Leichtathletikgemeinschaft Bamberg - Freude an Bewegung!

Bamberger Läuferabend mit oberfränkischen Meisterschaften 10.000 Meter

Foto: C. Schramm

Wichtiger Terminhinweis:

 

Bamberger Läuferabend mit oberfränkischen Meisterschaften 10.000 Meter am Freitag 8.10. im Fuchsparkstadion in Bamberg

 

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Victor Schmieder gewinnt 23. Internationaler Jedermann/-frau Zehnkampf

Foto: C. Schramm

Zum Ende der Leichtathletiksaison veranstaltete der TSV Herzogenaurach den 23. Internationaler Jedermann/-frau Zehnkampf. Souverän gewann Victor Schmieder den Profiwettbewerb. Über die zwei Tage verteilt lieferte der Athlet der LG Bamberg ein ausgezeichnetes Ergebnis mit einer Reihe persönlicher Bestleistungen ab. Besonders erwähnenswert ist sein Resultat im Stabhochsprung mit 3,60 Meter, da im Bamberger Stadion keine entsprechende Anlage zur Verfügung steht. Am Schluss hatte der Student 6201 Punkte auf seinem Konto, einen Eintrag in die deutsche Bestenliste und die beste Leistung eines Bamberger Athleten im 10 Kampf (neuer Speer) der Männer.
Ergebnisse: 100m 11,73 – Weit 6,12m – Kugel 10,60m, Hoch 1,79m – 400m 52,47 Sec – 110H 15,67 Sec – Diskus 37,23m – Stab 3,60m – Speer 46,76m – 1500m 4:51,41Min CS

Roland Wild deutscher Vizemeister im Berglauf M50

Starker Auftritt beim Ländervergleichswettkampf

Foto: S. Güthlein

4 Athleten der LG Bamberg durften Bayern beim Ländervergleichskampf Bayern, Hessen, Württemberg vertreten. Team Bayern gewinnt den Ländervergleichskampf deutlich vor den anderen Bundesländern. Fabius Schmitt springt neuen oberfränkischen Rekord im Weitsprung (6,75 Meter).

Herzlichen Glückwunsch an Fabius Schmitt, Emma und Jule Lindner und Mia Güthlein. Bericht folgt

M.S., A.G.

Oberfränkische 10 km in Bayreuth

Roland Wild oberfränkischer Meister in 37:08 Minuten

Julia Barth schnellste weibliche Läuferin in 39:36 Minuten

und die kuriose schnellste Mannschaft Roland Wild, Julia Barth, Anna Barth in 1:56,38 Minuten

Bericht folgt

Birgit Löffler-Röder deutsche Meisterin im Dreisprung der W55

Foto: B. Löffler-Röder

Dr. Birgit Löffler-Röder von der LG Bamberg sicherte sich bei den deutschen Senioren-Leichtathletik-Meisterschaften im hessischen Baunatal zum wiederholten Mal den Titel im Dreisprung, und zwar in der Klasse W55. Bescheiden wehrte die Athletin die Glückwünsche ab, noch damit beschäftigt, bei wechselnden Winden die 10-Meter-Marke verfehlt zu haben (9,41 Meter). Ihre Leistungs-Dominanz überregional wird freilich gerade in dieser technisch schwierigen Disziplin augenfällig: In den letzten sieben Jahren sechsmal bayerische und viermal deutsche Meisterin: fünf Landestitel aus anderen Disziplinen in diesem Zeitrahmen schärfen das Bild der „Miss LG Bamberg“. SCM

Großartiger Erfolg für den Nachwuchs der LG Bamberg

Fabius Schmitt deutscher Meister im Weitsprung M15 - Silber für Emma Lindner über 800 Meter - Silber und Bronze für Julia und Anna Barth über 3000 Meter - Bronze für Jule Lindner über 1500 Meter Hindernis

Foto: Claus Habermann

LG Nachwuchstalente im Medaillenrausch bei deutscher Meisterschaft

In Hannover fanden die deutschen Leichtathletikmeisterschaften im Nachwuchsbereich U16 statt. Die Starter/innen der LG Bamberg lieferten ein hervorragendes Ergebnis mit einmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze ab.

In seiner Paradedisziplin, dem Weitsprung, trat der 15jährige Fabius Schmitt an. Hier versprach das Starterfeld besondere Spannung, lagen doch die ersten vier Athleten der Meldeliste nur wenige Zentimeter auseinander. Der zu Beginn des Wettkampfs noch auf Platz vier der deutschen Bestenliste liegende Fabius Schmitt war jedoch an diesem Tag eine Klasse für sich. Bereits mit seinem ersten Sprung auf 6,57 Meter übernahm er souverän die Führung. Der Bamberger konnte sich mit seinem dritten Versuch mit 6,68 Meter den Platz eins in der deutschen Jahresbestenliste zurückerobern, den er im Jahresverlauf zwischenzeitlich an andere Athleten abtreten musste. Schon vor seinem letzten Sprung stand er als deutscher Meister im Weitsprung fest und flog im sechsten und letzten Versuch auf 6,84 Meter. Fabius gewann damit die Deutsche Meisterschaft mit einem Vorsprung von über 40 Zentimetern. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass alle seine sechs Sprünge für den deutschen Meistertitel ausgereicht hätten. Darüber hinaus verbesserte Fabius mit dieser Leistung nochmals seinen eigenen oberfränkischen Rekord. Nach dem Wettkampf nominierte der Deutsche Leichtathletikverband Fabius für den nationalen Nachwuchskader.

Den Medaillenreigen für die LG Bamberg auf der Laufbahn des Olympiastützpunktes Hannover setzen Theresa Andersch und Jule Lindner, welche beide über 1500 Meter Hindernis an den Start gingen, fort. In einem hart umkämpften Rennen entschieden sich auf der Schlussrunde die Podiumsplätze. Franziska Drexler aus Passau, die sich von Beginn an vom restlichen Feld absetzte, konnte mit 5:01,84 Minuten als Erste über die Ziellinie laufen. Um die Bronzemedaille gab es ein Fotofinish. Auf den letzten 100 Meter lag Elina Dressel aus Passau knapp vor Jule Lindner. Theresa Andersch verlor etwas den Anschluss, da sie beim abschließenden Wassergraben leichte Probleme bei der Überquerung hatte. Doch durch ihren starken Endspurt holte Theresa beinahe noch ihre Vereinskameradin ein. Letztendlich landete sie mit 5:09,54 Minuten auf den vierten Platz, 1,5 Sekunden hinter Platz zwei und nur eine Zehntel hinter Platz drei. Jule Linder konnte auf den letzten Metern nicht mehr an die Gegnerin aus Passau heranlaufen, holte aber mit 5:09,42 Minuten und Platz drei die erste Laufmedaille an dem Wettkampfwochenende für die LG Bamberg. Beide Mädchen stellten damit fabelhafte neue Bestleistungen auf.

Mit Anna und Julia Barth starteten wenig später zwei weitere Läuferinnen der LG gemeinsam im 3000 Meter Rennen. Die Stadionrunden wurden fast ausschließlich von Julia Barth bestimmt, welche nur für eine kurze Zeit von ihrer Schwester als Tempomacherin abgelöst wurde. Eingangs des letzten Kilometers übernahm Julia wieder die Führungsarbeit und setzte sich zwischenzeitlich gut vom restlichen Feld ab. Anna kämpfte unterdessen mit Emie Lotta Berger aus Mettmann um Rang zwei. Auf den letzten 200 Meter forcierten Anna und Emie Lotta das Tempo. Während die Bambergerin diesem Antritt 100 Meter vor Schluss nicht mehr folgen konnte, wurde Julia Barth durch den harten Endspurt der Läuferin aus Mettmann derartig überrascht, dass sie diesem nicht mehr kontern konnte und auf den letzten Metern den Sieg an die Gegnerin verlor. Mit 10:13,59 Minuten unterlag sie nur um eine knappe Sekunde. Deutlich vor dem restlichen Verfolgerfeld lief anschließend Anna Barth mit 10:17,91 Minuten auf Rang drei über die Ziellinie. Die tollen Leistungen bei der deutschen Meisterschaft und ihre hervorragenden Bestleistung aus vorangegangenen Rennen der Saison führten dazu, dass sowohl Julia als auch Anna für den bundesdeutschen Nationalkader nominiert wurden.

