Leichtathletikgemeinschaft Bamberg - Freude an Bewegung!

Oberfränkische Meisterschaften Männer/Frauen und M/W U20, U18, 15, 14 am Samstag 25.6. und Sonntag 26.6.2022 im Stadion

Foto: C. Schramm

Oberfränkische Meisterschaften Männer/Frauen und M/W U20, U18, 15, 14 am Samstag 25.6. und Sonntag 26.6.2022 in Bamberg

 

Ausschreibung, Zeitplan und Anmeldung

 

 

 

Bamberger Frauenkugelstoßrekord erneut verbessert

Foto: C. Weber

Im niederbayerischen Pocking fand ein gut besuchter Werfertag statt. Von der LG Bamberg nahm Simone Schramm im Kugelstoß- und Diskuswettbewerb teil. Seit Wochen konnte die Mehrkämpferin kontinuierlich ihre Wettkampfleistungen steigern. In einer tollen Serie verbesserte sie erneut die Bamberger Bestleistung im Kugelstoßen mit der 4 Kilo Kugel. 13,52 m im ersten Versuch, 13,60 m im zweiten Versuch und ein weiterer bei 13,17 m lassen sie momentan auf Platz eins in der bayerischen Bestenliste der Frauen stehen. Damit schaffte sie ebenso den Sprung in die aktuelle deutsche Bestenliste (Platz 26). Auch im Diskuswurf verbesserte sie ihre bisherige Bestleistung. Mit 40,29 m übertraf sie die begehrte 40-Meter-Marke. CS

Gala in Regensburg - neuer oberfränkischer Rekord über 110m Hürden U18

Bild: M. Weißhaupt

Die auf zwei Wettkampftage aufgeteilte Regensburger Gala lockte zahlreiche Sportler aus ganz Deutschland in die Oberpfalz. Am Freitag bestritten Jule Lindner und Theresa Andersch das 1500m Rennen. Die beiden Bambergerinnen liefen im B-Lauf in der Spitzengruppe mit und Jule Lindner wechselte sich bei der Führungsarbeit mit der Regensburgerin Loretta Flöte ab. Auf den letzten 200 Metern zog die Regensburgerin nochmal kräftig an und gewann das Rennen in 4:38,99 Minuten. Auf der Zielgeraden wurde Jule Lindner schließlich von Theresa Andersch überspurtet, welche mit 4:41,67 Minuten eine starke neue Bestzeit aufstellte und sich Rang 2 in der Altersklasse U18 sicherte. Kurz vor dem Ziel stürzte Jule durch eine koordinative Unachtsamkeit. Sie überlief mit 4:46,33 Minuten als Drittplatzierte der U18 die Ziellinie.

Am Samstag stellte sich der U 18 Athlet Jakob Blank über die 110m Hürden namhafter Konkurrenz. In seinem Lauf waren die schnellsten Hürdenläufer Deutschlands am Start. Im Vorlauf konnte Jakob trotz eines schwächeren Starts die Ziellinie nach 14,37 sec. überqueren und sicherte sich damit nicht nur eine neue Bestleistung, sondern auch den oberfränkischen Rekord. Im Endlauf wollte Jakob nochmal seine Bestleistung angreifen und startete auch deutlich besser. Leider blieb er an der vorletzten Hürde mit dem Nachziehbein hängen und kam so aus dem Tritt, dass er die Zeit nicht mehr angreifen konnte.

Am Abend startete Emma Lindner im schnellsten Zeitlauf über 800 Meter. Die Bambergerin versuchte möglichst mit der Spitzengruppe zu laufen, diese wurde aber enorm schnell von Adeline Haisch aus Karlsruhe mit einer 400m Durchgangszeit von 1:02,46 Minuten angelaufen. Am Ende gewann Mainka Phyllis (Mainz) in 2:09,46 Minuten. Emma zeigte ein gutes Stehvermögen und kam mit einer neuen Bestzeit von 2:13,40 Minuten ins Ziel. Sie dominierte damit ihre Altersklasse der U18 deutlich.

Des Weiteren zeigte Johannes Wehnert seine aufsteigende Form und lief ein sehr gutes Rennen über 800m. Zunächst hielt er sich gut in der Mitte des Feldes und hielt jederzeit den Anschluss an die Spitze. Johannes lief das Rennen kontrolliert und relativ gleichmäßig. Nach 600m arbeitete sich der U18- Athlet im Schlussspurt nach vorne und sicherte sich mit 2:06,71 sec. ebenfalls eine neue Bestleistung. Ello/HW

Kinderleichtathletik Teamwettkampf in Forchheim

Foto: G. Leibbrand

Endlich, nach zweijähriger Pause wurde wieder eine Kreismeisterschaft für die Kinderleichtathletik ausgetragen. Gastgebender Verein war dieses Mal die LG Forchheim.

Mit je einem Team in der U 8 und der U10 ging der SV Waizendorf am Donnerstagnachmittag auf der Forchheimer Sportinsel an den Start.

Die Kinder aus der Trainingsgruppe von Madlen, (Jahrgang 2015 und 2016) Anna, Elisa, Felina, Katharina, Mia und Miron und die Trainingsgruppe von Gaby und Leo mit Antonia, Ben, Elian, Emma, Hannah, Julia, Leonard E., Levin, Mathilda und Nora (Jahrgang 2013 und 2014) konnten ihren Start kaum erwarten.

Und dann war es soweit, das Einlaufen und die Gymnastik vor Beginn der Wettkämpfe wurden von allen teilnehmenden Mannschaften gemeinsam ausgeführt. Anschließend konnten die Teams in vier Disziplinen Punkte sammeln. Auf der Bahn übersprinteten die Kinder kleine Hürden um dann möglichst schnell das Staffelholz weiter zu geben. Beim Zonen-Weitsprung mussten die Kinder drei Minuten lang in Staffelform in die Grube springen um möglichst viele Punkte zu ergattern. In 2 Versuchen probierte jedes Kind seinen Schleifchenball bzw. seinen Heuler möglichst weit zu werfen. Die 4. Disziplin war ein gemeinsamer Stadioncross quer über den Sportplatz. Einige Bananenkisten waren zu überspringen und ein paar Hürden zu durchklettern.

