mit dem Auftakt der nordbayerischen Hallenmeisterschaften in Fürth begann für die Leichtathletinnen und Leichtathleten aus Ober-, Mittel- und Unterfranken sowie der Oberpfalz die neue Wettkampfaison. Die zweitägige Veranstaltung verzeichnete einen neuen Teilnehmerrekord. Den Anfang machten die Altersklassen der Männer/Frauen sowie der MW U20/U18.
Im 200-Meter-Zeitendlauf der Männer sicherte sich Leo Schramm (LG Bamberg) mit einer Zeit von 22,47 Sekunden und einem Vorsprung von nur einer Hundertstelsekunde auf Niklas Wiethoff (LAC Quelle Fürth) den nordbayerischen Meistertitel. Über die 60 Meter zeigte Schramm ebenfalls eine starke Leistung und belegte in 7,15 Sekunden Rang drei. Auch der weibliche Nachwuchs der LG Bamberg überzeugte mit beachtlichen Resultaten: Charlotte Krause (WU18) gewann zwei Medaillen, wurde über 60 Meter in 8,09 Sekunden Vizemeisterin und erkämpfte sich über 200 Meter in 26,64 Sekunden Bronze – dies bedeutete zudem die zehntschnellste Zeit ihrer Altersklasse in der ewigen Bamberger Bestenliste. Frieda Ullrich erreichte im 60-Meter-Rennen mit 8,23 Sekunden Platz vier und sicherte sich über 200 Meter Platz sechs in 26,23 Sekunden. Über die 400 Meter lief sie in 63,53 Sekunden auf den fünften Rang.
Ungewöhnlich lange (zwei Stunden) dauerte der Dreisprungwettbewerb an dem Tag, da man alle anwesenden Altersklassen gemeinsam starten lies. Dies störte jedoch Maren Schütz (WU18) nicht in ihrem ersten Wettkampf in dieser Disziplin. Sie holte mit 9,31 Metern die Silbermedaille für den Bamberger Nachwuchs. Im taktisch geprägten Lauf über 800 Meter der weiblichen U20 sicherte sich Christina Betz in 2:30,24 Minuten ebenfalls Silber.
Am zweiten Tag traten die jüngeren Altersklassen an. Leonard Thomann erzielte in der M12 mit einer Zeit von 2:42,97 Minuten seinen ersten nordbayerischen Titel über 800 Meter. Lediglich drei Jugendliche waren in Bamberg bislang schneller als er. In der teilnehmerstarken W14 belegte Ida Lotte Aßmann über 60 Meter in schönen 8,51 Sekunden den dritten Platz, während Eva Polzer mit 8,60 Sekunden Rang fünf erreichte. Über 800 Meter liefen Adrian Schröter (M14, 2:33,70 Minuten) auf Platz sieben und Nathanael Aiglstorfer (M13, 2:51,53 Minuten) auf Platz acht. CS