Etwas umfangreicher gestaltete sich die erste Teilnahme von Emma Lindner an der deutschen Meisterschaft. Ihre Stammstrecke, die 800 Meter, besteht bereits in der Altersklasse W15 aus einem Vorlauf am Samstag und den Finallauf am Sonntag. Die erfahrene Läuferin meisterte diese Herausforderung aber mit Bravour. Als Vorlaufschnellste zog sie mit 2:17,41 Minuten in das Finale ein. Am Sonntag lief Emma stets in der Spitzengruppe mit. Das Tempo machte Jana Becker aus Wettenberg. Die Favoritin ließ sich ihren Start-Ziel-Sieg in 2:09,38 Minuten nicht nehmen und sorgte für ein extrem hohes Angangstempo auf der ersten Runde. Zu diesem Zeitpunkt lag Emma noch auf Platz vier. Sie begann von da an eine Aufholjagd und lief nach 600 Meter an die bis dahin zweitplatzierte Emily Heyden aus Mettmann heran. 150 Meter vor Schluss attackierte Emma ihre Kontrahentin und gewann mit starkem Schlussspurt und einer neuen Bestzeit von 2:13,48 Minuten die Silbermedaille. Damit verpasste sie nur haarscharf den oberfränkischen Rekord, der bei 2:13,18 Minuten liegt. Diesen möchte die Bambergerin beim noch ausstehenden Länderkampf Mitte September brechen. Aufgrund ihrer herausragenden Leistung wurde auch Emma für den bundesdeutsche Nationalkader nominiert.

Dass fast alle Mädchen beim Saisonhöhepunkt neue Bestleistungen abrufen konnten, freute besonders auch ihr Trainerteam Thomas Koch und Helena Weiß. Schmitt/Helena Weiß

Zweimal Gold, einmal Silber und Bronze bei Bayerischer U16/U23

Foto: F. Schmitt

„Ohne Medaille fahren wir nicht nach Hause zurück,“ das sagten sich die vier Nachwuchsathleten/innen der LG Bamberg, als sie zum Start bei den bayerischen Leichtathletikmeisterschaften der U16/U23 in Hösbach antraten.

Den Auftakt zum Medaillenregen machte die 14-jährige Mia Güthlein. Die amtierende süddeutsche Meisterin im Diskuswurf holte auch auf Landesebene souverän Gold mit 31,26 Meter. Jeder ihrer sechs Würfe mit dem 1 kg schweren Diskus hätte zum Sieg gereicht. Mit zwei undankbaren vierten Plätzen in den technisch anspruchsvollen Disziplinen Speerwurf und Hammerwurf musste sich die talentierte Athletin am verregneten zweiten Wettkampftag zufriedengeben. Da die Wettbewerbe zeitgleich stattfanden, war es Mia nur möglich, einen von 6 Würfen mit dem 500 Gramm Speer wahrzunehmen. Mit ihrer Weite von 28 Metern blieb sie dabei weit unter ihren Möglichkeiten. Im Hammerwurf schleuderte sie das 3 kg schwere Arbeitsgerät mehrmals über die 30 Meter Marke. Gegen die Konkurrenz aus den bayerischen Hammerhochburgen reichten ihre 32,27 Meter aber nicht für einen Podestplatz.

Eine weitere Goldmedaille für die LG Bamberg holte der sprungstarke 15-jährige Fabius Schmitt. Trotz der ungünstigen Wetterbedingungen dominierte die aktuelle Nummer vier der deutschen Bestenliste im Weitsprung den Wettbewerb und die Gegner. Jeder seiner sechs Sprünge hätte souverän zum Titel gereicht und am Ende standen 6,44 Meter als Siegesweite fest. Auf einen Start über die 100 Meter verzichtete Fabius, da am kommenden Wochenende die deutschen Meisterschaften in Hannover auf dem Programm stehen.

Auf Grund ihrer besonderen Leistungen wurden nach der Veranstaltung die beiden Kaderathleten Mia Güthlein und Fabius Schmitt für den anstehenden Länderkampf Bayern/Hessen/Württemberg nominiert.

Trotz der schlechten Witterungsbedingungen versilberte sich Samuel Düsel in der U23 seinen Wettkampftag. Über die kräfteraubende Stadionrunde ließ der Student weite Teile des Feldes deutlich hinter sich. Nur dem Favoriten aus Regensburg (49,65 Sekunden) musste er sich knapp geschlagen geben. Mit der Vizemeisterschaft und einer Zeit von 50,07 Sekunden über 400 Meter war Samuel Düsel dennoch sehr zufrieden.

Die vierte Medaille für die LG Bamberg holte Theresa Andersch. Wie erwartet war das 800 Meter Finale der W15 von der Taktik geprägt. Nach einer verhaltenen ersten Runde waren noch alle Teilnehmerinnen dicht zusammen. Auf den letzten 300 Metern wurden dann die Platzierungen entschieden. Theresa Andersch konnte sich dabei den dritten Platz und damit die Bronzemedaille sichern. SG/SD

Gold, Silber und Bronze bei süddeutscher U16 Meisterschaft

Foto: S. Güthlein

 

In Frankfurt traten drei Nachwuchstalente der LG Bamberg bei der Süddeutschen Meisterschaft in der U16 an und gewannen Gold, Silber und Bronze.

Wegen einer Zeitplanverschiebung musste die Mia Güthlein auf einen Doppelstart im Speer- und Diskuswurf verzichten. Deshalb konzentrierte sie sich auf den Diskuswurf in der AK W14. Mit einer konstanten Serie, in der sie ihre persönliche Bestleistung mehrmals überbot, holte sich Mia mit 2 Metern Vorsprung vor der Konkurrenz deut- lich den süddeutschen Meistertitel. Ihre Siegesweite von 32,61m bedeutet für Mia Platz 1 auf der aktuellen bayerischen Bestenliste und in der deutschen Bestenliste rangiert sie damit auf Platz 3. Die Saison ist für die wurfstarke Athletin, die regel- mäßig am Wurfstützpunkt Kulmbach trainiert, aber noch nicht zu Ende. Ende August finden noch die bayerischen Meisterschaften statt.

In der AK W15 gingen Emma und Jule Lindner über 800m an den Start. Anders als bei der Meldezeit von Jana Becker (2:07,45 min)  zu erwarten, war das Rennen nicht durch Tempo, sondern von der Taktik geprägt. Deshalb war das ganze Teilnehmerfeld bis zur 600m-Marke  als Pulk zusammen. Erst dann attackierten Emma und Jule durch eine deutliche Tempoverschärfung, um einer möglichen Sturzgefahr im Gedränge entgegenzuwirken. Infolgedessen konnte nur noch die Favoritin Jana Becker aus Wettenberg den Bambergerinnen folgen. Ab der Zielgeraden kam es zum Zweikampf zwischen Emma Lindner und Jana Becker. Auf den letzten Metern konnte sich die Läuferin aus Wettenberg etwas von Emma lösen und das Rennen mit 2:18,24 min. für sich entscheiden. Trotzdem wurden die Zwillinge für ihren Mut belohnt. Emma lief mit 2:19,11 min. auf Platz 2 und Jule mit 2:22,07 min. auf Position drei ein. Am 4. und 5. September  finden für die AK W15 noch deutsche Jugendmeisterschaften statt. Auch hier möchten sich die Bambergerinnen möglichst weit vorne platzieren und Bestzeiten laufen.Hel ena Weiß und Silke Güthlein

Neuer oberfränkischer Rekord über 5000 Meter in der WU18

Foto: Claus Habermann

 

Freischwimm-Europameisterin Julia Barth zeigte bei einem Abendsportfest in Ansbach, dass sie sich nicht nur im Wasser sondern auch auf der Laufbahn wohl fühlt. Bei einem Abendsportfest in Ansbach startete sie über 5000m. Da sie eigentlich noch der Altersklasse (AK) W15 angehört müsste sie in der WU18 starten. Sie war an diesem Tag mit einer Zeit von 17:52,48 Minuten insgesamt die zweitschnellste Frau.
Mit dieser Zeit verbesserte sie auch den Oberfränkischen Rekord über 5000m in der AK WU18. TK 

 

Naomi Krebs gewinnt Bronze bei deutscher Meisterschaft U20 über 100 Meter Hürden

Foto: Martin Ständner

Zeitgleich zu den olympischen Sommerspielen fanden die diesjährigen deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathletik in Rostock statt. Auch dieses Jahr trat Naomi Krebs in ihrer Paradedisziplin, dem Hürdensprint, an. Für die Athletin der LG Bamberg lag der Fokus während der letzten Monate ebenfalls auf der Vorbereitung des Abiturs, was zusammen mit den anhaltenden Corona Einschränkungen eine Herausforderung für die Trainingsplanung darstellte. Trotzdem zeigte die Abiturientin bereits im Training große Fortschritte und vollzog die Umstellung auf die nächsthöhere Hürde fließend.