Der Parcours wurde von unseren Teams mit vollem Einsatz hervorragend bewältigt.

Danach wurde es nochmal spannend - die Siegerehrung! -  Beide Teams wurden in ihrer Altersgruppe mit der Silbermedaille für ihre Leistungen geehrt! Eine kleine Erfrischung – ein leckeres Eis - gabs noch oben drauf!

So verließen wir alle, glückliche Kinder, zufriedene Trainer und stolze Eltern die Sportinsel!

Danke Forchheim, wir hatten einen sehr schönen Kinderleichtathletik Wettkampf! G.L.

3x800m Staffel der WU20 deutsche Vizemeisterinnen

Foto: T. Koch

In Mainz fanden erstmals die Deutschen Langstaffelmeisterschaften des Deutschen Leichtathletikverband in neuem Format statt. Die LG Bamberg war bei diesen Meisterschaften mit einer Staffel der weiblichen Jugend vertreten. Die Mittelstrecken-Läuferinnen Theresa Andersch, Jule und Emma Lindner stellten sich dieser Herausforderung. Alle drei Läuferinnen gehören eigentlich noch der Altersklasse weibliche Jugend WU18 an, mussten aber aufgrund der Ausschreibung in der weibliche Jugend Altersklasse WU20 hochstarten. Als deutlich jüngste Staffel im Feld der Teilnehmerinnen haben sich die drei sehr gut verkauft. Im Wettbewerb gegen Staffeln mit deutlich älteren Teilnehmerinnen holten sie sich die Deutsche Vizemeisterschaft in der Altersklasse WU20. Sie erreichten das Ziel in einer Zeit von 6:51,05 Minuten und damit die schnellste Zeit die jemals von einer Bamberger Frauenstaffel erzielt wurde. Das bedeutet auch Rang 1 in der Deutschen Bestenliste in ihrer eigentlichen Altersklasse WU18. Aufgrund ihres jungen Alters können sie noch weitere drei Jahre versuchen diesen Meistertitel nach Bamberg zu holen. TK

Bamberger Athleten mischen in München vorne mit

Foto: Claus Habermann

Im Münchner Datenstadion fand bei kühlem Wetter das 35. Internationale Ludwig-Jall-Sportfest statt. Die Athleten/innen der LG Bamberg mussten die dabei starker Konkurrenz zu stellen.

Jakob Blank eröffnete den Wettkampf über die 110m Hürden und konnte seine Bestzeit um vier Zehntel auf 14.39 sec. steigern. Mit der Leistung egalisierte er nicht nur den oberfränkischen Rekord, sondern schob sich auch in der Deutschen Bestenliste wieder in die Top 5. Der Start gelang Jakob diesmal deutlich besser und so konnte er seine gute Technik nutzen, um den Lauf deutlich vor der Konkurrenz zu gewinnen. Nach langer Wartezeit lief er abends noch die 200 m und konnte auch hier in einer Zeit von 23,49 sec. vor seinem Teamkollegen Paul Ernst (23,93 sec.) knapp gewinnen.

Kilian Dirauf nutzte die schnelle Bahn in München um zum ersten Mal 100m zu sprinten. Die Uhr blieb für ihn nach soliden 13,60 sec. stehen.

Über die längere Distanz von 800m lief Johannes Wehnert ein gutes Rennen und belohnte sich mit einer neuen Bestzeit von 2.07:54 min und dem Sieg in der U 18. Johannes teilte sich die Kraft am besten ein und konnte auf den letzten 200m die Konkurrenz abschütteln.

In der Aktiven-Klasse waren noch drei Athleten der LG Bamberg am Start. Sara Weichert und Florian Weigl gingen über die 400m Stadionrunde in die Startblöcke. Sara erreichte die Ziellinie in 59,75 sec. und blieb damit unter der 60 sec. Marke. Florian Weigl kam in 62,32 sec. ins Ziel.

Simone Schramm freute sich sichtlich über ihre neue persönliche Bestleistung im Kugelstoß der Frauen. Im vierten Versuch flog ihre 4 Kilo Kugel auf 13,29 m. In dem stark besetzen Wettbewerb ergab dies in der Endabrechnung Platz drei. Mit ihrer Weite konnte sie zum ersten Mal die mehrmalige bayerische Frauenmeisterin Sabrina Zeug (13,03 m) oder die ehemalige österreichische Meisterin Christina Scheffauer (13,10 m) in einem Wettbewerb hinter sich lassen.

Christina Betz startete am gleichen Tag in Herzogenaurach bei der mittelfränkischen Meisterschaft über die 80m Hürden und die 100m. Bei den 100m konnte sie im Vorlauf ihre Bestzeit auf 14,52 sec. steigern. Den Endlauf durfte sie leider nicht mehr laufen, da sie außer Wertung startete. Über die 80m Hürden schrammte sie knapp an der 14 sec. Marke vorbei und kam in 15.04 sec. ins Ziel. MW

Neuer Bamberger Frauenkugelstoßrekord

Foto: C. Schramm

Viele Kilometer müssen zur Zeit Bamberger Athletinnen auf sich nehmen um an Wettkämpfen teilzunehmen.

Diesmal waren die unterfränkischen Meisterschaften in Hösbach das Ziel. Simone Schramm startete im Kugelstoß und lieferte die beste Kugelstoßserie ihrer Karriere ab. Zweimal schlug die 4 Kilo Kugel jenseits der 13 Meter auf. Mit 13,15 Meter siegte sie außer Konkurrenz im Wettbewerb und verbesserte ihre persönliche Bestleistung um einen Zentimeter. Gleichzeitig ist diese Weite neuer Bamberger Kugelstoßrekord. Im anschließenden Diskuswettbewerb schleuderte sie den 1 Kilo Diskus auf 37,00 Meter. Auch diese Weite wurde an diesen Tag nicht übertroffen. Lilli Pfattheicher gönnte sich zwischen zwei Abiturterminen einen Hochsprungwettbewerb. Mit 1,57 Meter lieferte sie einen soliden Einstieg in die Saison ab. CS

Karlsruher Laufnacht

Foto: Stefan Dietze

In Karlsruhe fand die 6. Lange Laufnacht statt. Zu fortgeschrittener Stunde startete Friedrich Biniok über die 5000 Meter. In einem stark besetzten Rennen verfehlte er nur knapp die 15 Minutengrenze. In seinem Rennen musste er zum Teil selbst das Tempo machen, konnte nach überstandener Coronaerkrankung aber noch nicht alle Kraftreserven abrufen. Am Ende blieb für Ihn die Zeit bei 15:01,32 Minuten stehen. FB

 

Erneut starker Auftritt der Bamberger Leichtathletinnen

Foto: Claus Habermann

Ein Top Meeting in Germering lockte mehrere Bamberger Leichtathletinnen in die Gemeinde nahe München.

Jule Lindner und Theresa Andersch nutzen diese Gelegenheit um zum ersten Mal in dieser Saison über 2000m Hindernis zu starten. Dieser Wettkampf wurde lediglich in der AK U20 angeboten, weshalb die Bambergerinnen in diese Altersklasse hochstarteten. Trotz heißer Temperaturen setzten sich Jule und Theresa bereits nach den ersten 400m deutlich vom restlichen Feld ab. Jule brillierte dank ihrer guten Hindernistechnik und glänzte mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg in 7:13,03 Minuten. Ihre Teamkollegin  lief ebenfalls ein gleichmäßiges Rennen und konnte zunächst den Anschluss halten. Zwei Stürze nach dem Wassergraben sorgten für einen kleinen Rückstand, dennoch überquerte sie als Zweitplatzierte mit 7:28,83 Minuten die Ziellinie. Beide Läuferinnen unterboten in diesem Lauf die Norm für die deutschen Meisterschaften deutlich.

Wenig später startete Emma Lindner über 400 Meter. Mit sehr starker Konkurrenz aus allen Altersklassen, erwischte die Bambergerin den schnellsten Lauf und lief die ersten 200m extrem zügig an. Durch ihren starken Endspurt machte sie auf den letzten 100m noch mehrere Plätze gut und gewann mit ihrer Zeit von 58,19 Sekunden ihre Altersklasse (U18) deutlich. Zusätzlich lief sie noch die Norm für die Deutschen Meisterschaften in Ulm, welche sie bereits auch schon in vorherigen Läufen der Saison über die 800 Meter erfüllt hat.

In der Frauenklasse testete Werferin Simone Schramm erneut ihre aktuelle Wettkampfform. Jeweils auf Platz drei landete sie im Kugelstoß (12,70m) sowie im Diskuswurf (37,58m). Vor ihr waren in den stark besetzten Wettbewerben nur die bayerische Meisterin Sabrina Zeug (44,42m) bzw Evi Weber (39,07m) im Diskuswurf oder die mehrfache österreichische Meisterin Christina Scheffauer (13,19 m) bzw. Sabrina Zeug (13,06m) im Kugelstoß. Helena Weiß /CS

Erfolgreicher Start in Regensburg

Foto: Claus Habermann

Am Wochenende versammelten sich die Top Athleten aus Bayern in Regensburg beim Rolf Watter Sportfest.

Der Wettkampf wurde mit den 110m Hürden der U 18 eröffnet und bot gleich aus Bamberger Sicht ein Highlight. Jakob Blank (U18) konnte in seinem ersten Saisonrennen über die Hürden in 14,76 sec. gleich die Norm für die deutschen Meisterschaften erfüllen und ist derzeit auf Rang 4 der deutschen Bestenliste.  Bei einem besseren Start wäre sogar noch eine deutlichere Verbesserung der Zeit möglich gewesen. Kurz darauf lief Jakob noch die 100m und lief nahe an seine Bestzeit in 11.57 sec. heran. Hier fehlte nach dem erfolgreichen die nötige Spannung.  Sein Teamkollege Adrian Weinbrecht (U20) ging ebenfalls über die 100m an den Start und erreichte in 13,18 sec. das Ziel. Johannes Wehnert (U18) versuchte sich erstmals auf den 1500m und lief ein couragiertes Rennen in 4:30:86. Dies ist gleichbedeutend mit der Qualifikation für die bayerischen Meisterschaften. Michael Weißhaupt sorgte in diesem Rennen für das passende Tempo und kam in 4:29:86 ins Ziel. Maximilian Ley kam in dem Rennen in 5.21:51 min. ins Ziel Ebenfalls über die 1500m gingen Jule Lindner und Theresa Andersch ins Rennen. Die beiden Teamkolleginnen liefen gemeinsam ein ungefährdetes Rennen an der Spitze und machten den Sieg unter sich aus. Im Ziel siegte Jule Lindner in 4:45:03 knapp vor Theresa Andersch in 4:46:08. Für Theresa war diese Leistung eine neue Bestleistung. Die 800m Spezialistin Emma Lindner musste sich an diesem Tag lediglich ihrer Konkurrentin aus Regensburg geschlagen geben und lief nach 2:15:90 über die Ziellinie. Bei den Frauen eröffnete die 800m Läuferin Sara Weichert ihre Saison über die ungewohnten 200m. Im Ziel blieb die Zeit bei 28.09 sec. stehen. Für Sara war es ein erster kleiner Leistungstest.

Der Tag wurde mit den 400m Läufen von Paul Ernst und Linus Fischer – Dederra beendet. Paul Ernst (U18) konnte auf der Stadionrunde durch die gute Konkurrenz eine neue Bestleistung laufen. Paul blieb knapp über den 52 sec. und kam in 53.09 sec. ins Ziel. Linus Fischer – Dederra startete leider zu früh und wurde disqualifiziert. MW

Oberfränkische Blockwettkampfmeisterschaften in Hof

Bild: I. Dörfler

Zu den ersten Oberfränkischen Meisterschaften  der  Saison kamen die Leichtathleten der Altersklassen U 12 bis U 16 in Hof zu den anspruchsvollen Dreikampf und Blockmehrkampf-meisterschaften zusammen.  Trotz der Trainingsdefizite wegen Corona, die in diesem Jahr fast alle Vereine hatten, zeigten die jungen Sportler doch angemessene Leistungen bei den Vielseitigkeits-Wettbewerben.