Naomi sammelte in ihrem ersten Jahr in der Altersklasse U20 Wettkampferfahrung, konnte jedoch ihr volles Können während der Saison noch nicht abrufen. So kämpfte die letztjährige deutsche Meisterin nicht nur um eine weitere Podestplatzierung bei deutschen Meisterschaften, sondern auch um eine persönliche Bestleistung. Im Vorlauf zeigte die Hürdenläuferin aus Bamberg einen etwas verhaltenen Start, konnte jedoch mit viel Mut und der notwendigen Lockerheit einen technisch sauberen Lauf zeigen. Naomi gewann ihren Vorlauf in 13,71 Sekunden deutlich und durfte sich über eine neue Bestleistung und den oberfränkischen Rekord freuen. Die Zeit ist ebenfalls sehr gut einzuordnen, da die Athletin der LG Bamberg die Qualifikationsleistung zur Jugend WM um nur 1 Hundertstel verpasste. Im Endlauf musste sich Naomi einem starken Feld stellen. In der unmittelbaren Konkurrenzsituation wurde die Athletin etwas verkrampft und es schlichen sich leichte Fehler ein. Hawa Jalloh (Wiesbadener LV, Endkampfteilnehmerin der Jugend EM) enteilte dem Feld bereits früh und holte sich in 13,57 Sekunden die Goldmedaille. Mit Marlene Meier (TSV Bayer 04 Leverkusen, bereits zweites Jahr U20) lieferte sich die Bamberger Hürdenspezialistin ein spannendes Kopf-an-Kopf Rennen, musste sich aber an der Ziellinie in 13,98 Sekunden geschlagen geben und wurde mit Platz drei für den beherzten Schlusssprint belohnt. NK

Medaillen bei bayerischer 10 km Straßenlaufmeisterschaft

Foto: C. Schramm

Erfolgreich konnten sich unsere Senioren bei den bayerischen 10 km Straßenlaufmeisterschaften in Kemmern platzieren:

Christopher Nowak 3. Platz M 35

Marco Sahm 2. Platz M 45

Roland Wild 2. Platz M 50

Mannschaft Männer 3. Platz (Wernsdörfer, Ochmann, Krapp)

Mannschaft M35/M40/M 45 2. Platz (Nowak, Sahm, Lang)  CS

Bayerischer Rekord für die 3x800 Meter Staffel der U16 Mädchen

Foto: Thomas Lindner

Am Dienstag, 20.07.2021, starteten die U16 Mädchen der LG Bamberg bei einem Sportfest mit Langstaffeln in Stockstadt. Die weite Anreise wurde mit dem Ziel in Kauf genommen, einen neuen Bayerischen Rekord über 3 x 800m aufzustellen.

Die Startläuferin Jule Lindner übernahm nach 300m die Führungsarbeit und erlief bereits einen deutlichen Vorsprung. Mit sehr guter Zwischenzeit übergab sie den Staffelstab an Theresa Andersch, die schon nach 100m eine erste Staffel überrundete. Weiter auf Rekordkurs wechselte sie auf Emma Lindner. Diese führte den Alleingang der Bamberger Staffel fort und überrundete alle(!) restlichen teilnehmenden Staffeln. Mit starkem Schlussspurt überquerte Emma in einer Zeit von 6:57,14 min. die Ziellinie, knapp 2 Minuten vor dem zweitplatzierten Läuferinnen-Team aus Alzenau. Damit verbesserten die Bamberger LG-Mädchen den bayerischen Rekord vom TSV Langenzenn aus dem Jahr 1994 um gute 10 Sekunden. Zufrieden zeigten sie sich dennoch nicht ganz, weil bei größerer Konkurrenz auch der deutsche Rekord hätte gebrochen werden können. Helena Weiß

Goldende Bilanz bei den bayerischen Senioren-Mehrkkampfmeisterschaften

Zweimal Gold in Aichach für die LG bei den bayerischen Senioren-Mehrkampfmeisterschaften:

 

Benedikt Roland 1. Platz 3-Kampf   M 60

Löffler-Röder Birgit 1. Platz 3-Kampf   W55  CS

Erfolgreich bei den Bayerischen Meisterschaften in Erding

Foto: Claus Habermann

Am vergangenen Wochenende fanden die Bayerischen Meisterschaften der Aktiven-Klasse und der Jugendklassen U20 und U18 als Zweitagesveranstaltung in Erding statt. Die LG Bamberg (LGB) präsentierte sich mit insgesamt 4 Medaillen ähnlich erfolgreich wie 2020 an gleicher Stelle.

Am erfolgreichsten war das Mittel- und Langstreckenteam der LGB, das alleine für die 4 Medaillen verantwortlich war. Brendah Kebaya holte sich Gold im 5000 m Lauf der Frauen in 17:13,22 Minuten, trotz reduziertem Training wegen Ausbildung zur Physiotherapeutin. Sara Weichert trat als Titelverteidigerin über 800 m an, allerdings war die Konkurrenz etwas stärker als im Vorjahr. Nichtsdestotrotz erlief sie sich in neuer persönlicher Bestzeit von 2:14,04 Minuten die Silbermedaille. Dritte Plätze und damit Bronze-Medaillen holten sich zwei weitere Läufer der LG Bamberg: Simon Ochmann erreichte in einem sehr taktisch geprägten Rennen den dritten Platz über 3000 m in der Altersklasse (AK) MU20 in 9:24,55 Minuten und Friedrich Biniok holte sich ebenfalls die Bronze-Medaille im 5000 m-Lauf der Männer in 15:10,03 Minuten.

Unter ihren Möglichkeiten blieben Tim Frank und Anna Barth. Beide erreichten fünfte Plätze. Tim im 800m-Finale der AK MU20 in 2:04,52 Minuten und Anna im 3000 m-Finale der WU18 in 10:36,24 Minuten, allerdings war sie als noch der Schülerinnenklasse AK W15 zugehörigen Athletin die mit Abstand Jüngste im Feld der Teilnehmerinnen.

Die Fraktion der Sprinter der LGB lieferte zwar insgesamt sehr gute Leistungen ab, waren dann aber dann doch am Schluss etwas glücklos. Leo Schramm wurde Fünfter im 400m-Lauf der Männer in 49,82 Sekunden und egalisierte damit seine Bestzeit aus dem Vorjahr. In den Vorläufen über 200m fehlten ihm am Schluss 0,18 Sekunden zum Finale. Jakob Blank erreichte den vierten Platz im Endlauf über 110 m Hürden der AKMU18 mit persönlicher Bestzeit in 15,30 Sekunden, zum dritten Platz fehlten ihm nur 0,11 Sekunden. Zehnkämpfer Viktor Schmieder wurde ebenfalls Vierter im 110 m Hürden Finale der Männer, auch ihm fehlten nur 0,1 Sekunden zum dritten Platz.

Eine sichere Medaillen-Kandidatin der Vergangenheit blieb aufgrund einer nach den Oberfränkischen Meisterschaften in Bamberg erlittenen Verletzung leider auch unter ihren Möglichkeiten. Simone Schramm holte sich mit 11,93 m im Kugelstoß der Frauen den fünften Platz und im Diskuswerfen der Frauen erreichte sie mit 33,86 m Platz vier. TK

Medaillien bei den bayerischen Seniorenmeisterschaften

Erfolgreich kehrten unsere Starter/in von den bayerischen Seniorenmeisterschaften aus Herzogenaurach zurück:

Löffler-Röder Birgit 1. Platz 80m Hürden    W 55

Löffler-Röder Birgit 1. Platz Dreisprung    W 55

Benedikt Roland 1. Platz  200m     M 60

Hofmann Florian 3. Platz  200m     M 45

Kupfer Franz 2. Platz  100m     M 35

Kupfer Franz 2. Platz  200m     M 35

Nowak Christopher 2. Platz  1500m    M 35

Nowak Christopher 2. Platz  5000m    M 35    CS

Oberfränkische Mehrkampfmeisterschaften der Schüler U14/U16 und der Jugend U18/U20 in Wunsiedel

Foto: I. Dörfler

Nach der Großveranstaltung vor 2 Wochen im Bamberger Stadion veranstaltete die LG Fichtelgebirge in Wunsiedel auch für die jüngeren Schüler die erste oberfränkische Meisterschaft in diesem Jahr.

Erstmals konnten die Mehrkämpfer ihr Können zeigen. Von der LG Bamberg stellten Leo Folgmann und Nils Urbanik  beim 5Kampf der U 18 ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Mit durchwegs starken Leistungen holte sich Leo Folgmann mit 2.272 Pkt.(100m 12,33sec; Weit 5,36m, Hoch 1,60m, Kugel  9,34m neue pers. Bestleistung;   400m 1:02,60) den oberfränkischen Meistertitel,  Platz 2 sicherte sich Nils Urbanik  mit 2200 Pkt. Er punktete vor allem beim abschließenden 400m Lauf den er in guten 56,4 sec. gewinnen konnte. (100m 12,46, Hoch 1,56, Kugel 7,82, Weit 4,57).

Als einzige Starterin von der LGB in der W 15  ging Leni Knoblach an den Start. Sie erkämpfte  sich den zweiten Platz im Vierkampf mit 1726 Punkten( 100m 13,46, Weit 4,21, Kugel 7,17, Hoch 1,32)

Bei der U 14 wollten die Jungs und Mädchen der LGB vor allem den Titel in der Mannschaftswertung mit nach Hause nehmen. In dem großen Feld von 16 Kindern der W 12 galt es sich zu beweisen. Trotz Trainingsdefiziten erzielten die Mädchen durchwegs viele pers. Bestleistungen. Vor allem bei ihrem ersten Hochsprungwettbewerb  waren die Mädels vorne mit dabei.

Jana Engelhardt belegte Platz 4 mit 1507 Pkt. (75m 11,1 sec; Weit 3,91; Ball 25,5m; Hoch 1,24m);

Lena Engelhardt, Platz 6, 1481 Pkt. (75m 10,9; W 3,92; B 20,5; H 1,24); Lana-Maj Langer 1374 Pkt.,

Yara Hillebrand 1290Pkt. In der W 13 punktete Christina Betz  bei  ihrem ersten 4Kampfmit 1522 Pkt. (75m 11,1s; Weit 3,73; Ball 29; Hoch 1,24) Mit diesen Leistungen erkämpften sich die 5 Bamberger Mädchen den Oberfränkischen Mannschaftstitel im Vierkampf mit 7.174 Punkten deutlich vor der LG Forchheim(6.573 Pkt.)

Bei den Jungs der U 14 platze die Mannschaft leider krankheitsbedingt kurz vor dem Wettkampf.

Dennoch konnten sie mit guten Einzelleistungen aufwarten.

In der M 12 holte sich Luis Fahr einen Podestplatz mit 1357Pkt. Seine Leistungen (75m 11,2; Weit 3,79; Ball 33; Hoch 1,20) bedeuteten Platz 3 ganz knapp  gefolgt von Theo Pfefferkorn der mit 1351 Pkt.(75m 11,2; Weit 3,82; Ball 35; Hoch 1,16) den undankbaren 4. Platz belegte.   Hannes Nordmann (M13) hätte mit guten 1408 Pkt. (75m 11,3; Weit 4,42; Ball 25,5; Hoch 1,28) und Marlon Lehner (M13) 1279Pkt. (75m 11,3; Hoch 1,36; Weit 3,52; Ball 17,50) zum Mannschaftsergbnis beitragen können.

In der M 14 lieferte Lorenz Schuhmann bei seinem ersten Wettkampf überhaupt passable Leistungen ab und belegte Platz 2 mit 1463 Pkt. (100m 13,78; Weit 3,73; Hoch 1,32; Kugel 6,29). I.D.

Oberfränkische Meisterschaften Männer/Frauen und M/W U20, U18, 15, 14 im Stadion

Foto: Claus Habermann

Wie schon 2020 wirbelte die Coronapandemie den Terminplan der oberfränkischen Leichtathletik kräftig durcheinander. Erneut mussten zwei zentrale Stadionmeisterschaftstermine außerplanmäßig zusammengelegt werden. Einzig die LG Bamberg erklärte sich in Oberfranken wieder dazu bereit, diese komplexe Zweitagesveranstaltung durchzuführen. Fast 50 Helfer waren im Fuchspark-Stadion im Rahmen eines eigens erarbeiteten Hygieneplans im Einsatz. Teilnehmerstärkster Verein (50 Athleten/innen) mit den meisten errungenen Titeln (31) war die Leichtathletikgemeinschaft aus der Domstadt. Es zeigte sich auch, dass der Lockdown seine Spuren in den Startfeldern hinterlassen hat. Dünne besetzte Teilnehmerfelder, gerade in den Schülerwettbewerben und Jugendbereichen. Dennoch wurden eine Reihe hervorragender Leistungen auf bayerischem bzw. nationalem Niveau erbracht und spiegelten ein widersprüchliches Bild von der Leichtathletik im Regierungsbezirk.

Alles überstrahlendes Ergebnis war der deutsche Rekord von Merlin Hummel vom UAC Kulmbach in der U20 im Hammerwerfern mit 81,21 Metern. Deutscher Rekord und Platz eins in der Weltjahresbestenliste (wir berichteten). Nach über 44 Jahre war das Bamberger Stadion damit erneuter Ort eines deutschen Jugendrekords (Ulrike Sommer 100 Meter, 11,4 Sekunden 1977).

Größere Teilnehmerfelder mit ansprechendem Niveau gab es bei einigen Wettbewerben der Männern. Nach drei Vorläufen über 100 Meter siegte im Endlauf der Forchheimer Dominik Eckner in 10,91 Sekunden. Moritz Hecht (LG Fo) folgte mit 11,06 Sekunden vor den LG Athleten Samuel Düsel und Leo Schramm, beide in 11,27 Sekunden. Über 200 und 400 Meter drehte dann Leo Schramm die Reihenfolge um und wurde Doppelmeister. Er siegte über 200 Meter in 22,39 Sekunden vor Samuel Düsel (22,84 Sekunden). In einem packenden 400 Meter-Rennen kämpfte sich der letztjährige bayerische Juniorenmeister in 50,16 Sekunden auf Platz eins vor Moritz Hecht (50,50 Sekunden) und Samuel Düsel (51,20 Sekunden). Einen Dreifacherfolg meldete der Bamberger Zehnkämpfer Victor Schmieder. 15,49 Sekunden über 110 Meter Hürden, 1,80 Meter im Hochsprung und 45,44 Meter im Speerwurf sicherten jeweils Platz eins. Dazu kamen noch schöne 6,74 Meter im Weitsprung mit Platz zwei. Hier siegte Dominik Eckner (LG Fo) mit tollen 7,24 Meter. Ein weiterer Dreifachsieger aus Bamberg war Marcus Brandt. Er nutzte die Möglichkeit, Hammer im Fuchspark-Stadion zu werfen (34,26 Meter), holte mit 12,80 Meter im Kugelstoß und 41,96 Meter im Diskuswurf drei Bezirkstitel bei den Männern. Über die 5000 Meter erzielte in einem Hitzerennen Christopher Nowak den Vizemeister in 16:38,60 Minuten. Klaus Geuß vom SC Kemmern wurde fünfter in 19:30,04 Minuten.

Bei den Frauen war Mehrkämpferin Simone Schramm die eifrigste Titelsammlerin der LG Bamberg. Sie siegte im Hochsprung, Dreisprung (10,58 Meter), Kugelstoß (12,21 Meter) und mit persönlicher Bestleistung im Diskuswurf (39,17 Meter). Eine Vizemeisterschaft im Weitsprung mit 5,22 Meter legte sie noch oben drauf. Leider verletzte sie sich am ersten Wettkampftag und konnte am zweiten Tag nicht mehr teilnehmen. Mit Christina Holzner gab es im Kugelstoß (12,10 Meter) und Diskuswurf (30,87 Meter) eine weitere Bamberger Vizemeisterin mit ansprechende Leistungen auf bayerischem Niveau. Sara Weichert ließ es über die 800 Meter etwas ruhiger angehen und holte den Titel in schönen 2:17,16 Minuten. Außerdem testete sie ihre Sprintfähigkeit über 200 Meter und Platz drei in 27,34 Sekunden. Über die 5000 Meter konnte sich Sabrina Strauß vom SC Kemmern über die Bronzemedaille (22:02,80 Minuten) freuen.