Der von der LG Hof gut organisierte Wettkampf hätte vor allem bei den Blockmehrkämpfen der  U16 und U14 durchaus mehr Teilnehmer verdient. Die jungen Sportler der LGB gewannen 6x den Titel, 4x Platz 2 und 2x Platz 3.

Jan Leipold und Lorenz Schuhmann starteten bei den 15-jährigen Jungs. Jan holte sich den Titel im Sprint/Sprung mit 2266 Punkten, wobei vor allem seine Leistung im Hochsprung mit 1,52m hervorzuheben ist.  Lorenz trat im Block Lauf an und überraschte bei seinem ersten 100m Start mit einer Zeit von 12,96 sec.  Er gewann hier ebenso den Titel mit 2050 Punkten.  

Marlon Lehner wurde dritter im Block Sprint/Sprung der M14 mit 2079 Punkten. Auch bei ihm gefiel vor allem die Leistung im Hochsprung mit 1,48m.

Bei den Mädchen der W15 holte sich Christina Betz den Titel im Block Lauf mit 2079 Punkten.

Vor allem beim 2000m Lauf zeigte sie ihre läuferischen Qualitäten, den sie in guten 8:04,74 min

gewann.

Auch in der U 14 gab es mit Theo Pfefferkorn (M 13) und Andrej Curcic (M12) zwei Titelgewinner.

Theo holte sich mit 1918 Punkten den Titel im Block Sprint/Sprung. Seine persönlichen Bestleistungen im Speerwurf (26,41m) und über die 60mHürden (11,52s) haben dazu beigetragen. Sein Vereinskamerad Luis Fahr (M13) startete im Block Lauf und erkämpfte sich einen bravourösen (anerkennenswerten) 2. Platz.  (1998 Punkte). Er punktete mit persönlichen Bestleistungen in fast allen Disziplinen.  (75m 10,40s, 60mH 11,06s, 200gr. Ball 40,50m, 800 2:44,26min)

 Andrej Curcic (M 12) gewann überragend im Block Lauf mit 2120 Punkten.  Das Talent zeigte in allen Disziplinen herausragende Leistungen   (75m 10,66s, 60mH 10,09s, Weit 4,45m, Ball 34m, 800m 2:41,74min). Auf dem 2. Platz folgte Oskar Blank (1748 Punkte) von der LGB mit ordentlichen Leistungen, vor allem über die 75m setzte er mit 10,62s ein Zeichen.

Die 12jährige Yara Hillebrand ging das erste Mal im Mehrkampf an den Start und konnte sich über den Gewinn der  Silbermedaille mit 1871 Punkten freuen.  Hervorzuheben ist hier vor allem ihre Hochsprung-Leistung von 1,32m.

Einen Podestplatz erkämpfte sich noch  Lena Engelhardt (M13) im Block Sprint/Sprung (2078 Punkte, 3.Platz). Sie glänzte ebenfalls im Hochsprung mit pers. Bestleistung von 1,36m. Ihre Zwillingsschwester Jana landete mit 1983 Punkten knapp dahinter auf Rang 4.

Auch in der Mannschaftswertung gewannen die Jungs der LGB (Curcic Andrej, Fahr Luis, Pfefferkorn Theo, Blank Oskar und Barth Till) in der U 14 den Titel mit 9359 Punkten. Die Mädchen (Engelhardt Lena, Ulrich Frieda, Engelhardt Jana, Hillebrand Yara und Langer, Lana-Majder) U14  mussten sich nur der starken Mannschaft aus Bad Rodach geschlagen geben und wurden mit 9716 Punkten Vizemeister. ID

LG Bamberg bei Bayerischer Langstaffelmeisterschaft ganz vorne

Foto: Claus Habermann

In Zirndorf fanden die diesjährigen Bayerischen Langstaffelmeisterschaften statt. Die LG Bamberg nahm an vier Wettbewerben teil und ging aus jedem Lauf mit einer Medaille heraus.

Zunächst starteten Jule Lindner, Theresa Andersch und Emma Lindner bei regnerischem Wetter im Feld der U18 Athletinnen über 3 x 800 Meter. Engagiert lief Jule Lindner als Startläuferin los und positionierte sich sofort an der Spitze des Feldes. Bei der Staffelholzübergabe an Theresa Andersch lagen die Konkurrentinnen bereits 50 Meter hinter den Bamberger Mädchen. Diesen Vorsprung konnte Theresa im weiteren Rennen durch einen druckvollen Lauf deutlich ausbauen und schickte somit ihre Teamkameradin Emma auf Platz 1 auf die letzten beiden Runden.  Auch Emma brillierte mit toller Einzelzeit und baute den  Vorsprung weiter aus. Sie lief bei 6:54,74 Minuten über die Ziellinie, gefolgt von der Staffel der Telis Finanz Regensburg, welche eine Zeit von 7:11,52 Minuten erreichte. Die Ausnahmeathletinnen der LG Bamberg stellten hiermit wie schon fast selbstverständlich erneut einen Oberfränkischen Rekord auf. Dennoch waren die Mädchen nicht ganz zufrieden, ihren neuen Rekord möchten sie Ende Mai bei der deutschen Meisterschaft bei besseren Außenbedingungen nochmals deutlich steigern.

Da die 4x 400 Meter nur in der Altersklasse U20 angeboten wurden, starteten die Bamberger Leichtathletinnen in dieser höheren Klasse.

Die Mädchen der 3x 800 Meter Staffel fühlten sich fit genug für einen Doppelstart und  holten sich nun Verstärkung durch Anna Betz. Wieder machte Jule Lindner den Anfang und übergab in diesem Rennen auf Position 2 liegend an Anna. Diese konnte den Platz halten, der Vorsprung der führenden Staffel aus Fürth vergrößerte sich jedoch etwas. Theresa Andersch und Emma Lindner haben in der Folge den zweiten Platz abgesichert. Durch ihre Vorbelastung konnten die Mädchen nicht mit Fürth mitlaufen, die anderen Staffeln aber deutlich auf Abstand halten. Mit 4:06,36 Minuten kam die Bamberger Staffel zufrieden auf Platz 2 in das Ziel.