Im Jugendbereich der M20 siegte Tim Frank über die 800 Meter in 2:02,58 Minuten und Simon Ochmann holte Gold über die 5000 Meter in 15:58,56 Minuten, beide jeweils mit neuer Bestzeit. In der U18 hatte Jakob Blank Pech beim Hürdenlauf als er stürzte, was ihn jedoch nicht davon abhielt im anschließenden 200 Meter Lauf vor Nils Urbanik (25,46 Sekunden) in 24,39 Sekunden zu gewinnen. Dritter wurde Leo Folgmann (25,84 Sekunden). Zusammen mit David Sell wurden die vier Bamberger noch Vizemeister mit der 4x100 Meter Staffel. Doppelsieger im Weitsprung (5,63 Meter) und Kugelstoß wurde Leo Folgmann, der davon profitierte, dass sein favorisierter Gegner im Wettbewerb sechs ungültige Versuche im Kugelstoßring zu Stande brachte. Das 400 Meter Finale wurde von vier Bamberger bestritten. Paul Ernst kam in 56,74 Sekunden als erster in Ziel vor Nils Urbanik und Johannes Wehnert.

Eine faustdicke Überraschung lieferte die Bamberger Gymnasiastin Lilli Pfattheicher in der U18 ab. Eigentlich ist sie Hochspringerin, doch Probleme beim Absprung ließen sie unter Wert Platz zwei in ihrer Lieblingsdisziplin erreichen. Dafür siegte sie über 100 Meter in ordentlichen 13,38 Sekunden und im großen Starterfelder der Weitspringerinnen setzte sie sich mit 5,12 Meter durch. Die Geschwister Anna und Julia Barth, die eigentlich im deutschen Spitzenschwimmsport zu Hause sind, lieferte über 3000 Meter mit 10:13,36 bzw 10:27,98 Minuten Zeiten auf nationalem Niveau bei hochsommerlichen Temperaturen ab. Am Schluss hatte diesmal Anna Barth die Nase vorn.

In den Schüleraltersklasse gab es leider nicht die gewohnt großen Teilnehmerfelder. In der M15 siegte Lukas Lurtz vom TSV Ebensfeld über 800 Meter in 2:21,76 Minuten, außerdem wurde er noch Vizemeister über 100 Meter und im Weitsprung. Ebenfalls Silber gab es für Andreas Noell von der LG Bamberg im Kugelstoß (7,75 Meter) und im Speerwurf. Einen weiteren schönen zweiten Platz gab es für Emil Einwag über die 3000 Meter in 11:20,83 Minuten.

In der M14 siegte Jona Prosch über 100 Meter (14,16 Sekunden) sowie im Kugelstoß mit 8,50 Meter dazu kam noch Platz drei im Speerwurf. Gleich zwei Vizemeistertitel gewann Konstantin Brady in seinem ersten Wettkampf: 3000 Meter in 11:12,68 Minuten sowie 4,81 Meter im Weitsprung. Seine Vielfältigkeit zeigte Jan Leipold als Vizemeister in 14,21 Sekunden über 100 Meter, 80 Meter Hürden, im Speerwurf und als Dritter im Weitsprung mit 4,67 Meter.

Wieder starke Resultate wurden vom weiblichen Nachwuchs der LG Bamberg in der U16 gezeigt. Emma Lindner gewann die 100 Meter in flotten 13,16 Sekunden vor Leni Knoblach (13,25 Sekunden). Gewohnt dynamisch lief sie dann die 800 Meter bei ihrem Sieg in 2:18,36 Minuten. Knapp hinter der Erstplatzierten im Weitsprung Lucie Geier TSV Ebensfeld (5,05 Meter) zeigte Emma Linder ihre Vielseitigkeit mit 5,02 Meter in einem Sprungwettbewerb. Platz drei ging an Leni Knoblach mit 4,57 Meter. In einem Taktikrennen über 2000 Meter duellierten sich Theresa Andersch (7:01,94 Minuten) und Jule Lindner (7:02,08 Minuten). Hier entschied der bessere Endspurt von Theresa Andersch das Rennen. In allen vier Wurfdisziplinen startete Mia Güthlein in der W14 und lieferte Resultate auf bayerischen Niveau. Zum ersten Mal gab es mit ihr eine Bamberger Hammerwurfmeisterin mit 32,57 Metern in dieser Altersklasse. Der Diskus flog bei ihrem Sieg auf ansprechende 29,53 Meter und keine Athletin überbot ihre 32,32 Meter im Speerwurf. Bei Kugelstoß gab es als Zugabe noch die Silbermedaille mit 8,79 Meter. CS

 

ERGEBNISSE:

Deutscher Rekord im Hammerwurf durch Merlin Hummel im Hammerwurf

Foto: C. Schramm

Das Fuchspark-Stadion hat wieder den Rahmen für die in Bamberg stattgefundenen oberfränkischen Bezirksmeisterschaften der Leichtathletik gebildet. Absolutes Highlight des ersten Tages waren der deutsche Rekord und die Weltjahresbestleistung im Hammerwurf in der Altersklasse U20 durch den Kulmbacher Merlin Hummel. Der 19- Jährige verbesserte den sechs Jahre alten deutschen Rekord von Alexej Mikhailov (Hannover 96/79,96 Meter) mit dem sechs Kilo schweren Hammer um 1,25 Meter auf 81,21 Meter.

„Glücklicher könnte ich aktuell nicht sein. Deutscher Rekord und Weltjahresbestleistung – was will man mehr?“, sagte Hummel nach dem Wettkampf. Schon im Mai hatte er sich mit 79,66 Metern an diese Marke herangetastet. „Ich habe im Training zuletztschon Leistungen in diesem Bereich geworfen. Daher war mir klar, dass demnächst mal eine hohe 80 fallen könnte“, sagte der 19-Jährige. Die rührigen Organisatoren der LG Bamberg hatten im Vorfeld alle formellen Dinge in Vorausahnung eines möglichen Rekordwurfes vorbereitet. Grundvoraussetzung war, dass das Hammerwerfen im Stadion überhaupt stattfinden durfte. Einen Hammerwurf-Wettkampf hatte es dort seit 20 Jahren nicht mehr gegeben. Aufwendige Vorbereitungsarbeiten im Bereich der Sicherheit und der Protokollierung des Wettbewerbs waren nötig. Dazu mussten sie sogar alte Baupläne des früheren Volksparkstadions herauskramen.

Schon beim Einwerfen zeigte der für den UAC Kulmbach startende Abiturient mit einem Wurf über 80 Meter, dass Großes in der Luft lag. Im vierten Versuch war es dann so weit. Nach dreimaliger Drehung und einer Abwurfgeschwindigkeit jenseits der 100 km/h schleuderte Hummel sein Arbeitsgerät auf 81,21 Meter. Damit verbesserte er den alten Rekord um mehr als einen Meter und durchbrach als erster deutscher U20-Athlet die so magische 80-Meter-Grenze. Ein weiterer Lohn: Die Spitzenposition in der U20-Weltrangliste, womit er auch Favorit bei den U20-Europameisterschaften im Juli in Tallin/Estland und bei den Weltmeisterschaften im Augustin Nairobi/Kenia ist. Seine übergroße Freude konnten auch die verpflichtenden Regularien zur Anerkennung des Rekordversuches nicht mindern. So musste erlange bei der Hotline der Nationalen Anti-Doping Agentur Deutschland nachtelefonieren, denn ein Mitarbeiter der Nada muss die verpflichtend vorgeschriebene Kontrolle bei einem nationalen Rekord noch am selben Tag durchführen. Als Hummel aber bereits in Bamberg war, stand der Kontrolleur bei ihm in Kulmbach vor der Haustüre. Außerdem wird die umfangreiche Dokumentation des Wettbewerbs vom Deutschen Leichtathletik-Verband noch auf Vollständig- und Richtigkeit überprüft. Das sollte aber nur ein formeller Akt sein. FT/CS

Bei den Bayerischen Hindernismeisterschaften mit schnellen Zeiten unterwegs

Foto: Claus Habermann

Am letzten Freitag  fanden die Bayerischen Hindernismeisterschaften für die Jugend- und Schüler-/Schülerinnen-Klasse in Ingolstadt statt. Von der LG Bamberg stellten sich Emma und Jule Lindner sowie Theresa Andersch dieser Herausforderung und starteten über die Strecke 1500m-Hindernis in der Altersklasse W15. Für Emma Lindner und Theresa Andersch war es eine Premiere auf der Hindernis-Strecke. Alle drei liefen sehr gute Zeiten, mit denen sie sich in der Deutschen Bestenliste der Altersklasse W15 in den Top 8 einreihten: Emma Linder erzielte 5:04,20 Minuten, das war dann Platz 2 in der Bayerischen Meisterschaft und gleichzeitig neuer Oberfränkischer Rekord. In der Deutschen Bestenliste bedeutet das auch Rang 2. Ihre Zwillingsschwester Jule erreichte das Ziel in 5:15,92 Minuten was dann Rang 4 in der Bayerischen Wertung und auch in der Deutschen Bestenliste bedeutete. Theresa Andersch kam nach 5:24,83 Minuten ins Ziel, Rang 7 in der bayerischen Wertung und Rang 8 in der Deutschen Bestenliste. Mit diesen Zeiten hat sich das Trio auch für die Deutschen Meisterschaften der Schülerinnen Angang September in Hannover qualifiziert. TK

Naomi Krebs verfehlt knapp Norm für die U20 Europameisterschaft

Foto: Claus Habermann

Mit dem Restart Meeting im Münchner Dante-Stadion ist die bayerische Leichtathletik in die verspätete Freiluftsaison gestartet. Bisher durften nur Kaderathleten/innen Wettkämpfe bestreiten. Es wunderte also nicht, dass zu diesem Sportfest stark besetzte Teilnehmerfelder, wie sonst nur bei einem Landesmeisterschaftstermin, an den Start gingen.