Auch das Männerteam der U18 wagte wenig später den Doppelstart über die 4x400 (U20) und die 3x 1000. In der Besetzung Johannes Wehnert, Paul Ernst, Nils Urbanik und Florian Herzig holten die Jungs in 3:46,71 den dritten Platz. Johannes Wehnert konnte das Staffelholz nach einer schnellen Runde auf gleicher Höhe mit den anderen Staffeln übergeben und schickte seinen Teamkameraden Nils Urbanik auf die 400m Rundbahn. Sowohl Nils Urbanik als auch Florian Herzig liefen ein gutes Rennen, allerdings hatte sich eine Lücke zu den ersten beiden Staffeln gebildet. Den Abschluss der Staffel lief Paul Ernst, der mit einem schnellen Lauf die Lücke Meter für Meter schließen konnte. Für den zweiten Platz reichte es allerdings nicht mehr ganz.
Nach einigen Zeitverschiebungen starten Johannes Wehnert, Paul Ernst und Florian Herzig auch noch über  3x1000m. Hier merkte man die Vorbelastung durch die 400m Staffel sehr und so kamen die drei mit 9:12,17 Minuten langsamer als geplant ins Ziel. Sie konnten sich allerdings dennoch über die zweite Bronze Medaille freuen. Michael Weißhaupt und Helena Weiß

Bamberger Werferinnen in Frühform

Foto: C. Schramm

Mit dem Beginn der Freiluftsaison starteten auch die Bamberger Werferinnen Simone Schramm und Mia Güthlein mit starken Leistungen. Unmittelbar nach den Ostertrainingslagern in Latsch/Südtirol und Ravenna testeten beide Athletinnen der LG Bamberg ihre aktuelle Form. Bei kühler, windiger und etwas nasser Witterung startete Simone Schramm, die bayerische Hallenvizemeisterin der Frauen im Kugelstoß, in Memmingen. Dabei gelang es ihr zum ersten Mal die 13 Metermarke zu knacken. Die 13,14 Meter mit der 4 Kilo schweren Kugel bedeuteten aktuell Platz 15 in Deutschland. So weit hat noch keine Athletin aus Bamberg gestoßen. Im Diskuswurf landete ihre 1 Kilo schwere Scheibe bei 37,04 Meter. Mit beiden Leistungen hat sie sich für die Süddeutschen Meisterschaften qualifiziert. Mia Güthlein startete in Eschenbach in die neue Saison. Ihr Ziel ist die Qualifikationsnorm im Diskuswurf für die deutschen Schülermeisterschaften. Auch sie hatte mit den widrigen Witterungsverhältnissen zu kämpfen. Trotzdem freute sie sich, als ihr 1 Kilo schwerer Diskus bei ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 32,95 Meter, aufschlug. Die bedeutet, aktuell Platz vier in der deutschen Bestenliste der W15. 1,05 Meter fehlen noch für die Qualifikation auf nationaler Ebene. CS

Endlich wieder  - Trainingslager in Latsch

Foto: C. Schramm

Nach zwei Jahren Pause war es wieder soweit. In den Osterferien konnten wir wieder ein Trainingslager in Latsch durchführen. Frühlingshaftes Wetter mit viel Sonnenschein aber auch starken Winden, eine neue Hochsprunganlage, neue Geräte im Kraftraum und viele bekannte Gesichter aus Deutschland und Südtirol haben unseren Aufenthalt wieder zu einer gelungen Saisonvorbereitung gemacht. CS

Trainingslager Pottenstein

Bild: I. Dörfler

Trainingslager SV Waizendorf vom 19.4.-23.4. in Pottenstein

Endlich nach 2jähriger Corona-Zwangspause und von den Athletinnen und Athleten heiß ersehnt, konnten in diesem Jahr wieder Trainingslager durchgeführt werden.

Nicht ganz einfach gestaltete es sich eine passende  Örtlichkeit für unser diesjähriges Trainingslager in den Osterferien zu finden. So ist doch unsere favorisierte Jugendherberge in Königsberg (Haßberge) seit nunmehr 4 Jahren geschlossen, auch Feuchtwangen, wo wir 2019 unser letztes Trainingslager abhielten, ist seit heuer zu. Dinkelsbühl und Rothenburg waren mit den Buchungen, die jetzt zwei Jahre weiter „geschoben“  wurden, ausgebucht! So haben wir aber mit Pottenstein, das nur  eine knappe Stunde Fahrtzeit  von  Stegaurach entfernt liegt,   eine gute Lösung gefunden. Für uns haben der Sportplatz mit einer uralten Kunststoff-Rundbahn (ähnlich wie Walsdorf) und einem Kugel/Diskusring sowie die nahe gelegene Schule mit einem großen Hartplatz mit Weitsprunganlage voll ihren Zweck erfüllt.

Unsere 16 Sportler der U18/U16/U14 konnten wir dank der zwei Trainer (Albert und Ilse Dörfler) und zwei Betreuern (Gaby Leibbrand und Marcus Leipold) rund um betreuen. Vormittags und nachmittags waren immer Trainingseinheiten angesagt, um den Defiziten,  die die Kinder seit Corona mit sich herumtragen, einigermaßen entgegenzuwirken. So konnten wir fast alle Disziplinen (bis auf Hochsprung, da gab es leider keine Anlage)ausreichend trainieren.

Um sich besser kennenzulernen und als Team zusammenzufinden veranstalteten wir abends immer gemeinsame Spieleabende, bei denen die Jugendlichen begeistert mitmachten, und  nur beim Abbruch um 22.00h „Unmut“ aufkam. Auch das am Tag Gelernte und geübte konnte dank der Videos von Gaby und Markus noch einmal begutachtet werden.

Am Donnerstag gab es einen halben(!) freien Nachmittag, an dem wir Pottenstein mit seinen Attraktionen wie Sommerrodelbahn usw. kennenlernen konnten.

Die schön gestaltete  Jugendherberge zeigte sich als ein wahrer „Gourmet-Tempel“! Es gab 2x warm und vor allem ausreichend zu Essen, und alles schmeckte hervorragend!  (Da war mit Abnehmen nach den Osterfeiertagen für die Betreuer nichts drin!)

So war die Stimmung über den ganzen Zeitraum sehr locker und fröhlich und die Kinder hätten noch gerne länger gemacht (wenn nicht der Muskelkater gequält hätte!)