Aus Sicht der LG Bamberg gab es eine Reihe hochklassiger Resultate. Allen voran zeigte DLV-Kaderathletin Naomi Krebs in ihrer neuen Altersklasse der U20 und der damit verbunden veränderten Hürdenhöhe (84 cm), ihr Können. Über die 100m Hürden lief sie 13,89 Sekunden. Damit lag die letztjährige deutsche Meisterin der U18 nur neun Hundertstel über der Norm für die Europäischen Jugendmeisterschaften und steht damit auf Platz fünf der deutschen Bestenliste. Leider verhinderten 2,1 Meter Rückenwind die Anerkennung zum neuen oberfränkischen Rekord. Mit der BLV-Kaderathletin Mia Güthlein gab es im Diskuswettbewerb der W14 ein weiteres hochwertiges Resultat. Sie warf den ein Kilo schweren Diskus auf 27,83 Meter. Aktuell steht sie auf Platz vier der deutschen Diskus-Bestenliste. Im Speerwurf warf sie den 500gr Speer auf schöne 32,29 Meter und im Hochsprung erreichte sie ausbaufähige 1,43 Meter. Mit Victor Schmieder, dem erfahrenen Bamberger Zehnkämpfer (Männer) und Jakob Blank gab es zwei weitere starke Hürdenzeiten. Jakob gehört das erste Jahr der U18 an und lief über die zehn 91 cm hohen Hürden der 110m-Hürdenstrecke 15,46 Sekunden. Victor Schmieder hatte es mit zehn 1,06 Meter hohen Hürden zu tun und lief 15,35 Sekunden, beides persönliche Bestzeiten auf bayerischem Spitzenniveau. Um in den Zehnkampfrhythmus zu kommen absolvierte Schmieder noch den Speerwurf (49,49 Meter), Weitsprung (6,29 Meter) und Diskuswurf. Neue persönliche Bestleistungen lieferten auch Leo und Simone Schramm ab. Der Lehramtsstudent sprintete die 100 Meter in 11,14 Sekunden und die 200 Meter in 22,21 Sekunden. Simone Schramm schleuderte den ein Kilo Diskus auf 38,56 Meter, der zweitbesten Weite einer Bamberger Frau und testete noch drei weitere Disziplinen für den Siebenkampf. Über die 400m zeigte Samuel Düsel (Männer) in 50,96 Sekunden ein beherztes Rennen und Lilli Pfattheicher überquerte 1,57 Meter im Hochsprung der U20. CS

LG Bamberg Athlet*innen starten erfolgreich in die Leichtathletik-Saison

Foto: Claus Habermann

An den vergangen beiden Wochenenden fanden die ersten Leichtathletik-Testwettkämpfe statt.

Bei einem Kader-Testwettkampf startete Anna Barth über die 1500m Hindernis. Sie lief in 5:20,87 Minuten nahe an ihre Bestzeit und den eigenen Oberfränkischen Rekord heran und gewann mit mehr als 6 Sekunden Vorsprung. Mit dieser Zeit liegt sie in der Deutschen Bestenliste in der Altersklasse (AK) W15 aktuell auf Platz 2.

Bei einem Testwettkampf in München starteten gleich fünf Läuferinnen der LG Bamberg über die 300m. Für alle Läuferinnen galt es die für die Deutsche Meisterschaften in der Altersklasse U16 Anfang September in Hannover die notwendige Zweit-Qualifikation in einem anderen Disziplinblock zu erfüllen. Am Start waren die beide Zwillingspaare Emma und Jule Lindner, Anna und Julia Barth sowie Theresa Andersch. Die schnellste war Emma Lindner mit einer Zeit von 42,51 Sekunden (in der aktuellen Deutschen Bestenliste Rang 6 in der AK W15). Danach folgte Theresa Andersch mit einer Zeit von 44,29 Sekunden, gefolgt von Jule Lindner (44,67 Sekunden), Anna Barth (45,24 Sekunden) und Julia Barth (45,52 Sekunden). Damit haben alle das Ziel Zweit-Qualifikationsnorm erfüllt.

Der Neuzugang der LG Bamberg Friedrich Biniok, vormals MTG Mannheim, absolvierte seine ersten Bahnläufe für seinen neuen Verein: In Mainz startete er über 1500m beim Puma Nitro Meeting. Er erzielte bei stürmischen und kalten Bedingungen in 4:10,97 Minuten einen für ihn zufrieden stellenden Saison-Einstieg. Eine Woche erreichte er bei der Merck-Laufgala in Pfungstadt über 3000m mit 8:44,43 Minuten seine zweitbeste jemals gelaufene Zeit.

Der AK U16 Athlet Fabius Schmitt startete beim U18 Vergleichswettkampf Bayern-Baden Württemberg-Hessen in Ulm im Weitsprung. Mit 6,62 m bei 2,2 m/s Gegenwind egalisierte er seine persönliche Bestleistung und den Oberfränkischen Rekord in der AK U16. TK

Oberfränkische Meisterschaften Männer/Frauen und M/W U20, U18, 15, 14 am Samstag 26.6. und Sonntag 27.6.2021 im Stadion

Foto: C. Schramm

Wichtiger Terminhinweis:

 

Oberfränkische Meisterschaften Männer/Frauen und M/W U20, U18, 15, 14 am Samstag 26.6. und Sonntag 27.6.2021 in Bamberg

 

weitere Hinweise in Kürze

Fabius Schmitt stellt oberfränkischen Weitsprungrekord ein

Foto: Claus Habermann

Beim Ländervergleichwettkampf der U18 Bayern, Baden-Württemberg, Hessen im Ulmer Donaustadion stellte Fabius Schmitt seinen oberfränkischen Weitsprungrekord der M15 mit 6,62 Meter bei 2,2 Meter Gegenwind ein. Bericht folgt

CS

Fördervereinstreffen auf Oktober verschoben

Leider kann unser für den 12. Juni dieses Jahres geplantes 43. Treffen beim Post-SV in Bug wegen der noch nicht überwundenen Corona-Pandemie nicht stattfinden. Wir verschieben diesen Termin auf den dritten Samstag im Oktober.

16. Oktober 2021

Also bitte in eurem Terminkalender vormerken:

Reiner Schell

LG-Nachwuchs dominiert Kaderwettkämpfe

Foto: Claus Habermann

Am vergangenen Sonntag fand ein Leichtathletik-Kaderwettkampf unter strengen Corona-Auflagen im Münchner Dantestadion statt, bei dem über 800m mehrere Läuferinnen der LG Bamberg in einem hochklassigen Teilnehmerfeld mit insgesamt 13 Kaderathletinnen antraten und neue persönliche Bestzeiten in der W 15 aufstellten.

Emma Lindner bestätigte ihre sehr gute Form. Von Beginn an führte sie das Rennen über 800m mit Abstand an und glänzte mit ihrem Start-Ziel-Sieg in 2:15,77 min. Mit dieser neuen Bestzeit verfehlte sie den oberfränkischen Rekord von Astrid Jahn nur um 2,5 Sekunden. Diesen möchte das Talent im weiteren Saisonverlauf unbedingt noch unterbieten.

Auch ihre Schwester Jule Lindner  konnte sich erfolgreich in Szene setzen. Sie lief das gesamte Rennen mit  Liah-Soline Gerich aus Neuburg und musste sich in 2:20,00 min. nur knapp geschlagen geben. Jule freute sich über Platz drei und die neue Bestzeit. Knapp dahinter folgte Theresa Andersch, die eine etwas zu flotte erste Runde lief, aber dennoch mit 2:24,61 min. ebenfalls eine neue persönliche Bestmarke aufstellte.