Der kommenden Wettkampfsaison sehen wir jetzt schon etwas optimistischer entgegen. ID

Deutsche Hallenmeisterschaft in Leipzig

Foto: P. Krebs

Überrascht und zufrieden kehrte Friedrich Biniok (LG Bamberg), einziger Teilnehmer aus Oberfranken, von den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Männer/Frauen aus Leipzig zurück. War es schon ein großer Erfolg sich für die nationalen Meisterschaften über 1500 Meter zu qualifizieren, legte er mit etwas Glück noch eine Schippe drauf. Im Vorlauf suchte er die Flucht nach vorne, machte Tempo und führte das Feld bis 1000 Meter an. Dann wurde jedoch das Tempo verschärft und am Schluss blieb die Zeit für ihn bei 4:00,07 Minuten stehen. Auf Grund von Ausfällen und Absagen stand er mit seiner Leistung überglücklich im Endlauf der deutschen 1500 Meter Meisterschaft. In einem typischen Meisterschaftsrennen mit vielen Positionswechseln und Tempoverschärfungen versuchte er lange mitzuhalten. Kurz vor dem Ende auf Platz acht liegend konnte er jedoch das hohe Schlusstempo nicht mehr steigern und wurde in 3:59,22 Minuten Zwölfter. CS

Oberfränkischer Rekord bei deutscher Jugendhallenmeisterschaft

Foto: Claus Habermann

Die noch 15-jährigen Zwillinge Emma und Jule Lindner qualifizierten sich für die deutsche  U20 Hallenmeisterschaft in Sindelfingen und nutzten die Chance, Erfahrung bei hart umkämpften Meisterschaftsrennen zu sammeln.

Jule Lindner lief in einem stark besetzten Lauf über 1500m die ersten Runden im Mittelfeld mit. Viele Rangeleien und ein sehr hohes Tempo in diesem Vorlauf machten es der Läuferin schwer. Als es auf die letzten 200 Meter ging kämpfte sie mit Marie Govert (LG Olympia Dortmund) um Position 4. Jule konnte am Ende nicht mehr die nötigen Reserven mobilisieren, um die Dortmundern im Endspurt zu  schlagen. Mit einer neuen Bestzeit von 4:44,26 Minuten und Rang 5 in ihrem Lauf stellte die Bambergerin aber einen neuen oberfränkischen Hallenrekord auf. Über diesen freute sie sich natürlich sehr, wenngleich zunächst der Frust dominierte, nur haarscharf das Finale verpasst zu haben.

Ihre Schwester Emma kämpfte das komplette Wochenende mit Magenproblemen und kam in einen komplett gegensätzlichen Vorlauf über 800m. Alle Kontrahentinnen taktierten, sodass Emma die Führungsarbeit übernehmen musste, um nicht das Risiko einzugehen, die  Finalplätze zu verpassen. Eingangs der Schlussrunde wurde sie von mehreren Gegnerinnen gleichzeitig überholt und kam dabei ins Straucheln. Die Bambergerin fand sich urplötzlich auf der letzten Position liegend wieder. Mit einem Spurt über 150m ergatterte sich Emma mit 2:17,96 Minuten den dritten Platz, der den sicheren Finaleinzug bedeutete. Am zweiten Wettkampftag wurde der Finallauf von Jolanda Kallabis und Jana Becker extrem schnell angegangen.  Die Läuferin der LG Bamberg versuchte so gut wie möglich mitzulaufen. Am Ende fehlte ihr durch ihre gesundheitlichen Probleme die letzte Kraft im Endspurt. Trotzdem erzielte Emma mit 2:13,63 Minuten einen tolle Zeit, die in der Altersklasse der U20 zu Platz 6 führte.

Beide Schwestern bewiesen, dass sie in einer hervorragenden Form sind und in der kommenden Saison sicher noch weitere Bestleistungen aufstellen werden.

Mit Naomi Krebs nahm eine weitere Bambergerin über 60 Meter Hürden an der Veranstaltung teil.  Sie startet mittlerweile für Hannover 96 und qualifizierte sich mit 8:45 Sekunden klar für den Endlauf.  Im Finale steigerte sich Naomi nochmals auf 8,34 Sekunden und konnte sich damit hinter Hawa Jalloh vom Wiesbadener LV (8,29 Sekunden) den 2. Platz sichern. Helena Weiß

Bestzeit bei Süddeutscher Hallenmeisterschaft

Foto: Claus Habermann

Zum Ende der Wintersaison der Leichtathleten testeten zwei Athleten der LG Bamberg erneut ihre Form.

Bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften in Frankfurt startete Friedrich Biniok über 1500 Meter in der Männerklasse. In einem hochrangig besetzen Rennen, einige Teilnehmer versuchten sich an der WM-Hallenmeisterschaftsnorm, lief der Student klug in der zweiten Gruppe. Der Lohn für den optimal eingeteilten Lauf neue Bestzeit in 3:56,47 Minuten und Platz sechs. Bei der Munich Indoor Veranstaltung waren die Teilnehmerfelder ebenfalls stark besetzt. Biniok trat über die 3000 Meter an und versuchte möglichst lang an der Führungsgruppe zu bleiben. Doch das Anfangstempo war zu hoch und er kam als Dritter in respektablen 8:31,61 Minuten im Ziel an. Auch Simone Schramm nutzte das Wettkampfangebot in München. Im Kugelstoß wurde sie zweite mit 12,56 Metern. Beim kurz zuvor stattgefundenem 1. Erdinger Winterwurf trat sie bei windigem Wetter im Diskuswurf an. Ihre ein Kilo schwere Scheibe landete bei 34,95 Meter. Platz zwei im Frauenwettbewerb und einen Meter hinter der mehrmaligen bayerischen Diskusmeistern Evi Weber aus Erding. Damit beenden beide Athleten der LG erfolgreich die Wintersaison. CS

Medaillenregen bei bayerischer Hallen- und Winterwurfmeisterschaft

Foto: C. Schramm

Mit reichlich Edelmetall, 3x Gold, 4x Silber, 2x Bronze und einer Reihe hervorragender Leistungen kehrten die Leichtathleten der LG Bamberg von den bayerischen Hallenmeisterschaften aus München zurück. Gleichzeitig fanden im Olympiapark auch die bayerischen Winterwurfmeisterschaften statt. Die Positionsbestimmung im zweiten Coronawintertrainingshalbjahr fand unter strengen 2G+ Regelungen und Zugangsbeschränkungen statt.