Im Anschluss gingen die Geschwister Barth über 3000m in Rennen, wobei ihre Konkurrentinnen aus allen Altersklassen bis zur U20 kamen. Julia Barth lief das gesamte Rennen in der Führungsgruppe, die zunächst aus vier Läuferinnen bestand. Auf den letzten 600m kämpften nur noch Julia und Anna Drexler aus Passau um Platz 1. Mit starkem Schlussspurt sicherte sich Julia den Sieg und verbesserte ihre Bestzeit auf phänomenale 10:09,18  min. Ihre Zwillingsschwester Anna absolvierte ebenfalls ein ausgezeichnetes Rennen. Sie erreichte Platz 7 mit 10:30,66 min., sie stellte somit eine neue Bestzeit  und die zweitbeste Zeit der 15-jährigen im gesamten Teilnehmerfeld auf.

Der einzige männliche Athlet der LG Bamberg, Fabius Schmitt (M15), nutzte die Chance für einen Saisoneinstieg im Sprint und Weitsprung. Über 100m konnte er mit 11,69 sek. bereits eine neue persönliche Bestzeit abrufen, welche innerhalb der bayerischen Konkurrenz zu Platz 3 führte. Im Weitsprung zeigte Fabius eine konstante Serie und sprang trotz technischer Defizite zu Beginn der Saison nahe an seine Bestleistung heran. Mit 6,62m war er seinen Gegnern deutlich überlegen und wurde mit dem Sieg belohnt.

Helena Weiß und Nadine Krügel

Weiterer Online Workout in der LG Bamberg

Foto: M. Weißhaupt

Corona – Zeit für Trainingsalternativen

Das Stadion zu, der Kraftraum geschlossen, kein Training in der Gruppe möglich - die LG Bamberg bleibt trotzdem aktiv.

Damit man nicht immer alleine trainieren muss, versammeln sich einige Sportbegeisterte jeden Dienstag um 17:30 Uhr zu einem gemeinsamen Workout. Woche für Woche gibt es ein neues Intervalltraining für Kraft und Ausdauer. Dieses Angebot wird nicht nur von Athleten der LG Bamberg, sondern auch von einigen Externen mit unterschiedlichen Fitnesslevel genutzt und gemeinsam steigt die Motivation alles zu geben und sich richtig auszupowern. Falls du auch Lust bekommen hast melde dich gerne bei mir – Webcam darf auch ausgeschaltet werden, wenn man nicht möchte, dass andere einem bei schwitzen zuschauen.  Ello

Kader-Testwettkämpfe: Rekorde für Anna Barth und Fabius Schmitt

Foto: J. Stäcker

Obwohl auf Grund des Lockdowns die sportlichen Wettbewerbe derzeit äußerst begrenzt sind, fand in der LAC Quelle Leichtathletikhalle Fürth ein offizieller Testwettkampf statt. Zugelassen waren nur Kaderathleten/innen, die selbst in der Zeit der Pandemie laut bayerischer Infektionsschutzmaßnahmenverordnung trainieren dürfen.

Diese Chance wollte sich auch die 14-jährige Anna Barth von der LG Bamberg nicht entgehen lassen. Nach Startschuss des 2000m Rennes lief sie sofort an die Spitze des Feldes, wurde aber nach wenigen Metern von zwei älteren Mitstreiterinnen überholt. Anna blieb bis zur 9. Runde hinter den starken Läuferinnen aus Fürth und Obernburg – Miltenberg. Auf den letzten 200 Metern mobilisierte sie schließlich noch sämtliche Reserven, sprintete an die Spitze zurück und gewann das Rennen mit 2 Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten Lisa Schuster aus Fürth. Anna Barths Endzeit von 6:36,87 Minuten bedeutete nicht nur den Gewinn des Laufes, sondern sie stellte mit dieser Leistung auch zwei neue Bayerische Hallenrekorde in der U16 und der U18 auf. Als neue Rekordhalterin startet Anna nun mit Euphorie in eine sehr vielversprechende Wettkampfsaison.

Auch Landeskaderathlet Fabius Schmitt (U16) stellte sich der Weitsprungkonkurrenz. Schon zuvor hatte er im Training bewiesen, dass die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison gelegt sind. Auf Grund der eingeschränkten Trainingsbedingungen konnten die Weitspringer nicht wie gewohnt an ihrer Technik feilen. Umso erfreulicher war das Endergebnis des Wettkampfes: Mit einem technisch noch ausbaufähigen Sprung erzielte Fabius mit 6,67 Meter nicht nur eine neue persönliche Bestleistung, sondern verbesserte den oberfränkischen Rekord und verpasste den bayerischen Weitsprungrekord gerade mal um einen Zentimeter.

Helena Weiß / Nadine Beßler

LG Bamberg vom BLV für herausragende Nachwuchsarbeit geehrt

Foto: C. Schramm

Im Rahmen der alljährlichen „Bayern STAR Gala“ des BLV, die Corona bedingt erst in diesem Jahr stattfinden soll,  ging die Auszeichnung  der Bezirke für herausragende Nachwuchsarbeit 2020 vorab an die LG Bamberg!

 In der LG Bamberg wird seit Jahren hervorragende Jugendarbeit geleistet! Sowohl bei den Aktiven, in der Jugendklasse als auch bei den Schülern bis hin zur Kinderleichtathletik trainieren viele talentierte Athletinnen und Athleten bei sehr engagierten und kompetenten  Trainerinnen und Trainern.  Seit Jahren ist die LGB bei den Bayerischen und Deutschen Meisterschaften erfolgreich vertreten und das in allen Altersklassen! In diesem doch sehr kurzen Wettkampfjahr konnte die talentierte Naomi Krebs (U 18) den Deutschen Meistertitel über die 100m Hürden einfahren.

Mit einer hervorragenden Zeit von 13,63s über die 100m führ sie in der U 18 die Deutsche Bestenliste an. Dies schaffte auch  ihr Vereinskamerad Fabius Schmitt der in der Deutschen Bestenliste der M 14 im Weitsprung mit 6,50m auf Platz 1 rangiert und mit Platz 9 bei den 100m ( 11,76s) noch unter den Besten 10 zu finden ist.

Desweiteren gibt es bei der LGB sehr starke  Lauftalente in der W 14 die mit ihren Leistungen bei den Mittelstrecken bereits mehrfach in der  Deutschen Bestenliste  unter den Besten 10 zu finden sind. Hervorzuheben wären hier die Zwillinge Julia Barth(2. Pl. 2000m, 3. Pl. 3000m, 7. Pl.1500m Hind.) und Anna Barth, (3. Pl.,  2000m, 4. Pl. 3000m, Pl.4. 1500mHind.) ,  Emma Lindner (5. Pl. 800m),  Theresa Andersch (6. Pl. 3000m) und Jule Lindner (8.Pl. 1500m Hind.)

Auch im Wurfbereich gibt es mit Anna Güthlein (U20) 8. Pl. Speer und Julia Weber (U18) sehr erfolgreiche Talente.

In Oberfranken gibt es nur noch wenige Vereine die so ein breites Spektrum an Athleten/-innen betreuen und in so vielfältigen Disziplinen erfolgreich sind.  Der Erfolg ist den verantwortlichen Trainern/-innen  mit ihrer konsequenten und zielstrebigen Trainingsarbeit zuzuschreiben. Die Wiege    des Erfolges liegt unter anderem bei den Vereinen der LGB die großen Wert auf die Grundlagenarbeit im Kinder- und Schülerbereich legen und die Fortführung in den älteren Schüler- und Jugendklassen ermöglichen und anstreben. Deshalb glauben  wir, dass die LG Bamberg in diesem Jahr ein würdiger Träger für diese Auszeichnung darstellt. -  Wir hoffen alle sehr, dass wir trotz der derzeitigen Lage die Verluste in den einzelnen Trainingsgruppen (die Motivation, die Gruppenstärke, die Trainingsdefizite, usw.) möglichst gering halten können! I. Dörfler

 

Ehrung Nachwuchsarbeit 2020 Bayerischer Leichtathletik-Verband

Ohne Schweiß kein Preis - LG Bamberg goes online!

Foto: C. Schramm

Während des Lockdowns biete ich dienstags um 18Uhr eine Stunde Workout (allgemeine Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körpergewicht) via Zoom an (kostenlos).

Jeder/jede (ab 14 Jahren) ist herzlich willkommen sich eine Runde mit auszupowern. Benötigt wird nur eine Fitnessmatte und ausreichend trinken.