Die erste Goldmedaille am Wochenende holte sich Mia Güthlein. In der W15 startete sie im Diskuswurf. Bei stürmischen Winden schleuderte sie ihren 1 Kilo schweren Diskus auf die Siegesweit von 30,61 Meter. Damit lag sie über einen Meter vor der Zweitplatzieren. Bei besseren Wetterverhältnissen hätte der Diskus bei ihren ersten Winterwurfmeisterschaften weiter fliegen können.

Außergewöhnliche Leistungen lieferte Emma Lindner in der Altersklasse U18 ab. Die DLV-Kaderathletin startete am ersten Tag über die 800 Meter. In einem taktisch klug eingeteilten Rennen auf der 200 Meter Hallen Rundbahn kontrollierte sie an der Spitze des Feldes das Tempo. Bei ihrem Start-Ziel-Sieg blieb die Uhr bei 2:15,67 Minuten stehen. Am zweiten Wettkampftag wollte sie ihr Stehvermögen über die 400 Meter testen. Die ersten 200 Meter lief sie in dem harten und schnellen Rennen verhalten an. Danach drehte sie auf, überholte auf den letzten Metern eine Konkurrentin und sprintete auf Rang zwei. Der verdiente Lohn, die Silbermedaille und Bestzeit in 57,71 Sekunden. Außerdem hat sich die Athletin der LG Bamberg mit ihren beiden gelaufenen Zeiten für die deutschen Jugendhallenmeisterschaften qualifiziert. Dort werden aber nur Wettbewerbe der älteren Altersklasse U20 ausgetragen. Wie wertvoll ihre Zeiten in der Altersklasse U18 sind, zeigt auch, dass sie nun die Bamberger Bestenliste anführt. Keine Jugendliche ist jemals schneller auf beiden Strecken gelaufen.

Die dritte Goldmedaille gewann Lilli Pfattheicher im Hochsprung der U20. In einem übersichtlichen Teilnehmerfeld nutze sie ihre Chance. Kleinere technische Korrekturen im Anlauf zeigten Wirkung. Mit sicher übersprungenen 1,62 Meter holt sie sich ihren ersten Landesmeistertitel. An den 1,65 Meter scheiterte sie knapp. Freudig überrascht zeigte sich auch Trainingskameradin Simone Schramm. Im Kugelstoßwettbewerb der Frauen legte sie gleich im ersten Durchgang mit 12,75 Metern vor. Auch die weiteren Versuche mit der vier Kilo schweren Kugel, landeten alle jenseits der 12 Meter Marke. Ihre Belohnung, eine weitere Silbermedaille bei Landesmeisterschaften für sie.

Die 1500 Metern haben es den Athleten/innen der LG Bamberg angetan.

Jule Lindner lief taktisch klug im Feld der zahlreichen Teilnehmerinnen. Während des Rennen hielt sie sich mit Positionswechsel zurück. Auf der letzten Runde arbeitete sie sich dann nach vorne und verteidigte Platz zwei. Auch sie konnte sich über eine neue Bestzeit in 4:44,80 Minuten und die Silbermedaille in der U18 freuen. Ebenfalls schaffte sie die Qualifikation für die deutschen Jugendhallenmeisterschaften. Auch Trainingskameradin Theresa Andersch verbesserte ihre Bestzeit  im gleichen Rennen auf 4:56,07 Minuten. In dem schnellen Rennen kam sie auf Platz fünf ins Ziel. Einen Doppelstart absolvierte Friedrich Biniok. Über die 1500 Meter ging er den Wettbewerb verhalten an und positionierte sich auf Platz Drei. Den verteidigte er bis zum Schluss und sicherte sich in 3:57,49 Minuten die Bronzemedaille. Am Tag zuvor startete er über die 3000 Meter. Hier wurde das Rennen schnell angegangen. Biniok hielt sich klug zurück und sammelte dann während des Rennen seine Konkurrenten ein. Diese Position konnte er bis zum Schluss in 8:30,91 Minuten halten und gewann damit die Silbermedaille. Ein sehr erfolgreicher Wochenendhärtetest mit zwei persönlichen Bestleistungen und Edelmetall. Technisch verbessert zeigte ich Jakob Blank über die 60 Meter Hürden in der U18. Der Anlauf auf die erste Hürde gelang besser als vor einer Woche. Mit Bestzeit von 8,34 Sekunden gewann er die Bronzemedaille und schnuppert schon an Patz zwei. Pech hatte er über die 60 Meter. Im Vorlauf lief er 7,34 Sekunden, doch ein Fehlstart verhinderte einen weiteren Podestplatz. Erfahrungen sammelte Johannes Wehnert in der U18 über 800 Meter in 2:11, 31 (Platz 7). CS

Nordbayerische Hallenmeisterschaften in Fürth - Teil 2

Foto: Jochen Frehner

Wie schon gewohnt fand der zweite Teil der nordbayerischen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Fürth unter strengen Regeln der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung statt. Trotzdem wurde die Wettkampfmöglichkeit von den Athleten/innen der LG Bamberg gerne angenommen. Formüberprüfung für die anstehenden Landesmeisterschaften im München standen im Mittelpunkt. Mehrere Podestplatzierungen und  persönliche Bestleistungen kamen heraus.

DLV-Kaderathletin Emma Lindner testete ihre Sprintfähigkeit über 400 Meter. Auf der ungewohnten Außenbahn lief sie zunächst zu langsam an. Erst auf dem zweiten Streckenabschnitt zog sie deutlich an und konnte mit 59,04 Sekunden den nordbayerischen Titel im ersten Wettkampfjahr der Altersklasse der U18 mit Abstand gewinnen. Nächstes Wochenende tritt sie dann in ihrer Spezialdisziplin, den 800 Meter an.

Bei dem 800 Meter Wettbewerb der weiblichen U18 gab es eine unglückliche Laufeinteilung, bei der BLV-Kaderathletin Theresa Andersch mit der zweitschnellsten Meldezeit in den langsamen Lauf eingeordnet wurde. Sie dominierte ihr Rennen und schaffte im Alleingang mit 2:21,41 Minuten eine tolle Hallenzeit, die ihr am Ende die Bronzemedaille einbrachte. Im nachfolgenden Lauf konnte sich ihre Trainingspartnerin und BLV-Kaderathletin Jule Lindner an Theresas Durchgangszeiten orientieren und setzte sich mit einem Start-Ziel-Sieg und einer beeindruckenden neuen persönlichen Bestzeit von 2:17,49 Minuten gegen die restlichen Läuferinnen durch.

Die längste angebotene Strecke bei den Hallenmeisterschaften waren die 1500 Meter. Auf der engen Zweihundertmeterrundbahn mussten siebeneinhalb Runden absolviert werden . Friedrich Biniok lief bei den Männern zunächst in der Führungsgruppe bestehend aus drei Läufern mit.  Auf den letzten Metern war der Führende Florian Bremm aus Leutershausen enteilt und Friedrich konnte sich entscheidend von seinem Mitstreitern absetzen. Mit 4:00,32 Minuten sicherte er sich die Silbermedaille.

Die Techniker und Sprinter der LG Bamberg testeten ebenfalls ihre Form für die Landesmeisterschaften. Simone Schramm überraschte mit 10,75 Meter im Dreisprung der Frauen und der Silbermedaille. Nach dem anstrengenden sechs Versuchen reichte es noch im Weitsprung für Platz sieben. Besser machte es da Lilli Pfattheicher in der U20. Mit 5,18 Meter verblüffte sie mit Bestleistung und holte sich die Bronzemedaille. Über die ungewohnten 200 Meter gab es mit 28,27 Sekunden noch einen vierten Platz. Neue persönliche Bestzeit mit 7,17 Sekunden über die 60 Meter der Männer lief Leo Schramm. Nur eine Hundertstel fehlte zur Bronzemedaille. Die holte sich Jakob Blank über die 60 Meter Hürden in 9,08 Sekunden. Nach einem verunglückten Anlauf auf die 91 Zentimeter hohe erste Hürde zeigte er sein läuferisches Potential. Zuvor gab es für ihn über die 60 Meter Sprintstrecke in 7,31 Sekunden einen vierten Platz. Eine weitere Bronzemedaille für die LG Bamberg gab es in der U18 für Paul Ernst. Die zwei Hallenrunden über die 400 Meter lief er in 54,35 Sekunden mit Bestzeit. Sein Trainingskamerad Johannes Wehnert folgte ihm auf Platz vier. Ihre Sprintfähigkeit testete Leni Knoblach in der U18. Dabei gelangen ihr persönliche Bestzeiten über 60 Meter mit 8,41 Sekunden (Platz 5) und 28,46 Sekunden über 200 Meter (Platz 8). CS

Nordbayerische Hallenmeisterschaften in Fürth - Teil 1

Foto: C. Schramm

Mit den nordbayerischen Hallenmeisterschaften in Fürth sind die Leichtathleten/innen in die neue Saison gestartet. Durchgeführt werden konnte die Veranstaltung nur unter verschärften Regelungen der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Alle Athleten/innen und Trainer/innen mussten die 2Gplus-Regelung einhalten. Zuschauer waren nicht zugelassen. Das Aufwärmen und Einlaufen hatte mit Maske zu erfolgen. An den Wettkampfort in der Leichtathletikhalle durfte man nur kurz vor dem jeweiligen Wettkampfbeginn. Nach Wettkampfende musste man die Halle sofort wieder verlassen und es gab keine Siegerehrung. Durch Aufteilung der Wettbewerbe auf mehrere Tage und Wochenenden konnte so eine Entzerrung erfolgen. So war es kein Wunder, dass die Leichtathletikhalle bei den Wettbewerben recht leer wirkte, obwohl die Teilnehmerfelder gut besetzt waren. Unter diesen Bedingungen und Einschränkungen haben drei Athleten/innen der LG Bamberg ihren sportlichen Leistungszustand überprüft. Simone Schramm startete an diesem ersten Wochenende im Kugelstoßwettbewerb mit einer überzeugenden Leistung und konnte einen nordbayerischen Titel nach Bamberg holen. Ihre vier Kilo schwere Eisenkugel schlug bei ihrem Siegesstoß bei 12,46 Meter auf, zweieinhalb Meter vor der Zweitplatzierten. Damit verteidigte sie ihren Titel in der Frauenklasse zum sechsten Mal in Folge. Mit Lilli Pfattheicher startete eine weitere Athletin der LG. Im Hochsprung der W20 wurde sie fünfte mit übersprungenen 1,55 Meter. Damit hat sie die Qualifikation für die bayerischen Hallenmeisterschaften in München geschafft. Hier ist noch Luft nach oben. Seinen ersten Start bei einer nordbayerischen Meisterschaft absolvierte Netis Heyl. In der M15 startete er über die 60 Meter. Mit 7,97 Sekunden wurde er ebenfalls fünfter und qualifizierte sich für die anstehenden Landesmeisterschaften. CS

Danke an alle Schneeräumer/innen

Foto: C. Schramm

Vielen Dank an alle LG´ler die immer wieder die Laufbahn im Stadion schneefrei räumen. Ein weiterer Dank geht an die Mitarbeiter des ehemaligen Gartenamts, das uns dabei unterstützt.

CS

LG Bamberg feiert 50jähriges Bestehen

Vor über 50 Jahren entschlossen sich die damaligen Leichtathletikabteilungen des 1. FC 01 Bamberg, des Post SV Bamberg und des VfL Jahn Bamberg sich zu einer Startgemeinschaft zusammen zu schließen. Die Möglichkeit bot der DLV seit 1969 an. Umfangreiche aber auch schwierige Vorgespräche mit Vereinsvorständen, Trainern und Athleten/innen fanden statt. Am 1.1.1972 war es dann soweit, die LG Bamberg war gegründet und hatte alle Formalitäten erfüllt.

Das Ergebnis:

50 Jahre erfolgreiche Leichtathletik in der Sportstadt Bamberg.

Im Lauf des Jahres werden wir immer wieder auf die spannende und abwechslungreiche Geschichte zurückblicken.

CS