Bei Interesse schreibt mir gerne eine E-Mail (victor.schmieder@web.de), dann erhaltet ihr den Zugangscode. Ich freue mich auf viele Teilnehmer! Victor

LG Bamberg unter den besten 50 deutschen Leichtathletikvereinen

Zum Jahreswechsel bringt traditionell der Deutsche Leichtathletik-Verband seine aktualisierten Jahresbestenlisten heraus. Nun erschien auch die Vereinsrangliste er besten deutschen Leichtathletik Vereine/Startgemeinschaften. Die LG Bamberg hat es zum ersten Mal geschafft aufgenommen zu werden (Platz 45). In den letzten 20 Jahren gelang dies nur den großen bayerischen Vereinen aus München, Fürth, Regensburg, Passau oder Ingolstadt in den nationalen Leichtathletikolymp der besten 50 Vereine aufgenommen zu werden.

Dabei werden in den Altersklassen MW14 bis Junioren/innen je Disziplin 30 Resultate aufgeführt, in der Klasse der Männer und Frauen werden die fünfzig besten vermerkt. Von der LG Bamberg haben es 19 Athletinnen und Athleten mit 43 Platzierungen in die begehrte Leistungsbilanz geschafft, dreimal ist der SC Kemmern vertreten. Zweimal stehen Bamberger Athleten an der Spitze der Bestenliste, außerdem gab es Platzierungen in internationalen Ranglisten. CS

Rangliste Deutschland

Artikel BLV

LG Athleten/innen in der deutschen Bestenliste

Foto: H. Weiß

Mit DLV-Kaderathletin Naomi Krebs kommt Deutschlands schnellste 100 m Hürdenläuferin aus Bamberg. Die Deutsche Meisterin der U18 steht in Europa auf Platz sieben, in der Weltrangliste auf Platz neun und verbesserte mit ihrer Leistung den alten Bezirksrekord. Auch Fabius Schmitt hat es mit neuem Bezirksrekord an die Spitze der nationalen Bestenliste geschafft. Er ist Deutschlands bester Weitspringer der M14. Zusätzlich steht er über 100 Meter auf Platz neun.

Über die Mittel- und Langstrecke lieferten der weiblichen Nachwuchs der LG Bamberg ein Feuerwerk hervorragender Leistungen ab. Julia Barth (W14) steht jeweils über 2000 m und 3000 m auf Platz zwei in Deutschland sowie Rang 17 über 800 m. Dazu kommt noch der siebte Platz in W15 über die anspruchsvollen 1500 m Hindernis. Ihre Zwillingsschwester Anna folgt ihr jeweils auf den 2000m/3000m mit Rang drei sowie Platz 21 über 800 m. Sie komplettiert mit dem vierten Platz über 1500 m Hindernis ihre Jahresbilanz. Emma Lindner (W14) bevorzugte die Mittelstrecke und reiht sich auf Platz fünf über die 800 Meter ein. Zwillingsschwester Jule findet man über die 800 m auf Platz zehn, Rang neun über 2000 m sowie Platz acht über die 1500 m Hindernis in der W15. Als Zugabe stellte Anna Barth über die 1500 m Hindernis den neuen bayerischen Rekord auf. Julia Barth (2000 m) und Emma Lindner (800 m) verbesserten die oberfränkischen Rekordmarken.

Zu dieser außergewöhnlichen Trainingsgruppe gehört noch Theresa Andersch (W14). Zwölfte über 2000 m und sechste über 3000 m. Komplettiert wird die Trainingsgruppe durch Anna Betz (W15) mit Platz 28 über die 2000 m. Wie stark die Leistungen einzuschätzen sind, zeigen die 15 weiteren Platzierungen der Läuferinnen mit denen sie sich in den älteren Altersklassen eingetragen haben.

Technikerin Mia Güthlein (W14) hat es im Speerwurf auf Rang 19 geschafft. Julia Weber kommt in ihrem ersten Jahr der U18 im Speerwurf auf Platz 30 und Anna Güthlein (U20) schafft es im Speerwurf auf den elften Platz. Außerdem platzierte sich Anna bei den Juniorinnen (26.) und den Frauen (39). Eva Dorsch überraschte in der WU20 über 10 km (25.) genau wie Simon Ochmann in MU20 mit Platz zehn über 10.000 m.

Brendah Kebeya, Bambergs Ausnahmeläuferin steht in der Frauenklasse über 5 km (neunte), 10.000 m (siebte) und 10 km Straßenlauf (28.). Auch drei Läuferinnen vom SC Kemmern schaffen es in die Bestenliste: Elvira Flurschütz im Halbmarathon mit Platz 42, Margrit Elfers mit Platz elf und Nicole Postler im Marathon (Platz 27). Sophia Franz vom TSV 1860 Staffelstein platzierte sich auf Position 40 über die 10.000 Meter.

Unter die Besten 50 Leichtathletinnen in Deutschland hat sich auch Simone Schramm eingereiht. Die Mehrkämpferin steht auf Platz 34 im Kugelstoß, Speerwurf 48 und im Mehrkampf 46. Zum ersten Mal hat es auch Trainingskollegin Christina Holzner im Kugelstoß in die Bestenliste der Frauen geschafft (49.). Bei den  Männern glänzte Mario Wernsdörfer mit Platz zehn über die 10.000 Meter. Marcus Brandt landet im Diskuswurf auf Platz 42. Last but not least überzeugte Zehnkämpfer Victor Schmieder mit Platz 22 im Zehnkampf. CS

Ewald Mehringer verstorben – ein feiner Kerl

Foto: Werner Mönius

Im Alter von 86 Jahren, kurz nach seinem Geburtstag am 27.12., verstarb am 2. Januar 2021 Ewald Mehringer. Der Altstadtrat war 1972 einer der Gründungsväter der LG Bamberg. Seine Leidenschaft galt der Leichtathletik, ihrer strukturellen Stärkung, dem Kontakt zu den ehemaligen Bamberger Athleten/innen und der Unterstützung der Aktiven. Dazu rief er 1977 mit einigen Sportfreunden den „Förderkreis der Bamberger Leichtathleten“ ins Leben. 2006 war er dann Gründungsmitglied des „Förderverein Leichtathletik e. V.“ In der LG Bamberg war er dessen erster Sportwart bis 1975. Seine sportliche Laufbahn startete er beim ETSV und wechselte dann zum Post SV Bamberg. Der ehemalige Postbeamte war ein begnadeter Sprinter. Er wurde bayerischer Juniorenmeister (1954/200 Meter) und war von 1957 bis 1977 oberfränkischer Rekordhalter über 100 Meter in 10,6 Sekunden. Die Zeit lief er auf der Aschenbahn im Bamberger Stadion am 6.10.1957. Mit 33 Jahren wurde er noch oberfränkischer Meister mit der 4x100 Meter Staffel. Nach seiner Wettkampfkarriere fungierte er als Lauftreffbetreuer und trabte jeden Samstag pünktlich um 14 Uhr mit seiner Gruppe in den Bruderwald. Er engagierte sich für seinen Stammverein dem Post SV, dort wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.
Als Fraktionssprecher der SPD im Sportsenat war er maßgeblich beteiligt, dass die geplante Kunststoffbahn 1976 im Stadion und nicht in Gaustadt gebaut wurde. Außerdem setzte er sich dafür ein, dass die Kugelstoßanlage im Stadion errichtet wurde. Auf seine Initiativen gehen auch der Silvesterlauf und der ehemalige Osterlauf zurück.
Bei der Olympiade 1972 in München schrieb Ewald sogar Sportgeschichte. Er war im Hochsprungfinale der Frauen als Kampfrichter eingesetzt. Dort siegte die erst 16jährige Ulrike Meyfarth mit 1,92 Meter und Weltrekord. Bei der entscheidenden Höhe von 1,88 Meter hielt er seinen Mitkampfrichter davon ab, die stark schwingende Hochsprunglatte ihrer Gegnerin Jordanka Blagoewa vorschnell zu beruhigen, die dann auch herunterfiel . Die spätere Weltrekordhalterin hätte sonst mit Meyfarth um die Goldmedaille springen können.
Möchte man Ewald Mehringer prägnant charakterisieren, fällt mir dazu ein Satz von ihm ein, wenn ihn jemand imponierte. „Ein feiner Kerl“

(eine ausführliche Beschreibung zu Ewalds sportlicher Karriere findet man im LG Kurier 1994) CS

Gutes neues Jahr 2021

Foto: C. Schramm

Die Vorstandschaft der LG Bamberg wünscht allen LG`lern, Freunden und Förderern frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Für die neue Saison allen Athleten und Athletinnen viel Erfolg und Gesundheit.